Das Schwert Michaels

- 106- Alle Weltreligionen wurden begründet auf der Erscheinung eines universellen, göttlichen Botschafters , der immer für das Gesamte wirkte. Aus jeder Religion gingen kleinere Gruppen hervor, die sich durch ihre menschliche Auslegung mehr oder weniger unterscheiden. Der Unterschied beruht sehr oft auf Macht und /oder beschränktem Denken. Es gibt nur einen historischen Jesus Christus , aber es gibt viele Kulte, die sagen , sie folgen (einer Art vermenschlichtem) Jesus . - Es gibt nur einen Prinzen Siddhartha Gautama , den historischen Buddha , aber viele Kulte mit sehr verschiedenen Versionen, die sagen , sie folgen dem Buddha. - Das sind Beispiele menschlicher Unterschiede in der Interpretation göttlicher Manifestationen, die erscheinen, damit dem Menschen Augen und Ohren geöffnet werden, Ereignisse, um der Menschheit zu zeigen, daß es nur Einheit gibt. In jener Zeit war die Möglichkeit, dies zu verstehen, sehr gering. Aber heute sind die "Schleier" der Abtrennung durchlässiger geworden. Wir haben in nie gekanntem Ausmaß die Chance zu erkennen, daß wir nicht der Mittelpunkt der Schöpfung sind, sondern ein Teil von ihr. Wir sind fähig zu verste- hen, daß Mutter Erde ein Ganzes ist und wir dabei sind, in eine neue Epoche einzutreten, in eine ande- re Schwingungsfrequenz des Lebens. Die Verschiedenartigkeit von Namen und Ritualen ist Ablen- kung ! Was der springende Punkt in der Schöpfung ist, nehmen zunächst noch wenige Menschen wahr, denn wir werden durch Turbulenzen in der Vergangenheit gehalten. Gleichzeitig spüren wir, daß wir die Vergangenheit loslassen müssen . Sektiererische Gruppen alten Typs werden nicht langen Bestand haben, denn kein Mensch soll nicht mehr einem anderen lehren, was GOTT ist . Jeder Mensch soll sich von sich aus mit der planetaren Hierarchie verbinden. Dazu werden wir ein religiöses Gefühl entwi- ckeln müssen und dieses Mal nicht durch menschliche Evangelisierung. Wir werden ein vereinigendes Netz im Bewußtsein entwickeln müssen, über den ganzen Globus verstreut. Das ist das Ende dogmatischer, menschlich-religiöser Interpretationen und der Anfang eines uneinge- schränkten Raumes universeller Religion -, noch nie da gewesen in der Geschichte der Menschheit. Wann es geschehen wird, weiß niemand. Aber es wird geschehen! Und es wird die Krönung unserer Sehnsucht und Arbeit (in Stille) für die Einheit sein. Unter der Führung der planetaren Hierarchie und auf der Basis der Schöpfungs-DNA wird eine Weltreligion entstehen. Die größten Hindernisse beim Aufbau dieses Phänomens werden die bekannten kulturellen Weltreligionen sein, die in nationalisti- schen Gefühlen und Denkmustern verankert sind. Die "echte" Hinwendung zur URQUELLE und die Abhängigkeit von ihr, sind gebunden in den unter- schiedlichen Denk- und Verhaltensregeln, überall auf der Welt. Hierin kommt eine vermenschlichte Interpretation von Einheit zum Ausdruck, festgelegt und handlich gemacht für das tägliche Leben; Gott , Allah , Brahma , Jahwe usw., eingebacken in Kultur und Lebensart, gebunden an lokale Regionen unserer Welt. Die Menschheit lebt mit Dogmen und braucht sie zu ihrer Sicherheit. An Dogmen, wie der ewigen Wahrheit, halten wir uns als einer unveränderlichen Realität fest, für immer stabil und unverrückbar. Ewige Wahrheit ist immer eine menschliche Vorstellung -, und davon gibt es viele! Wir bannen GOTT, oder wie wir den SCHÖPFER auch immer nennen, in ein Buch und erklären den Inhalt des Buches für heilig. Von Gewalt und Macht , aber am stärksten von Starrsinn lassen wir uns beherrschen. Einen veränderbaren GOTT gibt es nicht, aber GOTT ist in unserem Bewußtsein in Bewegung, weil sich das menschliche Verständnis anpassen kann. Wie uns der SCHÖPFER erklärt wird - auch von den sog. Auserwählten - ist immer begrenzt und vom Zeitgeist abhängig, wie fortschrittlich und neu die Erklärung auch erscheinen mag.

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