Das Schwert Michaels
- 76- Tausende von Menschen beten für die Wiederkehr von JESUS CHRISTUS. Wenn man Seinen Worten glaubt, dann hat er uns nie verlassen. Seine Wiederkehr wird mit den Taten von einst verknüpft, die die Menschen in ihrer Vorstellung erwarten. Käme heute ein universeller Botschafter auf der Grundla- ge dieser Erwartungsmuster zur Erde und würde unsere menschlichen Vorstellungen erfüllen, so wür- de das folgendes bedeuten: Es wäre Maya , weil astral und illusorisch. Es würde zu Versklavung führen und den freien Willen gefährden. Würde tatsächlich JESUS CHRISTUS in unserem Zeitrahmen erscheinen, würde er nicht erkannt werden. Die Zeit, als Jesus lebte und er der CHRISTUS wurde, ist lange vergangen. Der lang Erwartete erscheint im Meister-Gewand mit schöner Kopfbedeckung, ist eine alte Geschichte und gehört zum Reich der Märchen. Natürlich liebt die Menschheit solche Geschichten, denn damit läßt sich der Realität entfliehen. Angenommen, CHRISTUS hätte sich bereits in einem anderen Menschen manifestiert, so würden wir es nicht wissen. Einzig und allein durch sein "Charisma" wäre Er zu erkennen, doch dazu sind nur wenige Menschen imstande. Denken wir an die Kreuzigung: Wie viele seiner Jünger waren Zeugen, die nicht um ihr eigenes Leben bangten? Keiner! • Es ist eine der menschlichen Tragödien , sich nach der Vergangenheit zu sehnen und sie dadurch in die Gegenwart zurückzubringen. Warum wohl haben die Juden den Messias , der Jesus war, nie anerkannt? Die Antwort ist sehr ein- fach: Seine Erscheinung entsprach nicht den Erwartungen des damals noch auserwählten Volkes. Die Geschichte der Menschen wiederholt sich - CHRISTUS niemals . Leute wie Magier und Wundertuer leben von der Wiederholung, beharren gerade in unserer Zeit auf dieser Haltung und benutzen den Erfolg für ihr eigenes Wohlergehen. Freiwillig wird viel Geld dafür bezahlt, charismatische Botschaften kritiklos zu übernehmen, die um einer besseren Welt willen dafür werben, weltlichen Besitz aufzugeben. Vielleicht trägt diese Beschreibung dazu bei, über unser gegenwärtiges spirituelles Klima nachzudenken. Diese Rituale sind die versteckten Verführer in unse- rem spirituellen Bewußtsein. Es gibt in dieser Welt keine Auserwählten! Es gibt nur Menschen in ver- schiedenen Phasen der Evolution. Luziferische Kräfte Wir alle wissen, daß Luzifer im Reich der Einheit einmal einer der höchsten Engel war. Weil er aber seinen eigenen Weg verfolgte, wurde er ein "verlorener Sohn". Es ist der Grundmechanismus der Falle, in die wir alle geraten können, je nachdem, für welche der beiden Möglichkeiten wir uns ent- scheiden, während wir auf der Erde sind: a) Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe. b) Mein Wille geschehe in Deiner Schöpfung auf der Basis des freien Willens . Aber wenn mir etwas Schlimmes geschieht, werde ich Dich beschuldigen, daß Du mir nicht geholfen hast. Die unter b) gegebene Aussage erklärt hinreichend unsere Haltung, wenn sie auch zeitgenössisch aus- gedrückt ist. Diese beiden Meinungen scheinen nicht so weit auseinander zu liegen, aber die raffinier- teste Lüge ist die, welche von der Wahrheit schwer abzugrenzen ist. Für die meisten Leute ist diese "Unwahrheit" nicht zu unterscheiden. Nur wer tief in seinem Inneren nachspüren und kritisch analy- sieren kann, wer die Ausstrahlung mit einbezieht, weiß unmittelbar, worum es geht. • Luziferische Kräfte sind hochkonzentrierte Kräfte, gleichzeitig aber auch innerhalb der Schöp- fung GOTTES beschränkt. Wenn ein Individuum denkt oder vorgibt, es kenne GOTTES Schöpfung, dann benutzt es diese Kräfte. Ein revolutionärer Standpunkt! Er würde bedeuten, daß die Mehrheit der Menschen auf unserer Welt von diesen Kräften eingenommen ist.
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