Das Schwert Michaels

- 115- Kein Meister, der für die Einheit arbeitet, hat je die Absicht, ein Individuum zu etwas zu zwingen, außer das allgemeine Interesse der Schöpfung macht es erforderlich. Das wäre aber ein äußerster Son- derfall. Ein solch außergewöhnliches Beispiel ereignete sich, als der CHRISTUS-GEIST den Men- schen Jesus überstrahlte und Jesus sich Seinem VATER hingab. In unserer Schöpfung spielt das individuelle Selbstinteresse eine wichtige Rolle. Kein Mensch ist davor bewahrt, denn die Schwingungsfrequenz unserer Schöpfung, die unser Leben bestimmt, bein- haltet dieses "instinktive" Element. Fast jedes Individuum wünscht sich ein langes, glückliches Leben und bemüht sich um mehr Lebense- nergie. Zahlreiche Faktoren unseres heutigen Lebens drücken dies über die verschiedensten Entwürfe von Lebensglück aus, und alle haben ihre eigenen Ideen davon. Es ist eine bestimmte Energiefre- quenz, die auf unterschiedlichem Weg aus einer besitzergreifenden Einstellung oder durch dement- sprechendes Verhalten gewonnen wird. Sexualität ist heute einer dieser Wege. Ein weiterer Weg ist der Besitz vieler Güter oder vielen Geldes. Die Sexualität steht grundsätzlich für die Fähigkeit, neues Leben für neue Erdenbürger zu erschaffen. Sie hat sich aber zum Spielfeld einer Überfülle aller Arten von Wünschen und Formvarianten entwi- ckelt. Das Grundkonzept der Schöpfung ist aber, daß Mann und Frau in Einheit verschmelzen, um neues Leben für neue Inkarnationen zu erschaffen . Was daraus geworden ist, ist eine Art Reizmittel mit teilweise äußersten Perversitäten. GOTTES Weisheit wird in bezug auf unsere Schöpfung oft bezweifelt. In einigen Fällen wird davon gesprochen, daß eine Seele im falschen Körper wiedergeboren sei. Dieser Fehler(?) wird dann manchmal korrigiert. Wir vergessen dabei, daß wir von der Realität vor der Geburt und nach dem Tod weder Kenntnisse noch Erfahrungen besitzen. GOTT weiß , aber der Mensch weiß es besser , und ver- ändert Seine Schöpfung auf körperlicher und spiritueller Ebene. Persönliche Macht ist ein weiterer, sehr anziehender Aspekt von Glück. Macht wird auf der Erde durch unterschiedliche Mittel ausgeübt, wobei Geld gewöhnlich am häufigsten die treibende Kraft ist. Diese Kraft oder Macht wird unterschieden in gut und schlecht . Aber der Mensch übersieht dabei, daß das eine das andere erfordert (Gesetz der Wechselwirkung). Die Angst zu sterben ist ein alles überragender Punkt. Sie verdirbt oft unser Glück. Der Mensch erschafft und benutzt zunehmend alle Mittel und Wege, um dieses "Schicksal" zu überlisten und länger zu leben. Wir bedienen uns unserer Mitgeschöpfe auf Mutter Erde und mißbrauchen sie, um die benötigten Produkte und Organe für die (letztlich zeitlich begrenzte ) Flucht vor dem Tod verfügbar zu haben. Die Morphogenetischen Felder sind in ihrer Wirksamkeit in diesem Zusammenhang noch wenig bekannt. Ihre Ausstrahlung beeinflußt unser Leben permanent. Wir sind uns kaum bewußt, daß uns die Taten aus anderen Leben und Zusammenhängen noch immer "nachlaufen". Die Entscheidung für das eigene Interesse ist der meist gewählte Lebensstil. Die Folgen sind nicht zu übersehen. Wohin diese Wahl uns führt, wissen wir nicht. Die Schwingungsfrequenz des Selbstinte- resses gehört zum Bereich der astralen bzw. übersinnlichen Welt. Es hat den Anschein, daß diese Lebensart uns eine Menge Fortschritt beschert. Doch dieser Fortschritt ist Maya (Illusion). Wird dieser "neue" Weg in der heutigen spirituellen Situation deshalb so hoch geschätzt, um zur Transformation in die Einheit zu kommen? Oder verwässert er nur unseren Blick auf das, was Spiritualität tatsächlich ist, nämlich die persönliche Hingabe an die URQUELLE? Die freie Entscheidung , die zur Ganzheit führt, ist von einer völlig anderen Schwingungsfrequenz. Über dieses Thema gibt es in unserer Gesellschaft viele Diskussionen, die natürlich alle innerhalb menschlicher (dualistischer) Denkmodelle ablaufen. Wirkliche Gesamtheit ist einzig und allein auf die URQUELLE abgestimmt, und dieser Pfad der Synthese wird nur geführt von der planetaren Hierar-

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