Das Schwert Michaels

- 57- Energie Wir können nicht leben oder überleben, ohne uns mit Energie zu "ernähren". Auf dem Planeten Erde brauchen wir zwei Arten von Energie. Von großer Bedeutung ist unsere innere Haltung , in der wir diese Energie zu uns nehmen, d. h. der Grad unserer Bereitschaft und Aufrichtigkeit für das universel- le Leben. Wir können physische Nahrung zu uns nehmen und uns nur das Beste auswählen oder bereit sein, uns mit dem zu ernähren, was für das Gesamte am besten ist . Vielleicht ist der winzig kleine Unterschied zu erkennen, wenn wir ihn gezielt mit dieser universellen Intuition betrachten. Der Hauptunterschied liegt in der Frage, ob wir uns als verantwortlicher Teil der Schöpfung fühlen und entsprechend handeln oder ob wir uns rein egoistisch verhalten. Es gibt viele Arten körperlicher Ernährung. Wir können sie über die öffentlichen Supermärkte erwer- ben, ob gentechnisch verändert oder nicht, aber gemäß den gültigen Gesundheitsnormen geprüft und für den menschlichen Verzehr empfohlen. Diese Art von Essen scheint uns das Leben zu erhalten. Aber ob uns diese Nahrungsmittel glücklicher und gesünder machen, ist eine offene Frage. In unserer Gesellschaft nehmen zahlreiche Arten von Allergien , funktionellen Störungen und anderen Krank- heitsbildern zu. Viele besonders spirituell orientierte Leute essen deshalb sog. alternative Lebensmit- tel, weil diese sie gesünder machen. Ihre Krankheitssymptome verschwinden, und das ist der Haupt- grund dieser Ernährung. Die Hauptsache sollte aber sein, daß Mutter Erde weniger manipuliert und durch vielerlei chemische Stoffe verschmutzt wird. Alle anderen Lebensformen würden bewahrt blei- ben, und ein gesunder Planet wäre das Ergebnis. Meist ist aber das eigene Wohlbefinden der Hinter- grund dieser Ernährungsweise und der andere Aspekt ist gut für einen schönen Nebeneffekt. Gäbe es keinen persönlichen Vorteil, wie lange würden die höheren Preise bezahlt werden? Es gibt noch einen anderen Typ der Ernährungsweise, den manche "spirituell" nennen. Es ist nicht zu leugnen, daß mit einer besonderen Art sich zu ernähren, ein gewisser Wandel spiritueller Einstellung verbunden ist. Einige Leute wollen diesen Wandel jedoch kontrollieren , indem sie auspendeln , ob das Essen nach dem Prinzip von Yin/Yang in Harmonie ist. Das ist auf menschlicher Ebene absolut nicht möglich , denn die Yin/Yang -Abläufe sind sehr vielgestaltig: Ist Yin vorherrschend, wird durch das unverrückbare Gesetz des Wandels Yang geschaffen, wie es auch im "Buch der Wandlungen", dem I-Ging gezeigt wird. Das Essen in dieser Weise zu kontrollieren, beruht auf Manipulation und Angst und wird Energieverlust zur Folge haben. Es könnte sogar Mangel erzeugen. Ernährung ist für fast jeden interessant und eine unüberschaubare Zahl von Büchern wurde dazu veröf- fentlicht. Auf vegetarische Ernährung wird in einem späteren Kapitel eingegangen. Ein anderer Aspekt ist die spirituelle Nahrung , die unser geistiger Körper , unsere Seele (oder Licht- körper ) benötigt. Wir erhalten sie teilweise außerhalb der physischen Nahrung, weil sie einen geisti- gen Impuls enthält. Dies ist ein wichtiger und heikler Punkt. Spirituelle Nahrung spiegelt die Atmo- sphäre oder den Geist wieder, aus der sie stammt. Deshalb ist es so wichtig darauf zu achten, uns nicht mit irgendeinem Bereich der spirituellen Welt zu verbinden, sondern ausschließlich mit der URQUELLE. Hier gilt: Wie oben - so unten . Wir gehen auch nicht mit irgendeinem Menschen oder einer Gruppe eine Verbindung ein, ohne von deren geistigem Hintergrund zu wissen. Es gibt sehr verschiedene "Ebenen der Bildung". Wenn man eine wissenschaftliche Information will, ist es am besten, sich mit der neuesten Quelle auf Universitätsebene oder einer ähnlichen in Verbin- dung zu setzen. Gleichzeitig sollte man sich darüber bewußt sein, daß uns diese Stelle nur die neuesten oder modernsten Erkenntnisse liefert, aber keine absolute Wahrheit! Spirituell bekommen wir die absolute Wahrheit allein von der URQUELLE, wenn wir Ohren haben zu hören und Augen zu sehen. Sich mit irgendeinem geistigen Wesen zu verbinden, kann sehr riskant sein. Denn vielleicht sind wir nicht imstande, die Spreu vom Weizen zu trennen, so daß wir manipuliert werden. Ist eine empfangene Information nur ein bißchen "weiter" als die eigene, besteht die Gefahr, daß wir die Feinheiten und die damit verbundenen möglichen Folgen nicht beurteilen können. Es gibt keine irdische "Organisation", die diese Art von Wissen für Mutter Erde und ihre Lebewesen besitzt. Allein der allumfassende universelle Plan der Evolution für das Gesamte, die planetare Hierarchie , ist dafür

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