Das Schwert Michaels
- 51- zum Diener mit Körper und Seele und wir werden ein aktives Instrument für die Heilung von Mutter Erde, im Namen der Einheit. Eigene Ziele und Interessen sind zweitrangig und in die Arbeit für die Gesamtheit integriert. Wir haben die Berührung mit diesem universellen Verfahren verlernt . Manch- mal taucht noch eine schwache Erinnerung in unserem Unterbewußtsein auf, so, als würde eine innere Glocke läuten. Unsere Persönlichkeit setzt sich zusammen aus der Summe aller irdischen Bedingungen und Einflüs- sen, aber auch als ein Ergebnis der eigenen Seelenausstrahlung. Die Seele ist frei in der Erdmaterie wieder verkörpert. Nach alten Vorstellungen war die Seele darin "gefangen" und sollte so schnell wie möglich versuchen, in den Himmel zu entfliehen. Die Katharer waren dieser Überzeugung. Selbst- mord oder irgendeine andere Art der "Selbsthilfe", um aus dem Leben zu scheiden, war ihnen nicht erlaubt. Das Leben mußte einfach gelebt werden, um die Seele zu erziehen. Auch der "Gnadentod" oder Euthanasie (in unserer Zeit akzeptiert) waren damals verboten. Bestimmte Wesen des paranormalen oder astralen Reiches versuchen, uns davon zu überzeugen, wir seien als Gefangene auf Mutter Erde. Sie übermitteln uns Visionen der Freiheit nach dem Tod und versuchen uns glauben zu machen, die Hölle sei auf Mutter Erde. Alte Projektionen dieser Art, durch übersinnliche Visionen unterstützt, erzählen uns, der physische Körper sei nur ein Vehikel, das uns dient, zu einer höheren Seelenausstrahlung zu kommen. Hat er ausgedient, werde er auf Mutter Erde zurückgelassen und zerfalle. Beharren wir auf diesen Denk- und Handlungsmustern, bleiben wir automatisch auf den Zyklus der Reinkarnation beschränkt. Wir werden dann das ewige Leben inner- halb der Polaritäten, der astralen Welt haben. Unser irdischer Körper muß in Einheit transformiert werden. Wenn die Kraft - die MerKaBa - die Seele und Körper in Seinem Namen vereinigt, in unser Blut eingebaut ist, werden wir den Wieder- geburtszyklus hinter uns lassen . Wir werden durch Seine ewige LIEBE in die Einheit des Gesamten gezogen und beginnen, die Erfahrungen des neuen Bundes zu machen. Wer diese Ausführungen akzeptieren kann, wird eine Vorstellung davon haben, was an der gegenwär- tigen Denkart nicht stimmt. Dieses Gefühl führt uns zu einer ungeheuren Gegenüberstellung mit unse- ren üblichen Maßstäben - und mit uns selbst! Daß Zeit dabei kein Hindernis darstellt, ist sehr beruhi- gend; insofern gilt es kein Rennen zu vollführen. Das folgende Bild beschreibt in Kürze, was uns zur Wahl steht: • Ich bin ein Individuum in der Gesamtheit der Schöpfung und arbeite für meine Selbstverwirk- lichung. Wenn alle meine Bedürfnisse erfüllt sind, erst dann arbeite ich für die Einheit. oder • Ich bin ein Individuum und weiß, daß ich die Schöpfung nicht beurteilen kann und gebe des- halb mein Schicksal in die Hände der planetaren Hierarchie , dem Christus - oder Buddha- bewußtsein . Der individuelle Mensch muß darauf vorbereitet werden, als Instrument für die Gesamtheit der Schöp- fung zu arbeiten, bewußt und (zum größten Teil) unbewußt . Solch ein Mensch wird als lebende Aku- punkturnadel in den Händen der planetaren Hierarchie dienen -, 24 Stunden am Tag. Er wird über den Planeten gehen und Energie der Einheit ausstrahlen , ohne zu wissen wo, wann oder wie. Alles, was dieses Individuum weiß, ist, daß GOTTES Gnade die Rettung ist. Es wird seinen Körper für die stärkere und effektivere Energieausstrahlung trainieren, geführt und begleitet von der planeta- ren Hierarchie. Wir sind ein "Instrument" in Stille und erkennen an: Es ist, was ist.
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