Die Vorbereitung der Seele auf den Übergang

- 18- Bemerkung: Wenn jede Seele nach ihrem Übergang erntet, was sie auf Erden säte, dann wird auch ein verspäteter Glaube an GOTT ihre Lebensbilanz kaum ändern. EUPHENIUS: Das ändert nichts daran, was mit dieser Seele im Geistigen Reich geschieht und was ihre weitere Aufgabe sein wird und welche Geschehnisse sie beinhaltet. Entscheidend ist immer wie ihr hier auf Erden eure Göttlichkeit und was ihr mitbekommen habt auslebt und inwie- weit ihr bereit seid, dies in eurem täglichen Leben umzusetzen und wie ihr eure Seele, euren göttlichen Funken , eure Informationen, die ihr erhalten habt, nach außen tragt . All das ist eine Wechselwirkung, die ihren Niederschlag im Geistigen Reich findet, wo ihr die Bilanz aufgezeigt bekommt, wo ihr in eurem Seelenleben steht. Frage: Wenn Menschenseelen vorbereitet werden, um in das Geistige Reich überzuwechseln, kann es dann sein, daß der Mensch sich gegenüber seinen Mitmenschen plötzlich freundlicher und liebenswürdiger verhält und sich in seinem Auftreten anderen gegenüber verändert? EUPHENIUS: Das ist durchaus denkbar. Wichtig ist nur, daß dies von einem reinen Herzen und einer inneren Übereinstimmung heraus getragen wird. Es kann nicht sein, daß dies nur ein Vor- spielen von Emotionen und Gefühlen ist, die keinerlei Echtheit beinhalten. Es wird jedoch sehr deutlich in den weiteren Lebensschritten, die solch ein Mensch vollzieht. Es werden ihm Prüfungen auferlegt, die es genauer kennzeichnen, ob das, was er nach außen trägt, wirklich innerlich verwachsen und verbunden ist. Es muß mit den inneren Gefühlen über- einstimmen und mit der inneren Einstellung, sonst ist es verfehlt, weil ihr nur das seht, was ihr von außen wahrnehmen könnt. Ihr seid nicht in der Lage zu sehen, was ein Mensch wirklich denkt und fühlt . Ihr könnt nur das annehmen, was ihr von außen wahrnehmt. Weil eure Feinstofflichkeit nicht so hoch ist, daß ihr feine Nuancen erkennt, seid ihr oft getäuscht von Menschen und geblendet von dem, was von ihnen nach außen getragen wird. Nicht immer ist das, was ihr von außen seht, der wahre innere göttliche Teil, sondern häu- fig ist es mit Eigennutz verbunden, um gewisse Ziele zu erreichen. Nehmt dieses freundlich entgegen und achtet diese Seele und seid gewiß, daß jede einzelne Seele ihre Prüfungen durchlaufen muß. Frage: Ist auch das Gegenteil möglich, daß eine Menschenseele, die vorbereitet wird, sich anderen gegenüber unfreundlich verhält? EUPHENIUS: Dieses ist so in diesem Sinne nicht denkbar , weil eine Seele, die sich auf göttlicher Seite bewegt, sich niemals negativ nach außen zeigen wird. Sie wird das widerspiegeln, was sie innerlich fühlt und damit auch die Qualität ihres Gedankengutes. Sie wird all die göttlichen Gesetze nach außen hin zeigen, die sie derzeit bereit ist hier auf Erden umzusetzen. Das heißt nicht, daß jedes einzelne göttliche Gesetz umgesetzt werden kann. Wichtig ist, daß ihr dieses erkennt und daß ihr all eure Energien dafür einsetzt und versucht, dieses umzuset- zen. Daß ihr Rückschritte in vielen Bereichen macht, ist menschlich. Was zählt ist der Wille und der Glaube zur Veränderung. Bemerkung: Nicht jede Seele steht auf der göttlichen Seite. EUPHENIUS: Wenn die innere Einstellung vorhanden ist, keinem Menschen hier auf der Erde weh zu tun und auch keiner Seele in Tierkörpern und Pflanzen, wenn alle Lebensformen hier auf Erden respektiert und akzeptiert werden, ist der Mensch auf der göttlichen, lichten Seite und wird, so wie jede andere Menschenseele auch, seinen Weg gehen und sich seiner persönlichen Bilanz unterziehen müssen. Frage: Kann es sein, daß eine Seele kurz vor ihrem Tod ihr Bewußtsein derart verändert, daß ihr materielle Dinge und Handlungen nicht mehr wichtig sind und daß sie sich nur noch solchen Dingen zuwendet, die in dieser letzten Zeit für sie von Wichtigkeit sind?

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