Der größte Irrtum ist der Tod
- 22 - ARON: Dies sind Körper ohne Seele. Frage: Der Enzephalograph ist also die alles entscheidende meßtechnische Instanz? ARON: Dann kann dieser Körper als "tot" bezeichnet werden, so wie ihr "tot" bezeichnet. Wir haben dieses Wort nicht in unserem Wortschatz. Der Mensch ist dann kein Sterbender mehr, sondern - wie ihr es bezeichnet - "ein toter Mensch", der seelenlos ist. Teiln.: Ich halte dies für einen ganz wichtigen Punkt: Wird der Hirntod festgestellt, dann kann man dem physischen Körper Organe entnehmen, ohne daß dieser Eingriff der Seele Schmerzen zu- fügt. ARON: So ist es. Frage: Seit dem 29. Juli 1991 gelten in Deutschland die Kriterien des Hirntodes nach dem wissen- schaftlichen Beirat der Bundesärztekammer. Mit dem Tod des Gehirns wird der Verlust allen Bewußtseins angenommen, und damit spricht man der Gehirnfunktion die notwendige Voraus- setzung für alle geistigen Aktivitäten zu. Also sind diese Überlegungen richtig? ARON: Diese Überlegung kann von uns so bejaht werden. Wir haben nichts mehr hinzuzusetzen. Frage: Ist das Sterben ein ganzheitlicher Prozeß und der Hirntod lediglich ein entscheidender Schritt im ganzheitlichen Sterbeprozeß? ARON: Er ist der wichtigste, aber er ist nur ein Teil von verschiedenen Vorgängen, die miteinander verkettet und verzahnt sind. Frage: Sollte eine Organentnahme zum Zwecke der Transplantation nur bei Menschen vorgenommen werden, die vor ihrem Tod ihre Zustimmung dazu gegeben haben? ARON: Dies ist wichtig, weil die Seele sich anders von dem physischen Körper verabschiedet und auch schneller hinübergleitet ins Geistige Reich, da die Seele weiß , daß ihr physischer Körper jetzt durch Menschen angetastet wird. Die Silberschnur löst sich aufgrund der freiwilligen Zustim- mung zur Entnahme der Organe schneller. Die Silberschnur löst sich, wenn der Hirntod festge- stellt wird und keine Schwingungswellen mehr auf euren Geräten sichtbar sind. Anmerkung: Eine äußerst wichtige Feststellung, die manchem Arzt ein ruhigeres Gewissen vermitteln kann. Frage: Innerhalb von Minuten nach dem Hirntod tritt immer auch der Kreislaufstillstand ein, es sei denn, die vegetativen Steuerungsausfälle werden mit Hilfe künstlicher Beatmung und anderen Intensivmaßnahmen kompensiert. Wie beurteilt ihr Intensivmaßnahmen auf den Stationen aus eurer Sicht? ARON: Dieses ist nur ein künstliches Weiterbeleben des Körpers. Der Körper funktioniert in gewissen Wellen weiter. Aber beachtet: die Seele hat freiwillig diesen Körper verlassen. Einwand: Es konnten aber schon unzählige Patienten auf den Intensivstationen vor dem Tod gerettet werden. ARON: Wenn, und nur dann, ein Gehirntod nicht feststellbar war. Die Intensivstationen erfüllen ihre Aufgabe, Menschenseelen weiterhin am physischen Leben zu erhalten, wenn es in GOTTES Plan ist. Frage: Ist ein qualvoller Übergang in der Sterbephase das Bußgeld für eine allzu materialistische Weltanschauung?
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