Das Schwert Michaels

- 46- In diesem Gebet steckt die Überzeugung, geführt werden zu wollen und zu akzeptieren , das ist, was ist. Das kann sehr leicht zu erfüllen sein, aber die Schwierigkeit liegt im Akzeptieren. Die geistige Maya-Welt sendet ohne Pause zu uns aus und verursacht damit Instabilität . Dies geschieht nicht immer aus böswilliger Absicht. Diese Geschöpfe wissen es oft nicht besser. Wir gehen aber mit diesen Botschaften aus der unsichtbaren, geistigen Welt zu leichtfertig um , denken, was von "dort" kommt, sei immer richtig und sollte befolgt werden. Man könnte es mit unserer Welt verglei- chen, wo es viele "gute Ratschläge" gibt, die aber nicht immer richtig sein müssen. Wenn wir (inner- halb menschlicher Begrenzung) sicher gehen wollen, werden wir einen Fachmann beauftragen, der ein bestimmtes Gebiet gelernt hat und darin Erfahrung besitzt. In der spirituellen Welt gilt das gleiche Gesetz. Hier gibt es nur einen "Fachmann", nämlich das Christus - oder Buddhabewußtsein . Die planetare Hierarchie informiert, führt und begleitet uns im Namen der URQUELLE, wenn wir es erlauben . Die planetare Hierarchie ist die einzige Quelle der Stabilität, Kontinuität und Sicherheit, der wir uns unterwerfen können. Wenn wir glauben, vertrauen und akzeptieren, werden wir "geheiligt" werden. Innerhalb meiner Wahlmöglichkeit gibt es nur eine QUELLE, und ich kann ihrer Übermitt- lung voll vertrauen. Die einzige Schwierigkeit ist: Wie erkennen wir den wahren Ursprung? Es ist eine Frage, die dem Denken in Maya entspringt, denn: • Wenn wir wirklich bedingungslos glauben, es keinen Zweifel in unserem Geist gibt, wenn wir in keinerlei Weise von unseren eigenen Absichten geleitet werden, ist die Verbindung echt. Glauben wir bedingungslos daran, daß die Verbindung aufrechterhalten wird, gibt es keinen Platz für Ungewißheit. Ein Zweifel wird uns ins Wanken geraten lassen, deshalb sollten wir sehr klar, und aus freiem Willen, um Führung bitten. Dies muß uns nicht zu sklavischen und frömmlerischen Geschöpfen herabwürdigen, sondern zu aktiven , aber gehorsamen Menschen. Was ist gut? Gut kann nur eines sein, die URQUELLE, vermittelt durch die planetare Hierarchie . Alle anderen geistigen Wesen stehen in ihrem Dasein in der Entwicklung und sind daher eine Mischung aus gut und schlecht, oder besser, aus positiv und negativ. Es liegt an uns, ob wir das anerkennen. Auf menschlicher Basis wurde eine "Heiligkeit" geschaffen und zum Dogma erhoben; einen solchen "Heiligen" wird die Gegenüberstellung mit den universellen Anforderungen und mit GOTTES Willen hart treffen. Es gibt Leute, die sich in dieser Art der Heiligkeit benehmen und verehrt werden. Dabei sollten große Zweifel auftauchen. Die Mehrheit dieser Heiligen führt ein sehr abgeschottetes Leben und sie duldet nur Vertrauensleute in ihrer direkten Umgebung. Das ist sehr oft in herrschenden geisti- gen oder religiösen Organisationen der Fall . Warum? Würden sie sich offen zeigen und nicht "Schau- fensterdekoration" betreiben, dann würden die Menschen auch bei diesen die üblichen Wünsche und andere menschliche Eigenschaften erkennen, bei denen das Selbst in den Vordergrund tritt. Wir haben zwei Möglichkeiten, Energien zu empfangen: 1. Zum einen über die Fontanellen-Region 2. Zum anderen durch das "Dritte Auge" , das zwischen unseren Augen im Bereich der Nasen- wurzel liegt. Durch die Fontanelle empfangen wir die neuartige, umwälzende Kraft in einer Schwingungsfrequenz, die die religiösen und spirituellen Regeln auf den neuesten Stand bringt, entsprechend unserem Zeit- geist. Diese Information baut zwar auf dem alten Denken auf, ist aber als solche völlig neu. Die Informationen, die wir durch das "Dritte Auge" erhalten, sind alte Standardformen , die zu uns gehören und verwandelt werden müssen. Das Neue bei diesen Erfahrungen könnte sein, daß den alten Standardwerten eine "Auffrischung" verliehen wird. Außerdem könnte sich ein bedeutender "Neben- effekt" einstellen, nämlich die nahezu unkontrollierbare Anziehung und Ablenkung durch unseren "Datenspeicher der Nostalgie", der uns permanent in anderen Zeiten und anderen Welten festhält und

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