Das Schwert Michaels

- 80- Karma und/oder Schicksal Diese Begriffe sind von beträchtlicher Bedeutung, aber nur allein unter dem Blickwinkel des Gesetzes von Ursache und Wirkung. Zum Karma gibt es viele Schilderungen. Einige Leute behaupten, Karma sei ein Konzept aus dem Osten und nicht auf den (atheistischen) Westen übertragbar. Beim Thema Karma begegnen wir ver- schiedenen Aspekten wie Dualismus , positiv/negativ und anderen gebräuchlichen Worten in der New- Age-Bewegung. Sie sind alle Folge des Gesetzes Aktion = Reaktion, die jeder Mensch in seinem Leben bewußt oder unbewußt nachvollziehen kann. Zu unserer Geburtsabsicht gehört die Transformation von Karma in der Materie durch Tätigsein in Stille, ermöglicht durch das Gebet in Hingabe an Seine Gnade. Wir leben im Dualismus, haben dem Gesetz der Wechselwirkung Rechnung zu tragen und gleichzeitig Karma im Hinblick auf die Gesamt- heit in die Einheit zu verwandeln. Bevor wir diesen Vorgang verstehen können, sollten wir darüber nachdenken, was Karma in Bezie- hung zur Wiedergeburt bedeutet. Wiedergeburt wird uns als Neuauflage des Lebens gewährt, um Karma zu transformieren, das in anderen Leben aufgebaut wurde. Weil das Individuum in jenem Leben es nicht schaffte, die Regeln der Transformation einzuhalten, was zusätzliches Karma verur- sachte, kann dies nun stattfinden, allein durch stilles Tun . Die Wiedergeburt erfolgt jeweils nach einem Lernprozeß auf Seelenebene. • Hält ein Mensch die Regeln der Transformation ein, so ist sein Reinkarnations-Kreislauf von Körper und Seele beendet und er geht über auf den weiterführenden Weg der Transformation in die Fünfte Dimension (Einheit), dem neuen Bund. Eine Wiedergeburt auf dem Planeten Er- de wird nicht mehr stattfinden, es sei denn aus einem bestimmten Grund. Wenn dies geschieht (es sind sehr wenige) und eine schon vereinte Körper-Seele-Einheit entsprechen- der Schwingungsfrequenz reinkarniert auf Mutter Erde, dann ist dies ein äußerst schmerzvoller Prozeß. Die Frequenz muß erniedrigt werden, um sich im Fleisch materialisieren zu können, andern- falls würde das Fleisch die Strahlung nicht aufnehmen können (unser GOTT ist ein verzehrendes FEUER). Ein "Meister der Einheit" muß seine Eigenstrahlung reduzieren, um sich im Stoff der Erde materialisieren zu können. Dann erst wird er wieder den dualistischen Gesetzen als Teil unserer Schöpfung unterworfen sein. Alle Botschafter der Einheit werden das bestätigen und auch in den heiligen Büchern wird es erwähnt. Warum gibt es überhaupt Karma und woher kommt es? Die Antwort ist nicht neu: • Alle Handlungen, die nicht mit der Gesamtheit in Harmonie stehen, erschaffen Karma . Bewirkt wird dies durch luziferische Kraft , namentlich Selbstverwirklichung und andere Taten, die von der Schöpfung abgetrennt sind. Eine herausfordernde Bewertung, denn fast alle spirituellen Methoden und Modelle, die es im Moment gibt, beruhen auf Selbstverwirklichung und Selbstzufriedenheit. In früheren Zeiten waren sie eine Stufe der Vorbereitung und konnten und sollten zur Transformation führen. Die beiden Hauptgründe für Karma sind der Kampf ums Leben und der Kampf um Macht , um in irgendeiner Weise zu herrschen. In unserer Gesellschaft wird der Kampf um das eigene Leben sehr gebilligt und ist deshalb am schwierigsten zu identifizieren. Lebenskampf und Macht hängen stark miteinander zusammen, denn im Ringen um Lebensenergie ist Macht der vorherrschende Faktor. Mit wachsender Überlegenheit steigt auch die Sicherheit, Energie zur Lebenserhaltung in unserer Welt zur Verfügung zu haben. Dies gilt sowohl für die physische Versorgung als auch für die geistige Erkennt- nis. Daraus ist zu schließen, daß Karma eine Folge unserer Verhaltensgewohnheiten ist und nicht ihre Ursache. Ursache ist der Streit um Lebensenergie und / oder Macht.

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