Das Leben im Geistigen Reich
- 40- welche in ähnliche oder anderen Krisen geraten sind, wie euer Planet. Bedenkt, es gibt un- terschiedliche Entwicklungsplaneten und es gibt unterschiedliche Evolutionsgeschichten. Wir alle sind miteinander vernetzt, wenn ich das so sagen darf. Wir hier sind eine große Geistesgemeinschaft, die dazu dient, euch auf Erden den Weg des HERRN zu weisen. Frage: Das Diesseits ist eine sich verändernde Welt, wo nichts von Dauer ist. Ist das Jenseits eine Welt der Dauerhaftigkeit und Beständigkeit? EUPHENIUS: Die Dauerhaftigkeit besteht darin, daß jede Seele die Stufen des Geistigen Reiches durch- leben und durchschreiten muß. Dies ist ein fester Bestandteil im göttlichen Sinne und das, was an Bestand und an Stabilität, so wie ihr es nennen würdet, vorgegeben ist. Eine Seele hat immer die Möglichkeit der Weiterentwicklung. Und wenn ihr noch so viele Leben hier auf Erden durchleben müßt, so werdet ihr auch immer wieder erkennen, daß ihr ein Stück in eurer seelischen Entwicklung vorangeschritten seid. Frage: Was ist mit den Landschaften im Geistigen Reich? Verändern sich diese, entwickeln sie sich weiter? EUPHENIUS: Die Landschaften sind dauerhaft. Die Entwicklung besteht darin, daß jede Seele den Wunsch und das innere Bestreben hat, in ihrer persönlichen Entwicklung so weit fortzu- schreiten, daß ihre reine, göttliche Energie sichtbar wird. Frage: Gibt es im Geistigen Reich einen Wechsel, eine Erneuerung in irgendeiner Form? EUPHENIUS: Einen Wechsel, eine Erneuerung für eine Seele, kommt nur dann zustande, wenn die nächst höhere Entwicklung vollzogen wurde, d. h. daß sie über die Reinkarnation eine Reifung erlangt hat oder daß sie im Geistigen Reich durch Schulungen eine Weiterentwicklung erfuhr und sich so weit vorangearbeitet hat, daß sie die nächsten Stufen innerhalb einer Sphäre erreichen kann. Das ist ein Wandel, wobei man erkennt, daß eine Seele aufgrund ihrer Fähigkeiten der gedanklichen Übertragung, der Lichtsendung , des sich Verkörperli- chens, in der Lage ist, über Sphären hinweg zu wandern. Sie ist dann durchaus in der Lage, auch in dunklen Sphären zurechtzukommen und sich auch solchen Schwingungen anzupas- sen. Eine junge Seele würde dieses nicht schaffen und würde an dem Schwingungsunter- schied zerbrechen. Frage: Wird das Geistige Reich ewig bestehen, während die materiellen Welten eine zeitlich begrenzte Lebensdauer besitzen? EUPHENIUS: Die Göttlichkeit , die göttlichen Energien, werden niemals sterben -, ich muß dieses Wort "sterben" benutzen, weil es in diesem Zusammenhang nicht richtiger formulierbar ist. Das Göttliche , die reine göttliche Energie, hat in ihrer Existenz dauerhaften Bestand. Das Mate- rielle, das Grobstoffliche unterliegt Wandlungen und der Vergänglichkeit, so, wie du es be- reits selbst erkannt hast. Was sich bei euch wiederholt sind die Jahreszeiten, die von der Natur vorgegeben werden, d. h. es wiederholt sich ein Naturschauspiel, das durch eine scheinbare "innere Uhr" immer wieder neu funktioniert. Aber ihr erkennt auch, daß derzeit im Ablauf der Natur Risse und Lücken existieren, und daß es nicht mehr reine heiße Som- mer gibt und auch keine strengen Winter. Das heißt, daß sich auch dort sehr viel verändert und sehr viele Verunsicherungen deutlich werden. Dies ist in der feinstofflichen Welt, im Geistigen Reich, so nicht vorhanden. Hier existieren die Seelen in Bereichen, in denen sie sich durch ihre eigene Entwicklung selbst gebracht haben. Sie unterliegen den Möglichkei- ten und den Weiterentwicklungen, die dort angeboten werden. Das heißt, daß jede Seele die Möglichkeit erhält, ins Licht zu gehen und das wird sich nie ändern. Frage: Angenommen, alle Seelen haben sich zu GOTT hinentwickelt. Welchen Sinn haben dann noch die unteren Sphären?
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