Das Leben im Geistigen Reich

- 23- EUPHENIUS: Es sind hier bereits Seelen versammelt, die aus der dunklen Sphäre mitgekommen sind, um diesen Abend hier mit uns zusammen zu verbringen. Es ist nicht von ungefähr, daß dieses Thema von dir angeschnitten wurde und hier verbreitet wird. Eure Erkenntnis und euer Glaube geben euch den nötigen Schutz, so daß ihr bereit seid, dieses Thema anzugehen. Ihr seid geschützt und eingebettet in dem Lichte GOTTES. Frage: Kann man für menschliches negatives Verhalten immer die dunkle Seite verantwortlich machen? EUPHENIUS: Ihr lebt hier auf einer Dualitätsebene, auf der ihr immer konfrontiert werdet mit dem Guten und mit dem Schlechten. Ihr unterliegt den göttlichen Gesetzen und ihr wißt um diese. Auch menschliche Schwächen könnt ihr über euren Verstand, eurem Herzen, durch eure innere Einstellung verändern. Gedanken sind wandelbar und nicht zementiert. Ihr habt Möglichkeiten, eure Gedanken in wohlwollende Gedanken umzuwandeln. Jedes Wort könnt ihr sowohl positiv als auch negativ ausdrücken. Es liegt an euch, ob eure Botschaften bei einem anderen Menschen wohlwollend oder nicht wohlwollend ankommen. Ihr habt eine Entscheidungsebene und deshalb seid ihr Menschen für euer Tun und Handeln verantwortlich . Frage: Welche Rolle spielt dabei die dunkle Seite ? EUPHENIUS: Die dunkle Seite wird sofort einschreiten, wenn sie merkt, daß sich Menschen nur noch im negativen Gedankengut bewegen, d. h. ihre Gedanken nur dazu benutzen, um andere Menschen auszubeuten und um ihre Macht weiterhin zu stärken. Dies sind dunkle Ener- gien, die von eurer Aura abgestrahlt werden und diese entsprechend kennzeichnen. Es ist ein langer Prozeß, der schleichend vor sich geht. Die Aura bekommt eine total andere Färbung, die für den Widersacher ein neues Nahrungsfeld beinhaltet. Bemerkung: Schon das Ausarbeiten der Fragen zu solch einem Thema geht doch in die luziferische Richtung und nicht in die göttliche Richtung. EUPHENIUS: Die göttliche Richtung beinhaltet die Erkenntnis, daß ihr mit diesen Fragen versucht, den Menschen die Augen zu öffnen, damit sie ihr eigenes Tun und Handeln genauer betrachten. Ihr sollt nicht Luzifer hinterfragen und an den Pranger stellen, sondern das menschliche Handeln! Ihr solltet aufzeigen, was aus dem Negativen in jedem einzelnen Menschen hervorgehen kann und versuchen, andere Verhaltensweisen und andere Normen zu finden. Bemerkung: Luzifer den Krieg zu erklären, könnte der eigene Untergang sein. EUPHENIUS: Dies würdet ihr nicht erfolgreich vollziehen können, weil Luzifer eine starke Machtposition innehat. Ihr würdet euch daran vergiften und euer Herz würde mit diesen Schwingungen nicht zurechtkommen. Teilnehmer: Ich denke, wir müssen das noch einmal genauer besprechen. EUPHENIUS: Eure Fragen zu solch einem Thema sollten nicht dazu dienen, Luzifer zu hinterfragen und den Sinn und Zweck seiner Ebene hier . Es obliegt ganz allein GOTT, dies mit Luzifer aus- zufechten. Ihr solltet den Menschen näherbringen, unter welchen Bedingungen sie Luzifer und das Negative zu sich ziehen. Das beinhaltet aber die Erkenntnis darüber, daß das Herz rein sein sollte von negativen Energieschwingungen, d. h. die Erkenntnis in der Selbstref- lektion, nämlich, was alles über Gedanken und Handlungen, die nicht im Einklang mit den göttlichen Gesetzen stehen, ausgelöst wird und man sich dadurch der Gefahr aussetzt, in die Fänge Luzifers hineinzugeraten. Wir sprachen ja schon einmal über die Gedankenhygi- ene. Das Thema ist eine Voretappe dafür, um ein Schutzschild zu finden, um es gar nicht so weit kommen zu lassen.

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