Das Schwert Michaels
- 40- Der freie Wille Die Freiheit zu wählen ist in unserer Welt eine der angesehensten Qualitäten, unantastbar -, so scheint es. Sehr oft wird diese Wahl von einem inneren Gefühl beeinflußt "Gutes" zu tun, anstatt sich hinzu- geben mit der Einstellung: "Nicht mein Wille, sondern Sein Wille geschehe." Was ist an dieser Wahl- freiheit heute so einzigartig im Vergleich zu früheren Zeiten? Die Begrenzungen unseres Bewußtseins sind heute sehr durchlässig . Es ist das innere Wissen, das wir dabei sind zu entdecken: Wir sind ein Teil des Ganzen der Schöpfung und nicht der Mittelpunkt. Das macht diese Wahl jetzt so anders. Die Erklärung des Kopernikus , die Erde drehe sich um die Sonne, gegeben vor Hunderten von Jahren, ist mittlerweile von unserem Verstand akzeptiert worden, nicht aber spirituell in konservativen, religi- ösen Kreisen. Durch die Wissenschaft (unser Verstand) lernen wir, daß der Planet Erde eine Einheit ist. Alles ist miteinander verbunden; doch spirituell sind wir noch schwer in unser eigenes Dasein verwickelt. Wir sind erfolgreich darin, persönlich in dieser Welt zu überleben. Wir sollten die Wahl treffen und beginnen, für die Gesamtheit dieser Schöpfung zu arbeiten und die Versuche beiseite zu legen, persönliche Ziele zu erreichen, wie das Verschönern unserer Existenz durch Umweltschutz. Wir sollten unser spirituelles Handeln im Sinne von "alles ist eins und eins ist alles" verbessern und nicht den umgekehrten Weg nehmen, wie wir es all die Zeit getan haben. – Frage: Wie macht man das? Es gibt heute in der Welt großen "Überfluß" an spirituellen Methoden. Wer all diese Methoden nicht ausführlich "studiert" hat, ist fast nicht imstande, die "richtige" Methode zu wählen, welche erfüllt, wonach wir fragen: Wie ist der Weg der Ganzheit zu gehen, auf dem wir Menschen Werkzeuge in den Händen der planetaren Hierarchie sind, ohne von einem menschlichen Ziel beeinflußt zu werden, ganz gleich, ob es das einer Person oder das einer Gruppe ist? Es gibt einige Anknüpfungspunkte, an die man sich als Leitfaden halten kann: 1. Es gibt keine Heiligen und Auserwählten! Es gibt nur Leute, die auf dem Weg der sog. Erleuchtung etwas weiter zu sein scheinen. Schau nicht auf zu diesen Leuten! Die Ehrlichen werden es nicht erlauben und werden, wenn nötig, Dinge tun, die dich ärgern oder enttäu- schen, um dir ihre Schwäche zu zeigen. Wenn sie dennoch Verehrung zulassen, wollen sie dich für irgendeinen Zweck beherrschen , den du nicht wahrnehmen kannst. 2. Es kann Menschen geben, die dir vielleicht nur einen "Anstoß" geben wollen, um dir zu hel- fen. Danach werden sie sich sofort umdrehen, weil du dich auf deine eigenen Fähigkeiten ver- lassen mußt. Tun sie es nicht, kannst du versklavt werden. Die einzige Kraft, die dir dabei hel- fen kann, ist keine menschliche. Es ist die CHRISTUSKRAFT, die planetare Hierarchie . Sie hat keinerlei erdgebundene Repräsentanten, auch wenn viele den Anspruch erheben, diese zu sein. 3. Verspricht dir irgendeine Methode die "Sterne vom Himmel", dann nur, um dich über deine Wünsche und Sinneslust zu beeinflussen . Wir haben diesen Samen alle in uns und glauben, darüber zur Selbstverwirklichung zu kommen. Es ist der Aspirin-Effekt! 4. Es gibt kein Zentrum auf der Erde, keinen zentralen Punkt. Jeder und jede muß die gleiche Gelegenheit haben einzutreten. Es gibt keine Rangordnung oder spezielle Positionen, die die spirituelle Entwicklung zeigen. Jesus oder Buddha und auch andere haben niemals jemandem erlaubt, sie "Meister" oder etwa "Seine Durchlaucht" zu nennen. 5. Jeder und jede muß fähig sein, eine dauernde Verbindung mit der URQUELLE zu haben, oh- ne daß bestimmte Lebensbedingungen die Voraussetzung dafür wären. Das macht die Verbin- dung lebendig und nicht zu einem Ort, wohin du dich in Zeiten der Verzweiflung hinflüchtest. 6. Laß dich nicht von Wundern beeindrucken, die nur nach deinen Hoffnungen ausgerichtet sind. Das mag interessant sein, beruht aber meist auf deiner eigenen oder irgendjemandes gedankli- che Projektion. Tatsächliche Wunder werden einfach passieren und sind nicht von menschli- cher Phantasie verursacht, sondern durch unausweichliche Ereignisse, die irgendwo und jeder- zeit passieren können, wo, wann und was immer es sei. Die erste Art von Wunder ist: Folge deinen eigenen Bedürfnissen und Projektionen. Die zweite Art von Wunder wird uns im Namen des Gesamten überbracht.
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