Das Schwert Michaels

- 88- Die Praxis des Betens hat eine Entwicklung genommen, die von menschlichem Wollen und Wünschen kontrolliert und angetrieben wird. Noch immer betet die Mehrheit der Leute so. Und aus diesem Grund gibt es noch so viele unbeantwortete Fragen über unser Dasein in dieser Welt. Die andere Form des Betens: Nicht mein Wille, sondern Sein Wille geschehe, ist das Gegenteil. Werden wir derart handeln, wird ein neues Zeitalter für die Menschheit anbrechen. Durch das emotio- nale Konzept ist das nicht möglich, nur durch bedingungslose Hingabe und Demut. Das emotionale Gebet hält uns in einem Kreislauf der Selbstgerechtigkeit und dem "Bitte und dir wird gegeben" fest. Dieser letzte Satz ist ein Paradox. Dem Gesetz der Dualität können wir auf Mutter Erde weder entfliehen noch es ignorieren. Daraus könnten wir folgern, daß wir nicht imstande sein werden, nicht emotional zu beten und unsere emotio- nalen Gefühle ein Gebet blockieren werden, das nicht nach den dualistischen Mustern gestrickt ist. Die Überzeugung, es doch zu tun, sollte aus der gedanklichen Hingabe kommen, was von Zeit zu Zeit massive Konfrontationen bringen wird. Die Kraft für diesen andauernden Prozeß wird uns zufließen, wenn wir nicht aufhören, um Führung in die Einheit zu bitten. Wir werden Turbulenzen durchleben, Momente des Zweifels, denen aber Entschlossenheit folgt und sogar Augenblicke des Sieges. Alle diese Zeichen und Gefühle sind nur Varianten und Auswirkungen unserer Dualität. Die Lichtgebete der Einheit aus dem ersten Buch wurden nicht von Menschen entwickelt, sondern von der planetaren Hierarchie zur Erde gebracht. Sie sind hier, um von Menschen im Vertrauen auf diese Einheit ausgeführt zu werden und im Hinblick auf die Notwendigkeit, daß Körper und Seele (in ener- getischer Schwingung) vereinigt werden müssen, durch Hingabe in Seinem Namen. Das bedeutet, in Einheit mit allem was lebt, sichtbar und unsichtbar, zu beten und zu arbeiten für die Gesamtheit, unge- achtet der damit verbundenen persönlichen Konsequenzen. Mutter Erde ist ein einheitliches Ganzes aus allem, was in ihrer bestimmten Schwingungsfrequenz lebt und blüht. Der Menschheit, als ein Teil davon, ist es bestimmt, sich aus freiem Willen der planetaren Hierarchie zur Verfügung zu stellen. Was heißt das praktisch? Jeder Mensch kann sich mit GOTT durch eine initiierende Anrufung, ein universelles Gebet für die Einheit der Schöpfung, verbinden und GOTTES Kraft wird über diesen menschlichen Kanal den Planeten Erde beleben . Der menschliche Körper wird dabei so "in Gang ge- bracht", daß er zu gegebener Zeit für die universelle Chemie vorbereitet ist. Das Blut spielt dabei die Hauptrolle. Zur Erde fließende universelle Gedankenmuster werden morphogenetische Resonanzfelder aufbauen. Indem die Menschheit diese Gedankenformen übernimmt, wird sie eine Entwicklung hin zu Stabilität und Ausdauer beginnen. Sowohl universelle Gebete als auch emotionale Gebete erschaffen energetische oder morphogeneti- sche Resonanzfelder . Die zuerst genannten sind für die Gesamtheit der Schöpfung. Letztere strahlen die Gedankenmuster der Menschen aus, die eine eigene Vorstellung von der Schöpfung haben (Duali- tät). Alle Religionen unserer Welt besitzen ihr eigenes morphogenetisches Energiefeld, das ihre Über- zeugungen im Denken und Handeln widerspiegelt. Dabei gibt es viele Felder , die sich auf den ersten Blick ähneln und sich dennoch grundsätzlich unterscheiden. • Wenden wir die universellen Lichtgebete an, die eine Mischung aus vier Energiesorten sind (Licht, Atem, Klang und Bewegung), wird unter der Begleitung der planetaren Hierarchie ein morphogenetisches Feld der Gesamtheit in Seinem Namen entstehen. Das ist der bedeutendste Unterschied gegenüber dem emotionalen Gebet, denn die Lichtgebete sind für alle Reiche der Evolution gemacht, nicht nur für die Menschheit allein. Alle sichtbaren und unsichtba- ren Geschöpfe können dem zustimmen und entsprechend zur Einheit gelangen. In dieser Sichtweise entscheidet nicht nur der Mensch. Unter der Führung der planetaren Hierarchie steht allen Geschöp- fen der verschiedenen astralen Reiche ihr Anteil am Ganzen zu. Alle sind Geschöpfe innerhalb der Schwingungsfrequenz der Schöpfung, und alle sind der Evolution unterworfen, ein Teil ist weit voraus, der andere steht gerade am Beginn. Dies sei hervorgehoben, weil es nicht darauf ankommt, wo wir stehen, weil wir alle in der Entwicklung sind oder auf der unendlichen Spirale der Evolution fort- schreiten.

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