Das Schwert Michaels

- 120- Zum Ende des Mittelalters fand ein bestimmter Wandel statt. Die Renaissance wurde geboren, und der Mensch trat, ohne es zu wissen, in eine neue Phase der Evolution ein. Die Dritte Dimension wurde entdeckt (die Tiefe). Die Folgen waren enorm. Neben der Veränderung des Gottesglaubens machte die Wissenschaft eine fortschreitende Entwicklung durch, basierend auf transzendenten Gesetzen. Religiöse Institutionen wurden eingerichtet und beschrieben Kraft ihres Amtes den Leuten, wer GOTT sei. Sie verkündeten auch, in welcher Art und Weise und durch welche Gebete dieser GOTT anzuru- fen sei. Der SCHÖPFER wurde in Gedankenmuster gepackt, die von den Kommissionen der entspre- chenden Einrichtungen geschaffen und entwickelt wurden. Diese Kommissionen halten sich für Experten und geben vor, in "direktem Kontakt" mit GOTT zu stehen. Zudem beschließen sie, sich mit vielerlei Titeln ansprechen zu lassen und mit dem höchstmöglichen Respekt. Sie haben vergessen, daß die Manifestation "ihres" Geistes auf Erden, der universelle Meister , mit gewöhnlichen Menschen auf freiem Felde redete, aß und schlief. Organisation Diese Institutionen wurden mit der Zeit immer mächtiger und bauten ihre Herrschaft über die ganze Welt aus. Ihr bestellter "Gott" wird klar beschrieben: Ein Mann mit einem langen, weißen Bart, gekleidet in einer weißen Robe, sitzt auf seinem Thron und macht sich weise Gedanken über seine wohlgeratene Schöpfung. Die verschiedenen Bekehrer der entsprechenden Institutionen verbreiten dieses Bild. Es ist ein sehr brauchbares Konsumgut und zieht eine Menge Anhänger an. Diese Einrich- tungen schließen die dogmatisierte Gottheit in ihren "heiligen Büchern" ein und bewirken damit eine ungeheure Abtrennung der universellen Botschaften. Dem freien Willen und der Wahlfreiheit des Menschen werden die Grenzen der Lehren dieser Schulen aufgepfropft. Die Schulen selbst sind zur Gottheit geworden und dementsprechend denken und handeln sie. Im physischen Bereich wurde eine Reihe von Entdeckungen gemacht. Unter verschiedenen irdischen Bedingungen und Gesichtspunkten forschen Gruppen von Wissenschaftlern und langsam wachsen dadurch die Kenntnisse auf materiellem Gebiet. Einige dieser Erkenntnisse widersprechen dem spiri- tuellen Glauben über die Einheit der Religion in der Schöpfung. Doch was Wissenschaftler im Jahr 1.000 für "bewiesen" ansahen, erwies sich im Jahr 1100 als "nicht wahr" und so ging und geht es wei- ter und weiter… Auch in unterschiedlichen geistigen Bewegungen ging diese Entwicklung weiter. Einer der Hauptver- treter (aber auch andere), Isaac Newton , bewirkt einen fundamentalen Durchbruch. Die transzendenten Gesetze der Natur wurden und werden mechanisch betrachtet und angewendet. Diesen Wissenschaft- lern mangelt es an der Fähigkeit zu verstehen, daß die Schöpfung eine Ganzheit ist. Damit wurde die Trennung von Wissenschaft und Religion zur Tatsache. Noch Mitte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts dachte man, Atome seien die kleinsten Teil- chen eines Elements und diese seien unteilbar . Der Mond galt als unerreichbares Ziel. Ganz allmählich wurde das Verstandesdenken oder wissenschaftliche Denken als einzige Wahrheit betrachtet. Die URQUELLE, GOTTES Anwesenheit in der Schöpfung als Ganzes, wurde zu einer fernen Legende . Durch verschiedene Institutionen wurde GOTT in menschlichen Gedanken- und Verhaltensweisen festgelegt und die universellen Gesetze der Transzendenz und der Immanenz in begrenzte, menschliche Formeln gepreßt. Die damit verbundenen Gedanken haben Mutter Erde spiri- tuell verschmutzt. Physisch war Mutter Erde zu dieser Zeit noch nicht so viel verschmutzt. Im 19. Jahrhundert begann die Wissenschaft, das erworbene technische Wissen auf die Erdmaterie zu übertragen. Die menschlichen Formeln, eingeleitet durch den Verstand, wurden auf die Materie ange- wendet. Elemente wurden zu aller Art Dingen zusammengebracht und die "industrielle Revolution" und damit der Beginn der physischen Verschmutzung von Mutter Erde wurden eingeleitet. Geschickt weckten Multinationale Konzerne bei den einzelnen Individuen neue Bedürfnisse und damit ständig

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