Der Mensch und der Sinn seines irdischen Lebens

- 4 - empfangen und zu leben, ist auf einigen der geistigen Stufen gar nicht möglich. Ihr habt hier auf Erden durch eure materielle Daseinsform die Möglichkeit, zu eurem eigenen Selbst zu finden und zur Erkenntnis zu kommen, daß die Göttlichkeit in euch ist und daß ihr ge- tragen werdet, auch von den Schattenseiten des materiellen Daseins. Ihr habt auf der Erde eine Entwicklungsebene, die zu Anfang eures Daseins und Hierseins größten Teils als neut- ral zu sehen ist. Ihr habt hier die Chance, euer Karma, und eure Schuld abzutragen , was ihr euch für dieses Leben aufgeladen habt. Diese Erkenntnis werdet ihr sofort wieder errei- chen, wenn eure Seele den materiellen Körper verläßt. Die Erde ist für euch eine große Chance, Zeit zu überspringen und euch dem Lichte , dem göttlichen Glanz, zuzuwenden. Frage: Warum hat GOTT überhaupt Seelen geschaffen? War Er des Alleinseins überdrüssig? EUPHENIUS: Die LICHTQUELLE, die URQUELLE des göttlichen Seins, die gefüllt ist mit LIEBE und mit einer großen Hingabe, hat Lichtquellen freigesetzt, um diesen Lichtquellen ein eigen- ständiges Leben in der Daseinsform zu ermöglichen, weil durch diese Lichtquellen das Universum und das All bereichert werden sollte. Die Finsternis sollte weichen und die Erhellung sollte kommen. Die Abgabe (Geburt) der einzelnen göttlichen Funken zeigt die LIEBE, die GOTT für jedes einzelne Energieelement darbietet. Es ist ein Geschenk und eine Gabe, die das eigenständige Sein beinhaltet. Euer Leben, euer Seelenleben, wurde durch die LIEBE GOTTES erst ermöglicht. Frage: Welche Nachteile hätten sich für den SCHÖPFER ergeben, wenn Er keine Seelen geschaf- fen hätte? EUPHENIUS: Auch der SCHÖPFER unterliegt Seinen eigenen Gesetzen und Er hatte durchaus erkannt, daß es wichtig ist, Lebensenergien weiterzugeben und freizulassen. Er wäre sonst eine Lichtquelle ohne jegliche Weiterentwicklung. Er würde in Seiner eigenen Existenz verhar- ren, denn auch Er unterliegt Seinen kosmischen Gesetzen. Es ist schwer zu verstehen, was hinter dieser göttlichen Aufopferung steckt. Es ist so, daß diese WESENHEIT, diese LICHTQUELLE, die URQUELLE sonst erlöschen würde, wenn sie nicht Energien freiset- zen würde. Auch GOTT muß für die Weiterexistenz Seiner Lichtquellen sorgen. Es ist ein Geben und Nehmen. Wir alle erhalten Energiekapazität von Ihm und Er bekommt durch eure göttliche LIEBE Energien zurück. Es ist ein Kreislauf, der schwer mit euren Worten hier auf Erden zu erklären ist. Man kann es vielleicht nur bildlich erklären: Auch eine Feuerstelle bedarf der Nahrung auf verschiedene Art und Weise, um existieren zu können. Frage: Weil es auf der Erde kein höheres materielles Wesen als den Menschen gibt, das die Schöpfung mit seinem Verstand und allen Sinnen begreifen und erfassen kann, ist es nötig, mehr von dem Menschen zu erfahren. Was könnt ihr uns zum ersten Auftreten des Men- schen auf Erden berichten? EUPHENIUS: Die erste existentielle Lebensform, die es ermöglichte, daß göttliche Seelen sie beherberg- ten, liegt schon eine ganze Zeit zurück. Das Auftreten war in vereinzelter Form hier auf Erden möglich, da es auf verschiedenen Erdteilen zu diesen Beseelungen gekommen ist. Durch eure Evolutionsgeschichte wißt ihr, daß auf verschiedenen Bereichen der Erde gleichzeitige Entwicklungen stattgefunden haben, die es ermöglichten, im Späteren immer mehr Seelen hier auf Erden zu inkarnieren, um ihnen die Möglichkeit der Entwicklung zu geben. Der Bauplan GOTTES hat lange gebraucht, um für die menschlichen Seelen solch ein Gerüst zu bauen, daß all das, was von göttlicher Warte aus wichtig ist, in dem Men- schen zur Erkenntnis kommen kann. Denn der Verstand, der Geist, euer Ego, euer göttli- cher Funke, eure Seele und euer Herz sind Elementarteile , die zusammen schwingen und zusammen eine Einheit bilden und sich gegenseitig bereichern. Da GOTT es vorgesehen hat, daß bestimmte Gesetze, nämlich die göttlichen Gesetze, zur Weiterentwicklung der Seele notwendig sind, muß auch von seiten des Verstandes erkannt werden, daß ihr alle hier auf Erden einer höheren Macht unterliegt. Erkannt werden muß, daß hier auf Erden auch die dunkle Seite ebenfalls ans Werk gegangen ist, um an euch zu verhindern, daß die-

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