Der Mensch und der Sinn seines irdischen Lebens

- 5 - ser göttliche Plan durchgeführt wird. Der freie Wille, dieses zu erkennen und die Entschei- dung zu haben, auf welche Ebene man sich begibt, hat lange gebraucht und hat auch heute für viele Seelen immer noch keine Bedeutung. Eure eigene Kulturgeschichte zeigt euch, daß ihr immer wieder über euren freien Willen stolpert, da ihr euch manipulieren laßt durch andere Seelen. Frage: Fossile Funde und genetische Indizien deuten darauf hin, daß die Kinderstube der Mensch- heit in Afrika stand, sie soll sich auch dort zum modernen Homo sapiens der Jetztzeit ent- wickelt haben. Afrika scheint nicht mehr nur Ort der Entwicklung von primitiven Vor- und Frühmenschen gewesen zu sein, sondern auch das entscheidende Entstehungsgebiet des intelligenten, modernen Menschen. Haben die Anthropologen recht? War unsere "Urmut- ter" Afrikanerin? (TB: Ja) EUPHENIUS: Die ersten Beseelungen sind auf diesem Kontinent erfolgt. Von hier aus, von dieser Stelle, wurden die anderen Beseelungen durchgeführt. Ihr müßt wissen, daß eure Erde in der Frühzeit geographisch nicht so ausgesehen hat, wie sie jetzt aussieht. Es waren nur einige Landteile vorhanden und es gab nur einen kleinen Bereich, der es ermöglichte, den Bau- plan GOTTES umzusetzen. Frage: Welcher Mensch wurde zuerst geschaffen, das Männchen oder das Weibchen? LUKAS: Die ersten Menschen wurden materialisiert und waren eingeschlechtlich . Die männlichen und weiblichen Anteile waren in einer menschlichen Hülle vereinigt. Die Trennung, dieser beiden verschiedenen und sich ergänzenden Energien, erfolgte später. Frage: Hatte die Zweigeschlechtlichkeit mit Zweisamkeit oder Fortpflanzung zu tun? LUKAS: Nun, die Fortpflanzung im eingeschlechtlichen Zustand ging auch so vonstatten wie es euch bekannt ist. Doch eine geschlechtliche Vereinigung erfolgte im eingeschlechtlichen Zustand nicht. Diese erfolgte erst später, durch die Einwirkung des göttlichen Planes und im Ablauf der evolutionären Entwicklung. Frage: Wenn man als Frau geboren wird, besitzt man auch den männlichen Aspekt in sich, aber der weibliche Teil überwiegt. Nach der fernöstlichen Lehre sollte man Yin und Yang in Einklang bringen. Wie soll das gehen? LUKAS: Jede Seele bekommt die Möglichkeit, ihre männliche und weibliche Seite auszuleben. Das geht nur in getrenntem Zustand. Diese Entwicklung war vom SCHÖPFER vorgegeben. Frage: Das verstehe ich nicht. Welchen Sinn hat denn die Teilung der Geschlechter gehabt, wenn auch im eingeschlechtlichen Zustand eine Fortpflanzung und eine Neubeseelung möglich war? LUKAS: Ganz einfach, weil im eingeschlechtlichen Zustand die Seele ihren weiblichen und männli- chen Aspekt nicht voll ausleben konnte. Was die Fortpflanzung betrifft, so wurde das von dem jeweiligen Wesen geistig gewählt und in Gang gesetzt. Auch der heutige Mensch bzw. ein Menschenpaar plant die Fortpflanzung, nur daß heute zwei Körper nötig sind. Frage: Warum war es für GOTT wichtig, diese Teilung in der Evolution einzuplanen? LUKAS: Weil es zwei unterschiedliche Energieformen sind, die sich getrennt entwickeln und voll entfalten sollten, um dann in späterer Zeit wieder gestärkt vereint zu werden. Frage: Beinhaltet GOTT beide Energiepole, männlich und weiblich?

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