Der größte Irrtum ist der Tod

- 34 - Hilfe bittet, kann es sein, daß sich ihr ein Licht nähert und diesen Zustand verbessert oder auch ganz beendet. Es ist sehr unterschiedlich. (TB: Ja, ganz unterschiedlich.) Frage: Kann man vor dem Übergang ins Geistige Reich erkennen, ob es sich um positive oder negative Seelen handelt? (TB: Dieses gehört zusammen.) LUKAS: Oh ja. Schon wenn der Mensch im Sarge liegt, ist zu erkennen, wohin er sich wenden wird. Dazu ist allerdings ein geschultes Auge nötig. Der Lichtkörper der Seele verändert auch den physischen Körper, der dann jugendlicher und frischer wirkt, als bei anderen, die dies nicht so in ihrem Inneren verwirklichen können. Frage: Das Tibetanische Totenbuch eröffnet Menschen, die den Tod bei vollem Bewußtsein erleben, den Weg zur endgültigen Erlösung. Sie werden ein helles Licht sehen, und wenn sie ihm folgen, werden sie "wie Buddha sein", also ins Nirwana eingehen. Die übrigen Verstorbenen begegnen in einer Art Traumzustand Gestalten aus ihrem früheren Leben und werden von dem unwider- stehlichen Drang erfaßt, wieder in einen Leib zu schlüpfen. Westliche Menschen, die klinisch tot waren, berichteten später von ähnlichen Gefühlen. Was könnt ihr uns dazu sagen? ARON: Das Tibetanische Totenbuch beschreibt genau das, was wir euch als Botschaft mitteilen. Der irdische Tod wird durch Wesenheiten begleitet, die euch empfangen. Ihr erlebt ebenso das Lichtvolle , die Wärme und die LIEBE, die euch entgegenströmt. Auch ihr werdet dieses Licht , das göttliche Licht , empfangen. Dieses wird durch den Schutzpatron und weitere Wesenheiten und Seelen, die wichtig sind für eure Seele, vorgenommen. Frage: Im Ägyptischen Totenbuch wird der Tod als "Einweihung" beschrieben. Der Geistkörper des Toten , das "Ka" , muß sich am Ende einer langen Wanderung durch die Königreiche der Unter- welt dem schakalköpfigen Gott Anubis stellen. Dieser legt das Herz des Toten auf eine Waage. Ist das Ergebnis ungünstig, wird der Verstorbene von einem Ungeheuer verschlungen. Wird die Prüfung bestanden, darf das "Ka" dem obersten Gott Osiris - dem Sinnbild der Erlösung - vor die Augen treten. Was sagt ihr zu diesem Buch? ARON: Dieses müßt ihr als Bildnis nehmen: Das Herz setzt gleich mit der Seele. Die Abwaage, ob positiv und negativ ist das, was ihr im Erdenleben hier erreicht habt. Sie entscheidet, welche Sphären ihr in der göttlichen Hierarchie einnehmt. Das "Ungeheuer" sind die niedrigen Sphären, die auf die Seelen warten, die hier auf Erden die göttlichen Gesetze nicht befolgt haben. Frage: In der Bibel steht, daß nach dem körperlichen Tod eine Entscheidung fallen muß. Geht sie gut aus, ist der Verstorbene für immer erlöst. Andernfalls erwarten ihn unterschiedliche Schrecken. Der christliche Tote muß in der Hölle büßen, über deren Qualen aber in der Bibel weniger gesagt wird als religiöse Gemälde zeigen. Der ägyptische Verstorbene stirbt den "Zweiten Tod" und hört zu existieren auf. Der Tibetaner wird wiedergeboren und neuen irdischen Verstrickun- gen ausgesetzt. Könnt ihr mehr Licht in dieses Durcheinander der Glaubensvorstellungen brin- gen? ARON: Das Ziel ist immer das gleiche: Ziel ist es, hier auf Erden zu wachsen und hier die Seele reifen zu lassen. Der christliche Mensch kennt nur einen Teil der Wahrheit, was hinter dem göttlichen SCHÖPFER steht. Der Christ nimmt nur ein Teil wahr und läßt ganz außer acht, daß die Seele eine Möglichkeit der Wiedergeburt hat. Jede einzelne Religion besitzt einen Bruchteil von Inhalten, die zum Gesamtplan GOTTES gehören. Füge alle Bruchteile zusammen und du siehst das Ganze. Die Christen hinken hinterher , weil der Verstand die Oberhand hat und hier die Macht über andere und das Dogma einen großen Stellenwert hat.

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