Das Schwert Michaels

- 92- Das Neue ist das Darüber-Hinauswachsen , die Summe der Transformation des Alten , das nur noch als untrennbarer, integrierter Anteil des Neuen besteht. Und doch bestimmen die "alten", aus dem evolu- tionären Zusammenhang herausgelösten Konzepte heute unser spirituelles Denken. Es ist wirklich erstaunlich, woher wieder diese alten "Weisheiten" kommen. Das Grundprinzip und gleichzeitig die Beschränkung aller Arten des Bewußtseins ist die Möglichkeit, Energie zu transportieren und zu transformieren . Im Kapitel "Gebet" wurde erklärt, daß wir bis jetzt nur auf der emotionalen Gefühlsebene beten konnten. Es war und es ist weiterhin an einen bestimmten bildhaften Rahmen gebunden und damit an eine bestimmte Schwingungsfrequenz. Ab jetzt kann jedoch in einer höheren Frequenz als bisher gebetet werden. Die "alte Weise zu beten" wird in die "neue Weise zu beten" übergehen , die sich von der traditionellen Art völlig unterscheidet. Um in einer höheren Schwingungsfrequenz zu beten, braucht die Menschheit eine neue Methode . Die- ser neue Weg ist noch nicht in ihrem Gedankengut. Nur sehr wenige hatten bis heute diese Möglich- keit, ohne daß sie sich dessen bewußt waren. Indem die Menschheit das neue Gebet anwendet, wird sie davon abkommen , sich als Mittelpunkt der Schöpfung anzusehen, und in der Folge für alle Lebewesen beten, ob sichtbar oder unsichtbar, wie Pflanzen und Tiere, Devas und die Geschöpfe der Parallelwelt (wenn eine derartige Schöpfung für jemanden vorstellbar ist). Auf jeden Fall stellt sich der Mensch dann nicht mehr bevorzugt dar, son- dern als einer unter allen anderen Lebewesen, ob er sie wahrnimmt oder nicht. Das ist die Aussicht einer überwältigenden Revolution des Schöpfungsgedankens, der, obwohl seit Beginn der Zeiten so angelegt, nie beachtet worden ist. Durch sein egoistisches Beten und Arbeiten für sich selbst hat der Mensch verhindert, was jetzt als neue Stufe des Bewußtseins am Rande des Durchbruchs steht, einge- leitet von der planetaren Hierarchie , dem Christus - oder Buddhabewußtsein . Der dargestellte Weg ist nicht ein von Menschen "erfundener". Er wird in der Weise enthüllt, in der der Mensch Vertrauen und Zuversicht zeigt, in die Begleitung durch die spirituellen Wesen der Einheit unseres Planeten, Mutter Erde. Dieser Weg wird offenbart, wenn das Alte neu wird, wenn in Demut in dieser höheren Schwingungsfrequenz gebetet wird. Meditative Rituale , die auf einer gewissen Frequenzstufe (die der Mensch kontrollieren kann) erfol- gen, gehen über zu kontemplativen Erfahrungen, die sich blitzartig ereignen. Sie sind individuell, in keiner Weise mehr kontrollierbar und erfordern (ohne irgendeine Art von Zwang) die Bereitschaft zur Selbstaufgabe. Der Mensch führt als Werkzeug , als Akupunkturnadel, die Lichtgebete in den Händen der spirituellen Begleiter der Einheit durch. Er ist die antreibende Kraft auf der Erde und erfüllt so die Voraussetzung, daß sich das Gesetz der Wechselwirkung (Aktion = Reaktion) für die Gesamtheit in Seinem Namen vollziehen kann. Die Lichtgebete sind die stimulierenden Gebete für den neuen Bund. Sie dienen als Träger und Voll- strecker der unermeßlichen Kraft, die für die Transformation der Schöpfung in Seinem Namen not- wendig ist. Bildhaft ausgedrückt ist das die Bedeutung der Voraussage, daß alles neu gemacht, alles Alte durch Transformation in Neues verwandelt werde. Das Ausmaß an Kraft, um diese Lichtgebete zu transportieren, ist von der körperlichen Belastbarkeit des durchführenden Individuums abhängig, das sich trainieren läßt, um so stark wie möglich auszu- strahlen. Seit langer Zeit benutzt der Mensch spirituelle Kräfte, um seinen Körper zu heilen. In einer Art geisti- ger Transformation werden Krankheiten geheilt, die man als aus dem Gleichgewicht geratene Energie- schwingungen ansieht. Es gibt viele Bücher, die das Energiesystem des physischen Körpers beschrei- ben, das sog. Chakra-Energiesystem . Wir besitzen sieben Hauptchakren, d. h. sich im Kreis drehende Energiefelder. Mit den Haupt- und Nebenchakren besitzt unser Körper insgesamt 49 Chakren (zweite Potenz von 7), die alle in einer charakteristischen Frequenz schwingen. Diese Frequenz gehört zur astralen Welt (Mutter Erde, Toten-

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