Das Schwert Michaels
- 117- der Intensität der Ausstrahlung. Die Farbe dieser Strahlung wird durch den physischen Körper, der zurückbleibt, für eine gewisse Zeit nach dem Tod angezeigt. Ka dagegen bleibt erdgebunden. Das Transportmittel für Ba ist die Schwingungsfrequenz der Energie des Individuums zum Zeitpunkt des Todes . Diese Frequenz ist Ausdruck der Ernsthaftigkeit des Glaubens an die Einheit während des Lebens. Innerhalb des Reinkarnationskreislaufes sind diese Vorgänge "üblicher Standard". MerKaBa bedeutet: Sind Ka und Ba vereinigt, wird sich die TÜR in die EINHEIT öffnen. (Siehe dazu die Zeichnung im Teil 1, auf Seite 69: "Der Reinkarnationszyklus") Es ist während unseres Lebens von großer Bedeutung, um Einheit zu bitten. Durch diese Überzeugung werden die Blaupau- sen früherer Leben im "Totenreich" transformiert . • Ist die völlige Vereinigung gewonnen, dann wird es keine früheren Leben mehr geben; dann gibt es nur noch ewiges Leben. Der Kreislauf der Wiedergeburt wird transformiert sein. Wie- dergeburt wird nicht mehr stattfinden müssen, es sei denn, aus sehr speziellen Erfordernissen, die ein derartiges Ereignis notwendig machen. Dieses Geschehen sollte nicht verwechselt werden mit dem, was tibetische Buddhisten tun. Der Prozeß als solcher hat eine gewisse Ähnlichkeit, aber seine Energiefrequenz ist vollkommen paranormal ( astral ). Ausgangspunkt dieser Leute ist: Für einen normalen Menschen gibt es keine Möglichkeit, nach einem Leben ins Nirwana zu kommen. Das ist nur Auserwählten möglich. Die Lamas helfen dem gewöhnlichen Menschen, es Schritt für Schritt zu tun. All dies spielt sich in der astralen Welt und ihren Schwingungsfrequenzen ab, worin der Einzelne (einschließlich der Lamas) kontrolliert werden kann und wird. Die Lamas arbeiten mit astralen Kräften. Die angebliche Führung (gut oder schlecht?) kann sich nur innerhalb ihrer eigenen , astralen Erkenntnisgrenzen bewegen. Erst durch den Quanten- sprung, die in einem Lichtblitz liegende Kraft, kann ein Individuum den Schleier zur Einheit durchbre- chen. Es wird damit für alle auf der Erde sichtbar, wer diese Person (Bodhisattva) 6 wirklich war. Menschliche Auslegungen nützen nichts und sind arrogant; nur die Kraft der Ganzheit vollzieht: Es ist, was ist . Dieser Vollzug liegt noch weit über dem Horizont menschlichen Verstehens. Dafür wird die Lichtbrü- cke zur Einheit überquert werden müssen, die einzige Verbindung der astralen Welt mit dem Reich der Synthese , wo das Rad der Wiedergeburt transformiert sein wird. Im Lauf dieses Prozesses erleben wir allerhand Hindernisse, die wir in früheren Leben aufgebaut haben und die uns als morphogenetische Resonanzfelder begegnen. Diese Felder bereiten uns oft große Schwierigkeiten und scheinen in der jetzigen Lebensspanne noch verstärkt zu werden. Wir denken, daß es wichtig sei, uns auf die Umstän- de, in die wir geboren worden sind, zu beziehen. Daß sie für uns wichtig sind, ergibt sich daraus, daß all die intuitiven Hürden von Rasse, Geschlecht, Nationalität und der Wünsche nach langem Lebens- glück das Resultat darstellen. • Es wird jedoch eine Zeit kommen, in der menschliche Wünsche ihre Bedeutung verlieren werden und wir erkennen, daß unser Dasein auf Erden einen einfachen Grund und Sinn hat, sich aus freiem Willen und in Demut der Ganzheit hinzugeben, denn alle anderen Dinge sind Illusion . Dies schließt weder aus noch ein, daß wir ein langes und glückliches Leben haben können. Das hängt sehr stark davon ab, wie wir die materiellen Dinge handhaben . Geld sollte unser Leben nicht beherr- schen . Wir sollten in gewisser Weise schon in Stille erprobt haben, zu einem bestimmten Zeitpunkt bereit zu sein, um alles aufzugeben, wenn es verlangt wird (nicht von Menschen!). Damit ist der Zau- ber der versklavenden materiellen Objekte wie Geld und Konsumartikel gebrochen , und das Individu- um hat für die wertvollen Aspekte im Leben gewählt, z. B. für Respekt . 6 Bodhisattva: [Sanskrit ›Erleuchtungswesen‹] im Mahayana-Buddhismus ein Wesen auf dem Weg zur Buddhaschaft; ver- sucht durch Übertragung seiner Verdienste auf alle Wesen zu deren Erlösung aus dem Geburtenkreislauf beizutragen. In der westlichen Welt wurde der Begriff in Anlehnung an Helena Petrovna Blavatsky durch Rudolf Steiner b ekannt. Steiner be- zeichnete mit "Bodhisattva" große geistige Führer und Lehrer der Menschheit.
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