Das Schwert Michaels
- 112- Zweiter Teil Der Quantensprung oder MerKaBa Der erste Teil des Buches hat die aktuelle spirituelle Situation unseres Planeten beschrieben. Diese Beschreibung hat in Kürze aufgezeigt, wie kompliziert die spirituelle und rationale Lage des Men- schen ist. Beide Aspekte überlagern sich zu jeder Zeit. Ob der Mensch fähig ist, diese zwei unter- schiedlichen Belange in einer Weise zu vereinen, die in universellem Einklang steht, ist höchst zwei- felhaft, um nicht zu sagen unmöglich. Wie eindeutig erläutert wurde, ist hier nicht allein die Evolution des Menschen betroffen, sondern auch seine Ausstrahlung und somit sein Einfluß auf die Umgebung, deren Teil er ist. Die Seele lebt in Symbiose mit ihrem physischen Körper, der aber einer ganz anderen Hierarchie ent- stammt als die Seele. Diese Deva -Hierarchie hat eine andere Evolution hin zur Einheit. Beide Wege sollen auf Mutter Erde vereint werden. Jede Entscheidung eines Menschen hat großen Einfluß auf diese Entwicklung. Beschließt ein Mensch, den Weg nur unter der Führungsrolle seiner Seele zu gehen, dann ergibt sich dabei höchstwahrscheinlich keine Balance mit dem Weg des Partners seiner Seele, nämlich dem Deva -Reich. Daraus kann große Unordnung erwachsen, die zur "Krankheit" führt. Den Weg zu gehen ist weder etwas, was auf seine Machbarkeit hin beurteilt werden kann, noch kann erarbeitet werden, wie dies zu erreichen sei. Unser sog. selbst gewählter Weg ist ein widerspenstiger und kann zu großem Durcheinander oder Gleichgültigkeit führen. Wenn wir den neuen Weg gehen, bedeutet das, den anderen Lebewesen und der Einheit der Schöpfung gegenüber respektvoll zu sein. Der Mensch hat ein sehr geringes Wissen davon, was das bedeutet. Er ist nicht gerade Experte auf diesem Weg, der mit Feinheiten gepflastert ist. Die Mitglieder der planetaren Hierarchie sind die Kenner des "Fachs", dafür zuständig und sehr ge- eignet, uns zu führen. Wir müssen für uns selbst die (richtigen) Fragen stellen, die in Harmonie mit der Einheit sind. Wissen wir nicht, was wir fragen sollen, wird uns das Verständnis dafür gegeben, so daß wir vertrauensvoll und zuversichtlich Seinem Weg folgen können. Der Weg, der zu gehen ist, geht über die Brücke (Antahkarana) in das Reich des Himmels, der Welt der Einheit . Auf dem Planeten Erde gibt es viele Wege - und viele Brücken führen uns in verschiedene Reiche . Die physische Welt kennt "viele Wege nach Rom", als sprichwörtlich gewordenes Ziel. Unsere sehr kom- plizierte Welt der verschiedenen Nationen und Rassen lehrt die Vorstellung, daß wegen dieses Hinter- grundes von Kultur und Herkunft alle Menschen unterschiedliche Wege haben. Die Pfade, Wege oder Straßen verbinden den Ausgangspunkt mit dem Zielpunkt. Jede Kultur macht sich ihren "eigenen" Weg und spaltet damit die Bewohner von Mutter Erde, was in der Welt Abtrennung , Turbulenz und letztlich Krieg verursacht. Selbst wenn die Ziele gleich sind, ist ihre Verwirklichung sehr unterschied- lich. Wird dieser Prozeß fortgeführt, dann geht jedes Individuum auf der Erde den Weg seiner freien Wahl . Nicht nur physisch werden Spannung und Krieg bestehen bleiben, wenn sich nichts verändert. Dieser Prozeß spielt sich genauso spirituell ab. Im astralen Reich des Geistes gibt es viele Wege und Brücken, die einen Punkt mit dem anderen verbinden. "Ich bin auf dem geistigen Weg" ist ein Satz, der an sich für uns alle stimmt. Sowohl im physischen als auch im Geistigen Reich gibt es also viele Irrwege , die aus Unwissen und aus freiem Willen gewählt werden. Die Reinkarnation (Wiedergeburt) bietet die Chance eines Neuan- fangs , um in Einheit transformiert zu werden. Dieses Bild der paranormalen Welt , die sich innerhalb einer gewissen Schwingungsfrequenz abspielt, ist der Spiegel unseres Lebens auf der Erde. Die Frequenzen von Seele und Körper sind im astralen Reich unterschiedlich. Da die Seele von höherer Frequenz ist, gerät sie in Versuchung, ihren "Willen" dem physischen Körper aufzudrängen. Alle Zeiten hindurch wurde dies so praktiziert, aber heute muß dieses Verhalten angepaßt werden.
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