Das Schwert Michaels
- 110- Es gibt auch Heilungsaspekte, meist körperliche, die in gewissem Sinn auch spirituell sind, innerhalb des Bereiches der verstandesmäßig ausgerichteten Ernährung . Unseren Verstand besitzen wir zur Gegenüberstellung mit der Realität und um diese entsprechend einschätzen zu können. Bis heute benutzt aber unser Verstand die Gesetze der Schöpfung und ihre Wirkprinzipien, um eine mechanische Welt, wie sie Newton einleitete, zu erschaffen. Darin ist ein allmächtiger GOTT nicht zu finden. Dessen Kraft erscheint uns sehr zweifelhaft, weil wir in der Welt des Verstandes sehr wenig davon bemerken. Derselbe Verstand jedoch wird bewirken, daß wir durch Demut zu dem allmächtigen GOTT geführt werden. Er (der Verstand) wird erkennen, daß es keine Alternative gibt. Seine Entwicklung bringt ihn (und uns) zu einer Stufe des Denkens, die zur Hingabe führt. Dann werden wir bereit sein, unseren freien Willen aufzugeben und in den universellen Dienst zu treten. Während dieses Prozesses sollten wir achtsam sein, denn der emotionale Weg ( Maya, Illusion) kann jederzeit versuchen, sich einzu- schleichen. Beim Thema Ernährung soll dies aufgezeigt werden. Im bisherigen Verlauf ist dieses Thema schon erwähnt worden, nicht aber der heiß diskutierte Vegeta- rismus . Dazu sollen hier einige Erklärungen folgen, die für die neue Art, über das Leben an sich nach- zudenken, äußerst wichtig sein könnten. Es ist einleuchtend, daß das Essen von Pflanzen mit weniger Emotionen verbunden ist als das Essen von Tieren , denn Pflanzen gegenüber sind wir, im Vergleich mit Fleisch, emotional distanzierter. Wir können den Schrei eines Tieres hören , nicht aber die Äuße- rungen von Pflanzen. Vergleichbares gilt für ihre sichtbaren Reaktionen. • Menschen, Tiere und Pflanzen haben grundsätzlich die gleiche emotionale Gefühlswelt, die natürlich auf der DNA-Struktur beruht. Als Grundregel der Schöpfung gilt: • Das eine ernährt das andere, damit es leben kann. Von diesem Regelspiel hebt sich die menschliche Rolle ab. Der Mensch kann alles essen, aber er sollte seine Nahrung (lebende Wesen) mit Respekt und Würde behandeln. In unserer gegenwärtigen Welt steht für einen Teil der Menschheit ein maßloses Überangebot an Es- sen zur Verfügung. Die getöteten Lebewesen werden gering geschätzt, Nahrungsmittel werden zum Abfall geworfen und finden sich in der Mülltonne wieder. Was wir ausstrahlen sollten, ist Respekt und Dankbarkeit in Stille. Es käme nicht nur uns selbst und den Lebewesen, die ihr Leben für uns gegeben haben, zugute, es wäre ein Fortschritt für die geistige Haltung unserer Gesellschaft. Dies gilt für die Fleischesser und auch für die, die kein Fleisch essen! Verfolgen wir dieses Muster noch weiter, ist es auch für den Menschen "als Nahrung" gültig. Jesus hat sein Leben mit einer ähnlichen geistigen Haltung für das Interesse der Gesamtheit der Schöpfung gegeben. Wenn unsere Zeit gekommen ist, sollten wir das gleiche tun. Der Weg scheint sehr lang zu sein. Schon seit Tausenden von Jahren wird uns dieses Prinzip gelehrt. Es könnte im Moment eines Lichtblitzes stattfinden, wollten wir uns dem ALLMÄCHTIGEN hingeben. Als Antwort auf diese ungereimten Zustände haben sich einige Leute aus emotionalen Beweggründen für vegetarische Ernährung entschlossen. Im Hinblick darauf, was mit den Tieren heute passiert, ist das sehr verständlich. Diese Behandlung von lebenden Geschöpfen ist unannehmbar und spiegelt den emotionalen Zustand unserer Welt wider. Aber auch Pflanzen sind Lebewesen; wenn sie auch in einer niedrigeren Schwingungsfrequenz existieren, sind sie deshalb nicht weniger achtungswürdig als Tiere. Essen wir Früchte, dann essen wir neues Leben. Das ganze Thema ist mit sehr vielen Emotionen verbunden.
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