Der größte Irrtum ist der Tod
- 32 - Frage: Ist das bei der Tonbandstimmenforschung ähnlich zu bewerten? LUKAS: Natürlich. Wenn hierbei nur Verwandte gerufen werden, was soll das für einen Erfolg in der Hinsicht haben, daß das allgemeine Bildungsniveau auf geistigem Gebiet verbessert wird? Für die Tonbandstimmenforschung gilt das genauso. Einwurf: Dann muß den Leuten klargemacht werden, daß sie ihre Verwandten nicht mehr rufen sollten, weil es eine egoistische Einstellung ist und sie dadurch geistig tiefer fallen. LUKAS: Nein. Um anfangs eine Sicherheit zu bekommen, ist es wichtig, daß ein Tonbandstimmenfor- scher Stimmen bekommt. Es ist erst einmal völlig egal, wer sich meldet. Es ist wichtig, daß überhaupt Stimmen eingespielt werden. So ist der Aspekt, ob die geliebte Seele ihre Gedanken übermittelt oder nicht, in diesem Zusammenhang zweitrangig. Dies wird sowieso erfolgen. Wichtig ist zunächst der Stimmenerfolg, denn sofort wird die trauernde Seele eine Stärkung er- fahren. Frage: Der Korrespondent einer bekannten englischen Zeitung, der knapp dem Tod durch Typhus entronnen war, berichtete: "Ich hatte weder Angst noch Schmerzen empfunden." (Obwohl er, wie Zeugen berichteten, laut geschrien hatte.) "Der Gedanke an den Tod läßt mich seither voll- kommen kalt. Ich vermute, daß man ungleich mehr leidet, wenn man sich einen Zahn ziehen läßt." Was sagt ihr zu solch einer Aussage? ARON: Dieses kann von unserer Seite so bestätigt werden, da die Seele keine Schmerzen empfunden hat, sondern dies reine körperliche Schmerzsymptome verursacht hat. Einwand: Zeugen berichteten aber, daß dieser Mensch laut geschrien habe. Jetzt sagst du, daß die Seele keine Schmerzen hatte. Wer hat denn dann geschrien? ARON: Er hatte einen außerkörperlichen Kontakt. Dieses Schreien war ein Aufbäumen, weil Körper und Seele doch noch nicht voneinander getrennt wurden. Frage: Demnach sieht der Tod für Außenstehende anders aus, als er tatsächlich erfahren wird? ARON: Außenstehende erleben den Todeskampf mit anderen Augen und anderen Wahrnehmungen. Es kann sein, daß der Körper viele Schmerzelemente wahrnimmt. Die Seele jedoch für sich in den Abnabelungsprozeß schon eingetreten ist. Es gibt jedoch Situationen, wo auch die Seele Schmerzen empfinden kann. Bei plötzlichen Schockerlebnissen , wie im Kriegsgeschehen, wird die Seele in blitzartiger Geschwindigkeit aus dem Körper getrieben. Eine langsame Ablösung kann vom Körper dann nicht erfolgen. Eine Seele, die sich von ihrem materiellen Körper normal trennt, wird dieses mit Wohlbehagen, Wärme und Fürsorge erleben. Frage: Wenn man nur die materielle Ebene sieht, gäbe es kaum eine Möglichkeit den Tod zu definie- ren, denn der Körper ist vor dem Tod der gleiche wie nach dem Tod. Zwar fehlen Herztätigkeit, Atmung und Kreislauf, doch diese Funktionen gehören nicht unmittelbar zum Körper. Es muß also etwas geben, das nicht materiell ist. Was den toten von einem lebendigen Menschen unter- scheidet, ist doch ganz offensichtlich das fehlende Bewußtsein . Warum wird dieser logische Schluß nicht anerkannt? ARON: Dieses kann nicht anerkannt werden, weil sonst das gesamte Glaubenswesen, das hier auf Erden herrscht, durch Kirche und durch Machtkompetenzen, zerstört würde. Dieses wird nicht zuge- lassen, weil sonst kein Beherrschen der einzelnen Menschenwesen mehr möglich wäre. Frage: Was berechtigt den Menschen anzunehmen, daß sich etwas in ein Nichts auflöst, nur weil er es nicht mehr wahrnehmen kann?
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