Der Mensch und der Sinn seines irdischen Lebens
- 13 - LUKAS: Natürlich ist ein Zeitrahmen vorgegeben. Diese Zeitspanne wird vorher besprochen. Selbst wenn ein Kind im Bettchen stirbt, kann dieser für euch unglaubliche Vorgang für die Eltern eine heilsame Lektion bedeuten. Eine Lektion, die mit den beteiligten Seelen vorher abge- sprochen wurde. So kann es sein, daß eine Frau ihre eigene Mutter aus einem früheren Leben als Kind austrägt. Eine Mutter aus einem früheren Leben, die ihre Lektion gelernt hat, und nur für kurze Zeit auf Erden ihrer damaligen Tochter helfen will, eine für die Tochter bestimmte Lektion zu lernen. Bemerkung: Wenn man sich die weltweit steigenden Bevölkerungszahlen ansieht, so muß noch eine große Anzahl Seelen zur Inkarnation anstehen. Ein beängstigender Ablauf, denn es scheint so, als ob die Uhr auf Erden abgelaufen ist und alles Hals über Kopf inkarniert wird, um den Seelen diese Möglichkeit noch zu geben. LUKAS: Jeder Körper, der geboren wird, muß beseelt werden. Das ist Gesetz! Es gibt auch viele Seelen aus der Tiefe , die ihre erste Lektion auf Erden lernen wollen, um ihren Weg in der Evolution weitergehen zu können. Frage: Wovon hängt die positive, göttliche Entwicklung des Menschen ab? EUPHENIUS: Eine positive, göttliche Entwicklung kann nur dann vonstatten gehen, wenn der Mensch begreift, daß er seinem Nächsten, sich selber und dem, was ihn umgibt, in LIEBE, Dank- barkeit und Demut entgegen zu treten hat. Er muß mit reinem Herzen der Welt begegnen und erkennen, daß all das, was er aussendet, positiv an ihn zurückgesendet wird, auch wenn dies in seinem irdischen Leben zunächst nicht erkennbar ist. Durch negative Gedanken wird dieses Bild verwischt und verzerrt. Der Weg geht nur über das innere Licht und über die Erkenntnis, das eigene Bedürfnis zurückzustellen . Frage: Muß der Mensch sein inneres Licht nicht erstmal finden? Wer weiß denn schon darum Bescheid? EUPHENIUS: Dieses innere Licht ist bekannt und weltweit verbreitet und über das Herz wahrzunehmen. Viele Menschen sprechen das Herz als Zentrale des Lichtes an. Wir meinen das göttliche Licht , den göttlichen Funken in euch. Dieses Licht ist für die meisten über das Herz als erster Punkt zu erkennen. Es beginnt damit, was auch die Kirche hier bei euch predigt: Laßt mehr euer Herz sprechen. Doch wer in eurer Gesellschaft tut dies? Ihr seid vom Verstand gesteuert und seht nicht, was ihr mit eurem Gedankengut anrichtet. Frage: Hat der Mensch in seinem irdischen Leben Entwicklungsvorteile durch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Glaubensrichtung? EUPHENIUS: Dieses müssen wir mit einem klaren Nein beantworten. Es gibt auf eurer Erde verschiedene Glaubensrichtungen und Ausrichtungen, welche die Menschheit als höhere Wesen und als die Mächte ansehen, die dazu dienen, ein gewisses Glaubensgut hier auf Erden zu verfesti- gen. Hinter all diesen Glaubensrichtungen gibt es nur einen SCHÖPFER und das ist der ALLMÄCHTIGE. Daß es diese vielen Glaubensrichtungen auf Erden gibt, ist durch unter- schiedliche Epochen und Zeitgeschehnisse bedingt. Es sind Worte. Zum Teil stammen die- se Gottheiten aus überlieferungsgeschichtlicher Zeit, die dazu dienen, einen Teil der Gött- lichkeit und Regeln GOTTES wiederzugeben. Ihr könnt in den verschiedensten religiösen Ausrichtungen Schwerpunkte finden, die von der LIEBE reden und besagen, daß man hier auf Erden einen rechten Pfad gehen sollte. Doch was die Menschheit mit diesem Gottesge- schenk, mit diesen Werten macht, ist sehr zwiespältig. Die Glaubensrichtungen benutzen dies als Machtinstrument gegen sich selber und gegenüber der Menschheit. Sie versuchen die Menschheit damit zu steuern und in eine Richtung zu pressen. Der innere göttliche Glaube kann nur im Menschen selbst wachsen und nach außen hin sichtbar werden. Ihr könnt nicht durch Worte geleitet werden, hinter denen ihr selber nicht steht. Ihr müßt bereit sein, das Wort GOTTES in euch aufzunehmen und dieses zu verinnerlichen. Es nützt
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