Der größte Irrtum ist der Tod
- 35 - Frage: Das Tibetanische Totenbuch ist ein systematischer Bericht über alles, was einem Menschen zwischen Tod und Wiedergeburt widerfährt. Dieser Bericht hat auch in Europa viele Menschen fasziniert, weil er in vielen Aussagen "psychologisch glaubwürdig" ist. Das fand auch der Schweizer Psychologe C. G. Jung . Ist dieses Buch aus eurer Sicht besser als die Bibel? ARON: Das Tibetanische Totenbuch beinhaltet die Wahrheit, die die Seele hier erfahren muß. Es gibt Aufschluß über das, was der SCHÖPFER für jede Seele vorgesehen hat. Keiner kann diesem Schicksal entrinnen. Die Bibel ist ein Buch über die Geschichte der Menschheit, über die Geschichte von JESUS CHRISTUS, der entsandt wurde, hier auf Erden das Licht GOTTES um die Welt zu tragen. Beide Bücher sind nicht vergleichbar, haben aber - jedes für sich - einen hohen Stellenwert. Frage: Wird ein Tibeter im Geistigen Reich auf tibetische Götter treffen, ein Moslem Mohammed gegenüberstehen oder sich im Paradies bzw. in der Hölle wiederfinden, werden Christen Heilige sehen, die Jungfrau Maria oder sogar JESUS selbst? ARON: Jeder wird mit dem konfrontiert, was für die jeweilige Seele nötig ist. Solche Gruppierungen sind im Geistigen Reich unnötig . Gruppierungen werden getroffen nach dem Grad der Seele und nach dem, was dein irdischer Funken herübersprüht. Frage: Sind die Begegnungen im Geistigen Reich abhängig vom Glauben? ARON: Glauben existiert nur in der Sichtweise, daß wir alle ein Teil GOTTES sind und alle die Beru- fung haben zur göttlichen Einheit zu verschmelzen. Der Glaube, wie er hier auf Erden als Glau- ben definiert wird, existiert im Geistigen Reich nicht. Frage: Wie lassen sich im Geistigen Reich Illusion, Träume und Projektionen von Wünschen und Regungen, die vielleicht aus vergangenen Leben herrühren, von der Realität trennen? ARON: Projektionen und Wünsche können nur in gewissen Sphären durchgeführt werden. Realität ist, daß ihr erkennt, ein Teil GOTTES zu sein und eurer Bestimmung nicht aus dem Weg gehen könnt. (TB: Achtet darauf!) Frage: Könnt ihr folgenden Absatz aus dem Tibetanischen Totenbuch bestätigen? "Stärker als alles andere jedoch wird der Wunsch, einen physischen Leib zu besitzen. Darum bewegt sich der Verstorbenen allmählich wieder auf die Erde zu. Magisch ziehen ihn Orte an, an denen gerade der Zeugungsakt vollzogen wird. Ist eine Schwangerschaft die Folge, kann er - ganz Geist - in den Leib der Mutter eindringen. Sein Gedächtnis wird immer schwächer, seine Erinnerung an das frühere Leben immer undeutlicher. Am Ende verschwindet sie ganz, und er wird zu einer neuen Person in einem neuen Körper." ARON: Bestätigt werden kann, daß eine Seele, die auf der Erde inkarniert, durch diese Neuinkarnierung eine neue Identität und Persönlichkeit entwickelt, mit neuen genetischen Vorbelastungen. Eine Beseelung ist jedoch nicht willkürlich und wahllos, sondern unterliegt Regeln und auch Schutz, der gewährt wird durch Seelen, die diese reinkarnierte Seele begleiten. Teiln.: Im Tibetanischen Totenbuch gibt es keine ewige Verdammnis. Wer Böses tut, bekommt seine Strafe je nach Art und Schwere des Verbrechens. Die Seele selbst bestraft sich. Denn wer Böses tut, hat ein schlechtes Gewissen und leidet. Dagegen gibt es die ewige Belohnung, die im Tibe- tanischen Totenbuch freilich nicht näher beschrieben wird. Nur der Weg zu ihr ist beschrieben, nämlich als Entwicklung der menschlichen Reife. Hier zeigt sich doch ein deutlicher Unter- schied zur Bibel.
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