Das Schwert Michaels

- 107- GOTT Durch die Jahrhunderte hindurch war unser Verständnis von der URQUELLE von Veränderungen geprägt, weil sich unser Bewußtsein "erweiterte". Zu einem beliebigen Zeitpunkt glauben wir alles zu wissen, und schreiben dieses "GOTTES-Verständnis" in einem Buch nieder. Dies sollte aber lediglich als Bild einer Momentaufnahme betrachtet werden. • GOTT ist viel größer und umfassender, als ein Mensch es sich jemals vorzustellen vermag oder zu beschreiben fähig ist. Jeder Eindruck von GOTT, den er oder sie in einem Augenblick hat, ist eine Idee, gerade in diesem Moment. Eines aber ist "Er" bestimmt nicht : Der heilige Supermann mit dem Bart. GOTT ist Geist! Weder Mensch noch Institution sind jemals berechtigt, im Namen GOTTES zu sprechen oder Grund- sätze darüber aufzustellen, was Seine Heiligkeit bedeutet. Es wäre höchst arrogant, eine Art anmaßen- des Verhalten, das alle Grenzen der Demut überschreitet. Wir sollten alles, was in Büchern (auch den heiligen Büchern) geschrieben steht, nicht ausschließen , aber nur als schriftliche "Momentaufnahmen" betrachten. • Nur das Gebet, direkt und ausschließlich vom Herzen aus, wird Sie jederzeit mit Ihm verbin- den, nicht vom emotionalen Herzen, sondern vom universellen Herzen aus, dem Punkt der Stille. Dieses Herz, das die Emotion als Ablenkung ansieht, wird immer in Ihnen sein. Keine Religion der Welt hat ein Exklusivrecht auf die Kontaktaufnahme mit dem ALLMÄCHTIGEN! Um mit dem VATER in Verbindung zu treten, gibt es viele Möglichkeiten. Wir hatten in unserer Menschheitsgeschichte viele Arten von Ritualen. Besonders heute, wo alles möglich ist, werden vie- lerlei Praktiken angewendet. Eine der beliebtesten ist durch Gebete oder auf andere Weise mit den Wesen aus dem Totenreich (den geistig Toten) in Kontakt zu treten. Durch die irdische Geburt wird grundsätzlich jeder Mensch unter dem Schutz GOTTES geleitet. - Aber wir haben die freie Wahl. Heutzutage haben sich viele sog. religiöse Bewegungen gebildet, die mit den Wesen der übersinnli- chen bzw. astralen Welt arbeiten. Wir laden diese damit in unser tägliches Leben ein, geben ihnen Namen usw. Leider wird dabei fast immer vergessen, daß das Öffnen von Türen in andere Reiche Fol- gen hat. Vergessen wir diese Türen wieder zu schließen, setzen wir unsere Welt Kräften und Wesen aus, über die wir überhaupt nichts wissen. Wir kennen ihre Absichten nicht und haben auch keine Ahnung, was sie vertreten. Diese Kräfte und ihre Aktivitäten wären besser in ihrer Welt geblieben, wohin sie gehören. Leute, die sich auf solche Praktiken einlassen, haben meistens keinen Begriff davon, was sie wirklich tun. Sie betrachten es als ein Spiel oder ein " Happening ", das sie erleben müs- sen und das in irgendeiner Weise etwas zu ihrem Bewußtsein beiträgt. Aber sie sind sich nicht bewußt, daß sie die geöffnete Tür aus eigener Kraft nicht mehr schließen können. Dies könnten sie nur mit Hilfe der treibenden Kraft der planetaren Hierarchie . Nur sie kann die Tür schließen. Dies scheint im Widerspruch dazu zu stehen, daß wir doch die Tür öffnen sollen, um Instrument der planetaren Hierarchie zu sein. Doch in diesem Fall werden wir selbst und diese Wesen in Seinem Na- men transformiert. Natürlich bekommen wir auf der Erde nicht den klaren Befehl dazu. Es steht uns frei, Diener zu sein oder nicht. Wir sind nur Assistenten und wissen kaum, worum es überhaupt geht. Wir handeln als Akupunkturnadeln in Stille und völliger Hingabe an Seinen Namen, ohne daß wir einen Lohn oder Anerkennung dafür erwarten. Es ist der Plan unserer Reinkarnation. Zweifellos ist ein derartiges Verhalten "weit weg" von der Lebensweise der heutigen Menschen. Wie weit aber ist "weit"? Was heute noch nicht erfaßt wird, kann morgen vielleicht doch passieren. Ver- trauen und Hingabe an die URQUELLE führen uns in den neuen Bund .

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