Der größte Irrtum ist der Tod
- 6 - Frage: Wie ist es dann zu erklären, daß sich die Kirchen so abwehrend verhalten? ARON: Die Kirche wandelt nicht auf dem Pfad GOTTES. Auch dort herrscht ein Spiel, wo andere Werte wichtiger sind. Wenn Seelen in eine Position von Macht und Unterdrückung gelangen, ist das Abrücken "im Namen Gottes" sehr nah. Frage: Wie sollte eine sinnvolle Vorbereitung auf den Tod aussehen? ARON: Zunächst einmal müßtet ihr Menschen ein Leben führen, das dadurch gekennzeichnet ist, die Glaubenssätze des SCHÖPFERS in euer Leben umzusetzen . Denn ohne das leben der Gesetze ist eine Vorbereitung auf den Tod nicht gegeben. Der Tod kann ein friedvoller Tod sein, wenn man ihn überhaupt als "Tod" bezeichnen kann, denn das Wort "Tod" bedeutet für viele Men- schen etwas Endgültiges und ein Abschneiden des Lebens. Für Seelen, die ihr Leben im Sinne GOTTES geführt haben, wird dieser "Tod" eine Erleuchtung und eine Offenbarung sein. Frage: Wer kann von sich behaupten, sein Leben in GOTTES Sinn geführt zu haben? ARON: Dies ist gar nicht so hoch anzusiedeln, was du dahinter vermutest. GOTT achtet auch die kleinsten Fähigkeiten, die ihr hier als Menschen entwickelt: Der Kirchgang für Menschen, die ihre Erfüllung in den Gottesdiensten sehen, Menschen, die in Meditationen gehen, Menschen, die in der Natur ihre Kraft und ihre Inspirationen erhalten, die in sich ruhen, die Frieden haben, Menschen, die würdevoll den anderen Mitmenschen begegnen, Menschen, die im Gebet um Führung bitten und die den Kontakt zu GOTT, dem SCHÖPFER, suchen. Dies alles sind Wege der Vorbereitung auf den "Tod". Einwand: Wir können uns vorstellen, daß es auf der Erde Menschen gibt, welche die göttlichen Gesetze auch ohne spirituelle Arbeit, wie wir sie hier durchführen, leben und uns, trotz unserer Arbeit hier, in der geistigen Entwicklung meilenweit voraus sind. ARON: Ihr habt das schwere Los es zu wissen und diese Tatsachen in eurem Leben umzusetzen . Andere haben dieses Wissen nicht und haben nicht so eine schwere Bürde zu tragen. Ja, es gibt viele, die nach den Gesetzen des SCHÖPFERS leben. Ihr hier seid Sehende unter Blinden und habt eine andere Verantwortung. Ihr müßt euch dieser Verantwortung bewußt sein und auch darüber Rechenschaft ablegen, nach eurem Übergang in das Geistige Reich. Frage: Demnach müssen Wissende in höherem Maße Rechenschaft ablegen als Menschen, die dieses Wissen nicht haben? ARON: So ist es. Einwand: (scherzhaft) Dann sollten wir mit dieser Arbeit schnellstens aufhören! ARON: Und vergebt euch damit die Chance, in euch das zu erreichen, was ihr euch für dieses Leben vorgenommen habt. Frage: In der einschlägigen Literatur liest man von einem sog. "Todesengel" , der von hellsichtigen Personen als dunkle Gestalt beschrieben wird und die Seele des sterbenden Menschen abholt. Was hat es damit auf sich? ARON: Dieser "Todesengel" kann auch als Schutzengel bezeichnet werden. Der Schutzengel ist der erste Kontakt mit dem Jenseits. Die dunkle Gestalt ist das, was ihr euch als irdische Seelen vorstellt , nämlich wie der Tod vollzogen wird: schwarz, dunkel und ohne Licht . Seelen, die ins Geistige Reich auf die göttlichen Ebenen wechseln, werden durch Lichtgestalten geleitet. Seelen, die in niedere Sphären kommen, werden von ihresgleichen abgeholt.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3