Der größte Irrtum ist der Tod

- 5 - Mensch ist durch seine Seele, die er von GOTT erhalten hat, ein Teil von Ihm . Könnte die Seele sterben, so könnte dies auch mit GOTT geschehen und das ist unmöglich. Frage: Wie stark wird durch diese Irrtümer und falschen Auslegungen der Kirche der geistige Fort- schritt auf Erden behindert? LUKAS: Da sprichst du etwas an! Die Kirchenvertreter, die sich "Lehrer" nennen bzw. die Lehre vertre- ten, schreiten von Irrtum zu Irrtum. Sie verändern , ergänzen und streichen in den heiligen Über- lieferungen, die ihre ursprüngliche Fassung längst nicht mehr besitzen. Die Kirche hat diesbe- züglich nichts zu bieten. Die Menschen spüren , daß etwas nicht stimmt und weigern sich, die Kirchen zu besuchen. Mit eurer Bibel, die nur noch fragmentarisch vorhanden ist, könnt ihr nichts anderes erwarten. Verstand und Religion müssen harmonisiert werden! Frage: Stimmt es, daß man sich schon während seiner irdischen Zeit auf das Sterben vorbereiten sollte? Was ist darunter zu verstehen? ARON: Damit ist gemeint, daß jede Seele ihren Auftrag hier auf Erden zu erfüllen hat. Mit ihrer Weiter- entwicklung bereitet sie sich auf den Rückgang in das Geistige Reich vor, um in der eigenen Weiterentwicklung einen Schritt voranzukommen. Frage: Wann sollte man mit dieser Vorbereitung beginnen? ARON: Die Vorbereitung beginnt mit der Geburt hier auf diesem Planeten und wird weitergeführt, mit dem Wechsel in das Geistige Reich. Auch Kinder begreifen, wenn ein Vogel, ein Tier, eine Blume stirbt. Sie stellen Fragen. Kinder sind diejenigen, die am ehesten für dieses Thema begeisterungsfähig sind. Deren Verbindung hat eine andere Nähe als Erwachsene, die geprägt werden durch äußere Schwingungen, wie das Jagen nach Wohlstand und Anerkennung und dabei sich selber in ihrer eigenen Entwicklung vergessen. Was wäre sonst der Sinn eines Lebens hier auf diesem Planeten? Die Vorbereitung auf den Tod beinhaltet, daß sich die Seele ausei- nandersetzt mit dem was wirklich ist. Einwand: Für viele scheint das paradox. Kaum ist der Mensch geboren, soll er sich schon wieder mit dem Sterben beschäftigen. ARON: Der Tod begleitet euch von klein an. Er ist der Wegbegleiter von jedem einzelnen. Es fängt mit dem Sterben eines Haustieres an. Es endet mit dem Sterben der Mutter, der Großmutter. Das sind immer wieder Ansätze, um neu über dieses Thema nachdenken zu können. Über die Trauer und den Weggang finden viele das Tor, um auf ihren Weg zu kommen. Die Kirche hat leider dieses Tor nicht gefunden. Sie spricht in ihren Trauerreden von "Auferstehung" ohne Zeitanga- be, von einer Leere, von einem Abriß, der nicht gefüllt ist. Seelen, welche die Hoffnung haben, einen geliebten Menschen wiederzusehen, werden inspirativ auf den richtigen Weg geführt. Einwand: Vielleicht hat die Kirche dieses Tor gefunden, aber verbarrikadiert, um die Menschen an sich zu binden. ARON: Sie binden die Menschen durch Furcht und durch dogmatische Regeln, die nicht im Sinne GOTTES sind. Frage: Wenn sich ein Mensch mit dem Sterben beschäftigt und dafür Beweise bekommt, dann verän- dert dies unweigerlich sein Leben. Hat man Angst vor dieser Konsequenz? ARON: Wenn man Angst haben würde, dann wäre euer Weg hier auf Erden sinnlos. Es muß eine Tür geöffnet werden, um zu der Erkenntnis zu gelangen, daß man ein Teil des SCHÖPFERS ist. Der wahre Kern eures Daseins muß entblättert werden.

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