Der größte Irrtum ist der Tod
- 23 - ARON: Dieses können wir nicht ganz mit einem "Ja" beantworten. Häufig ist es so, daß die Seele durch die Bewußtmachung des Geistigen Reiches, es ihr auch bewußt wird, daß sie sich Lasten aufer- legt hat. Zum anderen ist es aber auch so, daß viele Seelen sich von ihrem Körper nicht trennen wollen und dann ein Kampf beginnt, zwischen Körper und Seele. Einwand: Die Berichte von klinisch Toten sind ohne Zweifel wahr. Die Menschen, zum Teil Kinder, haben mit Sicherheit nicht gelogen. Doch auch sie können unser Bedürfnis zu wissen, was nach dem Tode ist, nicht befriedigen. Denn diese Menschen kehrten zurück und waren nicht wirklich tot. ARON: Wir möchten dazu mitteilen, daß diese Seelen, die ihr als "klinisch tot" bezeichnet, die Chance hatten, eine Tür zu öffnen, um ins Geistige Reich hineinzuschauen. Sie nehmen in ihr Erdenbe- wußtsein das Gefühl und gewisse Lichtschwingungen mit. Das wahre Leben , das eine Seele er- wartet, kann nur als Reichtum und als vollendete Schöpfung betrachtet werden. Einwand: Aus Sicht des Arztes ist der Tod zwar erfahrbar, aber letztlich nicht wissenschaftlich begründ- bar. So werden auch immer viele Zweifel übrig bleiben. (TB: Geistige Freunde suchen.) ARON: Dieses Problem ist ein weltliches Problem und dem kann nur begegnet werden, in dem für jeden einzelnen Menschen hier auf dieser Erde ersichtlich ist, daß wir alle von GOTT abstammen und ein Teil des Gesamtbildes sind. Ohne dieses Gottvertrauen und ohne Zulassung der geistigen Welt, wird es kein Licht auf diesem Planeten geben und es werden weiterhin dunkle Löcher vorhanden sein. Frage: Kann man bei Scheintoten, die künstlich ernährt werden, von einem entseelten Körper spre- chen? LUKAS: Nein. Wenn du von "Scheintoten" sprichst, sagt schon der Name, daß das Energieband zur Versorgung des Körpers noch besteht. Die Seele kann zwar ihren Körper verlassen, z. B. um eine Astralwanderung zu unternehmen, aber sie ist noch nicht ganz von ihrem Körper getrennt. Aus diesem Grund kann sie auch noch nicht die sie umgebende Welt in allen Einzelheiten wahrnehmen. Dies ist erst möglich, wenn das Energieband abgetrennt ist. Frage: Sollte der Körper eines Koma-Patienten am Leben erhalten werden? Manchmal werden die Maschinen auch abgeschaltet. Kann man in solch einem Fall von Mord sprechen? LUKAS: Wir sind der Meinung, daß in vielen Fällen das Anschalten an eine Maschine ein unnötiges Quälen der Seele darstellt. Doch da bei euch das Wissen nicht da ist, versuchen Ärzte gemäß ihrem Stand, den Körper am Leben zu erhalten, und zwar mit allen Mitteln. Diese Menschen können nicht verlieren, das käme einem Gesichtsverlust gleich. Einwand: Dann sollten sie ihren Eid abändern. LUKAS: Was, liebe Freundin, gilt bei euch ein Eid? Es ist die Frage, welcher Arzt sich überhaupt noch an den Eid des Hippokrates 2 gebunden fühlt. Doch das wäre ein anderes Thema. Frage: Wenn man mit Menschen über den Tod spricht, hört man häufig, daß sie den Tod als Bedro- hung empfinden, weil er all das wegnimmt, was sie kennen: Arbeit, Wohnung, Familie und 2 Hippokrates, geboren auf Kos um 460, gestorben in Larissa um 370, griechischer Arzt. Gilt als Begründer der Medizin als Erfahrungswissenschaft aufgrund unbefangener Beobachtungen und Beschreibung der Krankheitssymptome und einer kritischen, spekulationslosen Diagnostik. Der hippokratische Eid ist noch heute Vorbild des Ärztegelöbnisses: a) moralisch-ethische Grund- lage des Arzttums, immer zum Wohle des Kranken zu handeln und b) der Schwur auf die Satzung der Ärztezunft.
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