Die Vorbereitung der Seele auf den Übergang
- 17- len Körper übergeleitet in den feinstofflichen Bereich und dort eingebettet, um die Infor- mationen und all das wieder mitzunehmen, was die Seele für ihre weitere Existenz im Geistigen Reich benötigt. Frage: Ist nachlassende Energie im Alter ein Zeichen des menschlichen Verfallprozesses und daß die Seele bald in das Geistige Reich überwechseln wird? EUPHENIUS: Häufig ist es so, daß sich mit dem Alterungsprozeß auch die gesamten Lebensabläufe verlangsamen und zur Ruhe kommen. Das heißt aber nicht, wenn ein Mensch sich nicht mehr so vital und frisch fühlt, daß sich gleichzeitig die Seele bereit macht für den Über- gang in das Geistige Reich. Der Körper ermüdet viel schneller und der Verstand und der Geist sind nicht mehr so rege wie am Anfang. Es ist eine Ermüdung, die der biologische Körper mit sich führt. Die Vitalität läßt nach und der Bedarf an Ruhe wird erhöht. Frage: Wie wirkt die Seele auf Körper ein, die unheilbar erkrankt sind? EUPHENIUS: Die Seele leidet bei langen Krankheiten sehr stark in ihrem materiellen Körper, weil sie stark beeinflußt wird. Das sind Krisensituationen, die eine Seele sehr schwer verarbeiten kann. Ein langer Krankheitsprozeß ist immer eine Folge davon, daß die Seele ebenfalls erkrankt. Sie nimmt die Schwingungen des kranken Körpers mit, die gezeichnet sind von Ängsten, Verzweiflung und von Schmerzen, die im Geistigen Reich erst gereinigt und abgelöst werden müssen. Frage: Wer hat Angst, die Seele oder der menschliche Verstand? EUPHENIUS: Auch die Seele nimmt Angstelemente auf, die sie hinüberführt ins Geistige Reich. Es besteht immer eine Wechselwirkung. Wie innen so außen. Alles steht miteinander in Verbindung, wie in einer Kette, die geschlossen werden muß. Das Schließen der Kette wird dann vollzogen, wenn die Seele in das Geistige Reich hinübergeht und sich total abgelöst hat von der Materie und allen Elementen, die sie mitgeführt hat. Frage: Wie ist das bei Jugendlichen, die unheilbar erkrankt sind? EUPHENIUS: Es ist ein ähnlicher Prozeß, da es keinen Unterschied gibt, ob eine Seele in einem älteren oder in einem jungen Körper lebt. Die Seele durchleidet in einem jungen Körper die gleichen Schreckens- und Notzustände wie ein alter Mensch und auch die Ängste sind Schwingungsfrequenzen, die sich nicht unterscheiden, bei Alt oder Jung. Frage: Wie wird das Abschiednehmen vor sich gehen, wenn sich der Mensch erst auf seinem Totenbett Gedanken über das Leben und Sterben macht und eventuell auch erst dann anfängt, an GOTT zu glauben? EUPHENIUS: Die Frage ist nicht, wann eine Seele beginnt, sich mit dieser Thematik auseinanderzuset- zen, sondern daß sie sich überhaupt damit auseinandersetzt! Wichtig ist, daß eine Seele bereit ist, sich von den Lichtboten und von den Lichtelementen aufnehmen zu lassen, die sie nach ihrem Austritt aus dem materiellen Körper empfangen. Eine Seele die bereit ist , in das göttliche Licht zu gehen, bekommt jede Unterstützung von den Wesenheiten , die bereit stehen, um diese Seele ins Geistige Reich hinüberzuführen. Es ist nicht von Bedeutung, ob dieser Prozeß der Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und was danach existiert schon lange währt, sondern sich überhaupt dieser Frage zu stellen und gegenwärtig zu machen. Wichtig ist, daß sich die Seele bereiterklärt, diesen Weg zu gehen und diesem Licht zu folgen, weil sie sonst für eine unbestimmte Zeit im Dunklen wandert und es lange dauern kann, sie in die Ebene einzuführen, wohin sie gehört. Es ist eine Zwischenebene , die viele Seelen in ihrer Weiterentwicklung blockiert. Es ist ein Ruhezustand, ein Stillstand, den man keiner Seele wünschen möchte.
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