Der Mensch und der Sinn seines irdischen Lebens

- 17 - LUKAS: In früherer Zeit war es bei Todesstrafe verboten, daß Menschen aus dem Volk eine Bibel besaßen. Im übrigen wurde die Bibel z. B. in lateinischer Sprache gehalten. Das Volk hätte damit wenig anfangen können. Ja, leider muß ich dieses zugeben, daß meine Amtsbrüder hier in schlimmer Weise Anpassungen vorgenommen haben, die das Volk so nicht gebilligt hätte. Nachdem die Bibel übersetzt war, hatten sich die Verfälschungen verfestigt und konnten nicht mehr rückgängig gemacht werden, sonst hätte man zugeben müssen, was schon vermutet wurde - und das durfte aus Sicht der Kirche nicht sein. Doch die Kirchen müssen sich etwas einfallen lassen, sonst werden sie die nächsten Jahrzehnte in dieser Form nicht überleben. Frage: Was ist mit den Schriften, die ebenfalls aus biblischer Zeit stammen, vom Vatikan aber unter Verschluß gehalten werden? Wahrscheinlich sind darin noch ergänzende Informatio- nen enthalten, die uns aber willkürlich vorenthalten werden. LUKAS: Nun, es gibt noch einige andere Evangelien, die aber von der Kirche nicht anerkannt worden sind und dem Volk nicht mitgeteilt wurden. Diese Schriften wurden jedoch nicht vernichtet und sind noch vorhanden. Was den Kirchenfürsten auch nicht schmeckte, waren die gefundenen Schriftrollen vom Roten Meer. Doch da diese zum Teil veröffentlicht wur- den, bevor sie dies verheimlichen konnten, drang doch vieles nach außen, was die Kirche nicht gerne sah. So sind auch noch andere Schriften vorhanden, die belegen, daß Maria auf ganz normale Weise den hohen Meister JESUS geboren hatte, und daß JESUS auch noch Geschwister hatte. Dieses alles paßt aber nicht zur offiziellen Lehrmeinung und wurde also auch nicht von den Kanzeln gelehrt. Vieles von dem, was ihr nicht wißt, ja, nicht wissen könnt, hat zu Kriegen auf dieser Welt geführt. Weil es immer Unstimmigkeiten im Glauben gegeben hat. (TB: Noch immer!) Jeder Religionsführer glaubt die Wahrheit, ja die absolute Wahrheit zu besitzen. Viel zu oft wurde diese Pseudowahrheit fanatisch verteidigt. Ihr seht, daß es die Religion ist, die den Grundstock für ein Zusammenleben auf Erden liefert und nicht eure Gesetze. Fragt die Quelle, fragt uns und Friede ist auf Erden. Frage: Viele Menschen, die sich auf den Weg machten, um Antworten auf ihre Fragen nach dem Sinn ihres Lebens zu finden, schauen auch bei anderen Weltreligionen nach. In welcher Religion sind eurer Meinung nach die meisten Wegweiser zum Sinn des Lebens und was die GOTTHEIT von uns erwartet, enthalten? LUKAS: Es gibt keine Religion, die ich hier nennen könnte, die mehr Wahrheiten beinhaltet, als eure. Die anderen Religionen der Welt haben genauso viele Wahrheiten und genauso viele Verfälschungen erfahren, wie eure Bibel. Es müßten aus allen Religionsbüchern die Wahr- heiten herausgeschrieben werden und in einem neuen Buch, für alle Menschen, zusam- mengeführt werden. Doch das übersteigt menschliche Kapazität. Denn wer von euch kennt die Wahrheit, um entscheiden zu können, was davon wahr ist und was nicht? Diejenigen, die das könnten, leben nicht mehr auf dieser Welt. Es waren die großen Meister des Lich- tes , die überall auf der Welt inkarniert wurden und die Lehre wieder zurechtrückten. Sie bereiteten die Ankunft des Sohnes GOTTES vor, der vor 2.000 Jahren diese Welt erleuch- tete. Es ist an der Zeit, daß Ähnliches wieder geschieht. Doch wann, weiß nur der HERR. Frage: Woher kommt der aufflammende Haß, wie z. B. in Irland, wenn es um Religionsfragen geht und jede der Parteien meint, die Allmacht in ihren Händen zu haben? LUKAS: Liebe Freundin, wenn das Fundament nicht stabil ist, steht kein Haus lange. Ihr könnt nur auf einem stabilen und vor allem wahren Fundament aufbauen. Ihr könnt auch nicht mit dem Dach eines Hauses beginnen, wenn das Fundament dafür nicht vorhanden ist. Doch ihr macht es, und wundert euch über die Zustände auf diesem schönen Planeten, der euch

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3