Der größte Irrtum ist der Tod
- 33 - ARON: Es ist so, daß Glaube, Wahrheit und Beweiskraft eng zusammenliegen. Welcher irdische Mensch tritt diesen Kampf an? Für die Menschheit hier auf der Erde gilt in erster Linie nicht die Herzensenergie, sondern die Verstandesenergie. Der Verstand, das logische Denken, hat bei den meisten Menschenseelen die Oberhand. Es gibt wenige Seelen, die aus ihrem Herzensbereich die göttliche Energie wahrnehmen und den Glauben an sich als Seele und den Glauben an den SCHÖPFER nach außen tragen. Frage: Warum gibt es nur wenige Menschen, die bewußt ihren Körper verlassen und einen Blick in das Geistige Reich werfen können? Könnte dies jeder, würde diese Welt anders aussehen. ARON: Dieses wäre nur möglich, wenn die Seelen in ihrer Bewußtseinsebene so weit entwickelt wären, um solche Wahrnehmungen bewußt für sich zu speichern. Viele Seelen erleben in der Nacht den Fortgang der Seele aus ihrem Körper. Nur wenige bringen diese Erlebnisse mit in ihr Tagesbe- wußtsein. Bei vielen Menschen existiert in ihrem Gedankengut nicht der Glaube daran und daß der SCHÖPFER existiert. Frage: Wenn der Mensch als Jugendlicher das Elternhaus verläßt, wenn die erste Liebe zerbricht oder große Ideen sterben, stirbt der Mensch viele kleine Tode. Ist es die Aufgabe des Menschen in seinem irdischen Leben das Abschiednehmen zu lernen? ARON: Jeder Abschied von einem geliebten Menschen oder von Gegenden der Heimat beinhaltet auch, daß die eigene Seele gestärkt und gestützt wird. Es kann dadurch neue Energie freigesetzt wer- den, um ein Wachstum der Seele zu gewährleisten. Bedenke: Kinder sind Leihgaben! Man kann sie nur ein Stück begleiten. Sie müssen ihre Seelenentwicklung selbständig und eigenständig tätigen. Einwurf: Trotzdem kommt in so manchem Leben eine Menge an Enttäuschungen zusammen, die wie kleine Tode sein können. ARON: Sieh es positiv! Hinter jeder Enttäuschung verbirgt sich eine positive Absicht und du wirst ein Stück auf deinem Weg vorangehen. Frage: Demnach ist es eine Aufgabe des Menschen, das Abschiednehmen zu lernen? ARON: Nicht Abschiednehmen zu lernen, sondern zu lernen, diesem Abschied würdevoll zu begegnen. Frage: Es heißt, nur wer den Tod selbst nicht mehr fürchtet, kann auch Sterbenden beistehen. Ist der erste Liebesdienst, den wir einem Schwerkranken erweisen können, unsere eigene Bewältigung des menschlichen Endes? ARON: Ein Mensch, ein Seelenmensch, der über die Kenntnis verfügt, was nach dem Tod sich als wirkliches Leben vollzieht, kann Unwissenden, die im Sterbevorgang sind, stärken und unter- stützen durch Gedanken und durch Herzensliebe. Dadurch kommt eine Kräftigung der eigenen Seele zurück . Bedenke: Du lebst in der Dualität! Frage: Was empfindet eine Seele nach ihrem Übergang ins Geistige Reich, wenn sie in ihrem Leben Rauschgifte und Alkohol verkonsumiert hat? LUKAS: Sie kommt nicht in die Bereiche, die für sie lichtvoll sind. Es sind Zwischenstufen , Stufen der Orientierungslosigkeit. Die Seele befindet sich wie in einem Nebel. Es ist so, als wenn ihr in einem dichten Nebel herumlauft und eure Orientierung verloren habt. Ihr seid dann allein mit euch und euren Gedanken. Dieser Zustand ist sehr schlimm! Dabei ist dieses kein Ort, denn es sind lediglich die unterentwickelten geistigen Sensorien, die nicht in der Lage sind, sich der Welt , die sie umgibt, zu öffnen. Stellt euch vor, ihr leidet an verstärktem Grauen Star, hinzu kommt eine Gehörlosigkeit und eine absolute Einsamkeit. Dies alles kann sich, je nach Schwere der Schädigung, viele Jahre hinziehen. Erst wenn die Seele nach GOTT schreit, ehrlich um
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