Das Schwert Michaels

- 103- oder West. Das Materielle war in den Religionen und bei ihren Dienern (zumindest offiziell) verachtet und streng verboten. Heute verneint die Geschäftswelt in ihrem täglichen Vollzug nahezu jede religiö- se Regung. Dies stimmt allerdings nicht generell. Verschiedene religiöse Einrichtungen haben die Geldströme benutzt , um sich auszudehnen und Menschen zu ihrem Glauben zu bekehren . Kaum eine Weltreligion hat dieses Instrument nicht benutzt - zumal heutzutage. Sie alle erheben Religion über Materie und indem sie dies tun, halten sie diese Welt in Trennung und Disharmonie . Das Hauptthema des neuen Zeitalters ist, Geist und Materie miteinander zu verbinden. Es spielt keine Rolle, wie viel man besitzt, aber es macht etwas aus, was man "in Stille" damit anstellt. Die Welt war- tet nicht auf Menschen, die nach Bewunderung rufen und große Summen für edle oder ehrenhafte Zwecke spenden. Dies trägt gewiß nicht zur Spiritualität der Schöpfung bei. Im Gegenteil - die westli- che Welt ist bekannt dafür, daß sie große Summen Geldes vergibt. Sie hat ihre Organe unter Kontrolle und unter entsprechenden Bedingungen, und ihre "Macher" sind meist ohne irgendeine öffentliche Identität und sehr oft jenseits demokratischer Kontrolle . Sie steuern die Entwicklung unserer Gesell- schaft und setzen allgemeine Bedürfnisse in die Welt, deren Umsetzung mit rasanter Geschwindigkeit Mutter Erde verschmutzt und aus dem Gleichgewicht bringt, die demgegenüber anscheinend wehrlos ist. Wir sind alle am wirtschaftlichen Wachstum beteiligt, niemand kann mit dem Finger auf andere zeigen, denn wir sitzen alle im fahrenden Zug, und niemand kann entkommen. Der Mensch hat keine Lösung - oder wer hätte die Kraft, sich aus diesem ökonomischen Griff freizumachen? Ziehen wir die Notbremse dieses "rasenden ökonomischen Zuges". Jetzt! Verpesten wir die wenigen Fleckchen Natur nicht auch noch . Eine Flucht ist nicht möglich. Wir sollten nicht in Panik verfallen, doch es liegt auf der Hand, daß wir etwas ändern müssen , und wenn es bedeutet, daß wir unsere am meisten geliebten Gewohnheiten aufgeben. Vielleicht ist diese herausfordernde Äußerung sogar leich- ter praktikabel als sie sich theoretisch anhört. Beten wir in Seinem Namen für das neue Programm, um als Werkzeug das morphogenetische Reso- nanzfeld in Gemeinschaft mit der planetaren Hierarchie zu bauen. Wir sollten der Konsequenz ins Auge sehen und aktiv werden, ohne daß wir dieses Geschehen durch charakteristische Eigenschaften wie Geschlecht, Nationalität, Rasse und anderes kontrollieren. Die planetare Hierarchie und andere Hierarchien (wie die der Devas ) werden uns nur dann als Diener der Einheit anerkennen. Dieser Aufbau kann Wochen oder Monate, Jahre oder Jahrhunderte oder noch länger dauern, vielleicht aber auch in einem Lichtblitz der Einheit stattfinden. Wir Menschen können uns entscheiden, daran teilzunehmen . Auf den Prozeß selbst haben wir keinen Einfluß. Schließen wir uns davon aus, werden wir wieder von neuem beginnen. Die freie Wahl der Menschheit ist: Entweder das Leben, wie es ist, anzunehmen oder die neuen Be- dingungen zu schaffen, zu denen sie selbst fähig ist. Sind wir fähig, uns dieser Herausforderung und der damit verbundenen Unsicherheit zu stellen? Ist uns klar, daß dies unseren freien Willen kostet und wir unvermeidlich mit der planetaren Hierarchie zusammenarbeiten müssen? Und wenn wir einver- standen sind, was haben wir zu tun? Die westliche Welt spielt darin eine Schlüsselrolle. Doch hier ist die Aufmerksamkeit noch immer auf die alten Wege der östlichen Welt gerichtet. Viele westliche Menschen flüchten sich in diese nostalgi- sche Spiritualität oder in die Realität alter Zivilisationen. Die Antwort ist klar: Der westliche Mensch (welche Hautfarbe oder welches Geschlecht er auch hat) lebt in der nächsten Nachbarschaft von Orten, wo die meisten Geldinstitute ihre Hauptzentren haben. Es ist sehr wichtig, daß verschiedene andere Sichtweisen des Lebens auf diese Kontrolleinrichtungen und ihre Geldflüsse ausstrahlen , die über den Globus gelenkt werden, in Stille und in Seinem Namen. Man könnte es vergleichen mit einem direkten "Schuß" in die Blutbahn, wo es gebraucht wird. Die alten Wege sind die Grundlagen zu den heutigen Hauptströmungen. Das gebräuchliche Urteil, die Weisheit käme aus dem Osten , ist lediglich eine menschlich begrenzte Meinung. Es gibt keine westliche oder östliche Seele. Alle Plätze, die von den Geldströmen beherrscht

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