Der größte Irrtum ist der Tod
- 24 - Freunde. Dazu kommt die Ungewißheit, was mit den Menschen passiert, die sie zurücklassen mußten. Das ist doch verständlich, nicht wahr? ARON: Dieses ist geboren aus ihrem Denken, aus dem Muster, was sie hier auf Erden für sich aufge- nommen haben. Sie vergessen ihr Herz und vergessen, daß sie ein Teil GOTTES sind und daß die Bestimmung darin besteht, jedes einzelne Teil von GOTT wieder zusammenzufügen . Es ist einfach die Ohnmacht, nichts dagegen tun zu können, diesen Tod aufzuhalten. Frage: Empfinden die zurückbleibenden Menschen den Tod eines Menschen, den sie geliebt haben, als einen Anschlag auf den unbewußten Glauben ihrer persönlichen Unverletzbarkeit? ARON: Das ist das Denken, was kennzeichnend ist für diese Gesellschaft und für euren Planeten. Ihr habt nicht die Herzensliebe entwickelt. Ihr habt eure Ego-Liebe entwickelt. Vor GOTT gibt es kein Entrinnen und kein Weglaufen und kein Tarnen. Der, der zurückbleibt, hat vielleicht durch den Tod eines geliebten Menschen zu lernen loszulassen und das Augenmerk auf die eigene Entwicklung zu lenken. Frage: Der Tod findet außerhalb unseres eigenen Lebens statt, z. B. in den Nachrichten oder im Krimi. Stimmt es, daß deshalb, wie um sich das zu bestätigen, viele Menschen nicht genug vom Tod anderer bekommen können? ARON: Dieses ist ein Ablenken, um sich keine Gedanken machen zu müssen über das eigene Leben und über den Tod. Daß dieser Tod auch einen selber ereilen kann, wird ganz weit weggeschoben. Dies läßt der Mensch nicht an sich heran. Es ist für viele Seelen ein Kompensieren der eigenen Ängste. (TB: So ist es.) Frage: Sind es die Lebenden , die den Tod fürchten und nicht die Sterbenden? ARON: Ein Sterbender, eine Seele, die diesen Planeten verläßt, entwickelt keine Ängste. Eine Seele empfindet Ruhe, Friede und Freude über das, was jetzt mit ihr geschieht. Eine Seele wird - wie ihr sagt – in die Heimat zurückkehren. Frage: Erfreulicherweise belegen auch wissenschaftliche Berichte, daß Sterben ganz anders und offenbar leichter ist, als wir es uns vorstellen. Der Todeskampf sei nur ein Kampf um das Leben, in das der Sterbende sich verkrallt, anstatt es loszulassen. Stimmt diese Annahme? ARON: Diese kann von uns so bestätigt werden. Es sind Seelen, die sehr erdgebunden sind, die ihr Leben hier auf Erden nicht aufgeben wollen, die nicht bereit sind, ihre Güter und das, was sie hier geschaffen haben, so ohne weiteres aufzugeben. Diese Seelen kämpfen mit sich und merken nicht, daß sie sich selbst schaden. Frage: Stimmt es, daß der Sterbende alles, was um ihn herum vorgeht, das Weinen der Verwandten ebenso wie die Unterhaltung der Ärzte, die ihn im Koma wähnten, deutlicher als gewöhnlich wahrnimmt? ARON: Die Sinne eines Sterbenden werden erhöht, die Feinstofflichkeit wird verbessert. Auf sämtlichen Schwingungsebenen erfolgt eine höhere Intensität. Auch wenn eine Seele den Körper verläßt, hat sie die Möglichkeit, sich mit den Anwesenden in Verbindung zu setzen. Dieses Thema ist ein großes Thema. Es ist auch ein wichtiges Thema! Frage: Menschen, die Nahtoderlebnisse hatten, unterlassen es, sich große Sorgen zu machen. Die Fähigkeit, Neid, Zorn und Haß zu empfinden, nimmt ab. Viele Reanimierte sagen: "Niemand kann mir mehr nehmen als das Leben, und dieses wird mir ohnehin genommen. Dieser Gedanke gibt mir alle Freiheit. Die Zwänge der vermeintlichen Bedürfnisse wie Karriere, Statussymbole,
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