Das Schwert Michaels

- 34- demütiges Verhalten. Das führt zu der Erlaubnis, GOTTES Befehl zu übertreten. Wir beobachten das in den verschiedenen Institutionen der Religionen. Menschen, die imstande sind, unübliche Dinge (vielleicht selbst auferlegt) zu tun oder vorzutragen, werden zu "Heiligen" erklärt. Meist geschieht das, nachdem sie dieses Leben verlassen haben, aber in einigen Fällen auch noch zu ihren Lebzeiten. Die Institutionen erlauben das, weil es gut für die Moral der Allgemeinheit und für die Macht der Organi- sation ist und deren Bedeutung hebt. Spirituell gesehen, ist das nicht in Ordnung! Ohne Zweifel hat Jesus entsprechend der Bibel gesagt: er sei nicht gekommen, daß ihm gedient werde, sondern er sei gekommen um zu dienen! Die Christen (oder die sich so nennen) ignorieren das. Sie wollen anbeten und erfanden den sogenannten "Sohn" GOTTES. Andere heilige Bücher haben einen ähnlichen Ansatz. Und so werden einige sehr klare Standpunkte in den Schriften selbst eindeutig miß- achtet . Im Rahmen des Gesamten der Schöpfung hatten die Botschafter bestimmte Aufgaben, für die sie gearbeitet haben. Das war ihnen nur möglich, weil vor ihnen viele andere unbekannte Botschafter die Vorbereitungen dafür getroffen hatten, so daß die jeweiligen Aufgaben erfüllt werden konnten. Ein menschliches Werturteil hierüber ist nicht angebracht, d. h. ob Jesus, Krishna , Buddha , Mohammed , Baha Ullah oder andere von jeweils höherem Rang waren, brauchen wir nicht zu diskutieren. Von GOTT gesandte Botschafter arbeiten nur für die Gesamtheit der Schöpfung! Ein Beispiel: Beim Bauen einer Kirche, eines Tempels oder eines anderen Gebäudes kann der letzte Stein, der die Lücke schließt, nur deshalb gesetzt werden, weil es einen ersten Stein gibt - und viele weitere Steine. Alles geschieht in Übereinstimmung mit dem Muster der Hierarchie der Gesamtheit. Auf unserer menschlichen Ebene kann es keine wahre Beurteilung geben, sofern diese an die Begrenzungen unse- res irdischen Bewußtseins gebunden ist. Das Bewußtsein der neuen Zeit jedoch, das Christus - oder Buddhabewußtsein oder ein anderer Name, der das Prinzip der Ganzheit ausdrückt, ist dafür geeignet. Seit Melchisedek haben sich alle Lebewesen einer turbulenten Existenz unterzogen. Dies setzt sich auch noch heute fort und wird auch künftig so sein. Der Prozeß der geistigen Entwicklung muß sich in die Materie des Planeten Erde einprägen . Die von GOTT gesandten himmlischen Botschafter haben die Vorbereitungen dafür getroffen, daß unsere Schwingungsfrequenz bzw. geistige Stufe, von der Steinvibration zur Lichtvibration (der Einheit) transformiert werden kann. Dazu mußte eine Brücke gebaut werden, die in die Einheit führt, eine Brücke aus dem paranormalen oder astralen Reich heraus , wo alle Arten von Kräften wirbeln und sich tummeln und die Menschen in Maya-Illusion oder auf anderen geistigen Stufen gefangenhalten. Diese Brücke oder Antahkarana , die ins Reich der Ganzheit führt, sollte aus Wahrheit gebaut sein, Wahrheit aus dem Licht der Einheit . Es war dazu eine geeignete und sorgfältige Vorbereitung nötig. Der beste Moment, dies zu bewältigen, sollte ausgesucht werden, um einen Menschen in die Lage zu versetzen, die Brücke zu überqueren, die über den Abgrund aller Arten turbulenter Elemente aus den Reichen von Maya und Illusion führt. Es mußte ein gewöhnliches menschliches Wesen sein, das die Brücke zu überqueren imstande war, keine außergewöhnliche, be- sonders ausgestattete Person wie ein Auserkorener. Anderenfalls würde der Wert dieses Sieges für die menschliche Rasse null und nichtig sein; schlußfolgernd wäre die Aufgabe menschlich nicht möglich. Das war der Beweggrund, warum Meister Jesus durch einen Mutterschoß geboren werden mußte . Er war sich über seinen Hintergrund und den Grund für sein Dasein auf dem Planeten Erde völlig unbewußt. In sich trug er den Funken des Wissens woher er kam, und auf der Grundlage von Vertrau- en und Hingabe ging er den Weg, der so breit war wie sein Fuß. Diese Wahrheit war für den damals existierenden Zeitgeist eine gewaltige Herausforderung, und kaum jemand konnte verstehen, was er tun wollte, mit Ausnahme einer Frau: Maria Magdalena . Diese Frau, die vom Kirchenrat als "Hure" gebrandmarkt wurde, war die Einzige der sehr wenigen Zeugen der Kreuzigung, die bedingungslos an die Aufgabe glaubte, die Jesus im Begriff war zu vollenden. Er ging diesen Weg in dem alleinigen Vertrauen das ihn leiten konnte, im Vertrauen auf Seinen VATER, der URQUELLE allen Lebens. • Jesus öffnete den Weg, der ewige Wahrheit ist, von der Vibration des Steins zum Licht der Einheit.

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