Das Schwert Michaels

- 53- "Fehler", die im vorangegangenen Leben Karma verursachten, werden aufgezeigt, erklärt und "er- leuchtet". Dann wird die Erlaubnis gegeben, diese "Erleuchtung" in der Materie wahrzumachen, in einer Wiederverkörperung (wahrscheinlich) auf der Erde. Die Seele muß einen Körper finden, der grundlegend mit dem Code ihrer Ausstrahlung übereinstimmt. Die Erlaubnis dazu wird (mit wenigen Ausnahmen) nur erteilt, wenn die Ausstrahlung der Seele die tatsächlichen Fortschritte auf der Basis zeigt , auf der die URQUELLE dies beurteilt hat. • Das berühmte Paar "Schuld und Buße" im Zusammenhang mit anderen Leben existiert nicht . Ein Kind wird in vollkommener Unschuld geboren. Während dieser neuen Existenz auf der Erde muß die Seele in Verbindung mit der ALL-SEELE "den Weg gehen", der heißt: "Nicht mein Wille, sondern Sein Wille geschehe". Karma wird durch den Code der DNA in die Erdmaterie niedergelegt. Das irdische Elternpaar liefert diesen Code . Haben Mann und Frau sich vereinigt und die Befruchtung ist erfolgt, wird sich das wach- sende Baby in Übereinstimmung mit seiner Seelenausstrahlung diesem Code anpassen und entspre- chend ausgestalten. • Der DNA-Code ist für die inkarnierende Seele die Grundlage für die Wahl der Eltern. Sind die Kinderkrankheiten überstanden, verankert sich die "Silberschnur" des Bewußtseins mit dem Erdenkörper endgültig . Das neugeborene Kind erreicht Mutter Erde in völliger Unschuld und Verge- bung und ist bereit, der Gesamtheit zu dienen. GOTTES Gesetze der universellen LIEBE, in den sie- ben Sphären gelernt , sollen durch das Handeln des Individuums auf Mutter Erde verankert werden. Dafür zu leben und zu arbeiten, bedarf des totalen Engagements, d. h. die völlige Hingabe, Stabilität, Ausdauer und universelle LIEBE für die Schöpfung. Sofort nach der Geburt auf der Erde wird aber die Verwirrung beginnen, denn der freie Wille tritt auf den Plan. Es wird äußerst schwierig, in dem sich "entfaltenden" Leben an dem gegebenen Versprechen festzuhalten. Doch der Körper wächst, und die Seele macht sich langsam mit den Begrenzungen des menschlichen Lebens vertraut. Beide, Körper und Seele, sind in höchstem Maß von der körperlichen und geistigen Versorgung der Mutter abhängig. Bevor die Nabelschnur durchschnitten wird, verbrachte das Baby neun Monate im Bauch der Mutter, wurde dort verwöhnt und erfuhr dort warmen und behaglichen Schutz. Es ist eine sehr behütete Art, in der Gebärmutter zu leben, ist aber nicht der Zweck der Reinkarnation. • Der Auftrag in der Wiederverkörperung ist, die alten Erfahrungen durch Erlebnisse und Ereignisse auf der Erde in neue Erfahrungen zu transformieren. Die Gesetze des Karmas müssen in Kraft treten und das kann manchmal sehr schmerzlich sein. Das Baby, das sich in seiner Höhle so wohl fühlt, wird aus diesem sicheren Himmel hinausgestoßen , um das Neue zu erleben. Wenn die Zeit gekommen ist, geschieht das Unvermeidliche, und das Baby begegnet der Wirklichkeit seiner neuen Wiedergeburt. Der Durchtritt in diese irdische Welt ist ein sehr enges Tor, denn der Geburtsweg paßt sich genau der Form des Babykörpers an. Ist die Nabelschnur durchtrennt, hat die Welt einen neuen, individuellen Bewohner. Tief in seinem Innern bleibt die Erinnerung an dieses wunderbare Gefühl im Bauch der Mutter. Viele Erwachsene versuchen im späteren Leben zu dieser herrlichen Erfahrung zurückzugehen. Sie werden bedauerlicherweise diese Erinnerung nie loslassen, um das Neue zu erfahren , denn der freie Wille ist auf Erden unantastbar . • Von Zeit zu Zeit werden wir alle aus unserem Innersten heraus an unseren Auftrag erinnert und über die DNA-Codes (unser persönliches Programm) stehen wir dem Karma gegenüber.

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