Der Mensch und der Sinn seines irdischen Lebens

- 9 - Annahme anderer Rassen und das aufrichtige Entgegenkommen gegenüber anderen Glaubensrichtungen, zu anders Denkenden, zu anderen kulturellen Bereichen ist es nicht möglich, daß höhergestellte Wesenheiten aus dem Weltraum sich hier bei euch auf Erden materialisieren. Bemerkung: Ja, das stellt für viele Menschen eine Überforderung dar und den Besuchern würde Feind- schaft entgegenschlagen. EUPHENIUS: Ihr akzeptiert euch nicht einmal als Menschen untereinander hier auf diesem Erdenplane- ten. Wie wollt ihr dann mit so einer Energiequelle zurechtkommen und erkennen, daß diese euch freundlich gesinnt ist? Ihr grenzt euch ab, schon allein dann, wenn Menschen eures eigenen Planeten anders sind als Ihr. Wie kommt ihr dazu, über andere so zu urteilen? Frage: Wenn man Theologen oder Philosophen nach dem Sinn des menschlichen Lebens auf der Erde befragt, so bekommt man keine befriedigende Antwort. Was könnt ihr uns dazu sagen? EUPHENIUS: Wie sollen euch Theologen diese Antwort geben können, die nur in der Vergangenheit und in dem dogmatischen Rahmen ihrer kirchlichen Grenzen leben? Sie sind nicht bereit, das zu akzeptieren, was von göttlicher Seite zu euch gesendet wird. Wir möchten euch den Sinn des Lebens so erklären, daß das Leben eine Lichtquelle ist, um eure Seele zu erhellen und um eure Seele freizumachen von allen Fesseln, die euch belasten. Die Seele soll frei atmen und hineinfließen in einen Strom aus Licht und reiner Quellenenergie . Der Sinn eures Hierseins ist es, eure Lebensgeschichte, die ihr hinter euch habt, zu erkennen, um dadurch eure Zukunft zu verändern. Ohne diese Erkenntnis ist der Weg von Dunkelheit und Schat- ten gekennzeichnet. Ihr werdet gehetzt und gejagt und von eurem eigenen Leid zerfressen. Der Sinn ist es zu akzeptieren, daß dieses irdische Leben eine Begrenztheit aufweist, die illusorisch ist, bezogen auf das, was ihr annehmt. Frage: Der Mensch gestaltet nach seinem Willen die Erde und hat eine Welt der Unzufriedenheit, der Feindschaft und Angst geschaffen. Nach allem, was überliefert ist, wollte GOTT ein Paradies schaffen. Warum hat GOTT diesen ursprünglichen Plan nicht weiterverfolgt? EUPHENIUS: Der Wunsch und der Plan waren da. GOTT hatte nicht damit gerechnet, daß ihr Menschen als Seelen euren eigenen Weg auf diese Weise geht. Das ist die Auswirkung der Gabe, die Er euch gegeben hat, die Gabe des freien Willens und der freien Entscheidung. Es war da- her für GOTT nicht vorhersehbar , daß ihr euch von den schwarzen Seiten hier auf dieser Erde einfangen lassen würdet. GOTT hatte die Macht des Widersachers in dieser Hinsicht für nicht so stark eingeschätzt, als daß ihr hier als Seelen euren Weg nicht gehen könntet. Es zeigte sich aber, daß ihr durch menschliches Denken und eurem Ego häufig den göttli- chen Weg verlaßt , um eure Macht und euer Ego hier auf Erden zu stärken. Das Paradies kann nur in euren Herzen entstehen , das ein Spiegelbild eures göttlichen Seins ist. Das Paradies ist euer göttlicher Funke und euer Herz, das diese Energie speichert und euch das Vertrauen gibt, daß der Tod überwunden werden kann. Frage: Wie konnte es passieren, daß GOTT dies nicht erkannte, wenn man Ihm auf der anderen Seite Allmacht und Allwissenheit zugesteht? EUPHENIUS: Der freie Wille hier auf Erden ist für GOTT nicht lenkbar . Wenn dieser hier lenkbar wäre, so wäret ihr alle schon in den Schoß GOTTES zurückgekehrt. GOTT wünscht, daß ihr euch frei entscheiden könnt für das, was euch die URQUELLE gegeben hat. Frage: Welchen Grund seht ihr dafür, daß das Zusammenleben der Menschen untereinander immer schwieriger wird?

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