Die Vorbereitung der Seele auf den Übergang
- 4- Frage: Es heißt, daß hinübergegangene Menschenseelen in ihrem äußeren Erscheinungsbild etwa einem 30-jährigen Erdenmenschen gleichen. Ist da was dran? EUPHENIUS: So ist es. Es sind Energie-, Kraft- und Vitalitätsebenen vorhanden, um all die Aufgaben und Würdigungen zu durchlaufen, die anstehen. Es ist keineswegs so, daß die Weisheit einer Seele damit verbunden ist, daß sie wie ein alter, körperlich gebrechlicher irdischer Greis aussehen muß. Weise Seelen haben eine lange Zeit der Schulung und der Reinkarna- tion hinter sich, um seelisch so weit entwickelt zu sein, so daß sie zu höhergestellten, weisen Seelen werden konnten. Frage: Wie kann sich eine irdische Seele auf das Geistige Reich vorbereiten? LUKAS: Es ist nicht allein die Seele, die sich vorbereitet, sondern der Mensch als Ganzes muß sich vorbereiten. Der Mensch besteht nicht nur aus der Seele, sondern außerdem aus Geist und Verstand. Gerade der menschliche Verstand, der vieles nicht begreift, ist euer Widerstand auf Erden. Die Seele vermittelt auf ihre Art auch in die anderen geistigen Komponenten ihre allumfassenden feinen Schwingungen. Häufig kann der Mensch diese Schwingungen nicht aufnehmen. Es sind Tragödien, die sich deshalb abspielen. Es ist immer erst die Annäherung von seelischer Schwingung und Verstandesschwingung nötig, damit über- haupt eine Beschäftigung mit den geistigen Gesetzen, mit GOTT und Seinem Reich, ermöglicht werden kann. Der Seele ist dies schon immer klar gewesen . Die Zusammenar- beit aller geistigen Komponenten des Menschen ermöglicht das Abschmelzen des inneren Widerstandes gegen alles, was geistiger Natur ist. Eure Kirchen tragen leider nicht dazu bei, daß dies geschehen kann. Leider - muß ich sagen. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf, daß auch dieses Problem einmal überwunden werden kann. Wir Lehrer melden uns überall dort, wo wir offene Türen vorfinden und Herzen, die uns in LIEBE empfangen. Der menschliche Verstand muß erlöst werden. Deshalb seid ihr auf Erden. Frage: Bekommt der Mensch vor seinem Tod ein Zeichen, wenn er geholt wird? LUKAS: In manchen Fällen bekommt der Mensch ein Zeichen. Es muß aber eine innere Bereitschaft dafür vorhanden sein. Wenn der betreffende Mensch nicht daran glaubt, daß es uns gibt, d. h. ein Geistiges Reich, dann stehen wir vor verschlossenen Türen. Diese Türen dürfen wir nicht eintreten, um es einmal drastisch auszudrücken. Wo es möglich ist, versuchen wir einer menschlichen Seele die Angst vor dem Tod zu nehmen und ermöglichen ihr sogar das Sichtbar- und Hörbarwerden von Verwandten, welche die Seele abholen und dem sterben- den Menschen, durch ihre persönliche Bekanntheit mit ihm, die Angst nehmen. Das ist kein besonderes Privileg, sondern dies wird jeder Mensch erfahren, der offen für die Geistige Welt ist - und sei es erst kurz vor seinem Ableben. Frage: Wie muß man sich den seelischen Ablösungsprozeß von dem physischen Körper im Ein- zelnen vorstellen? Was passiert z. B. mit der sogenannten Silberschnur und wie verläßt die Seele den Körper? LUKAS: Nun, zunächst verspürt der Mensch eine Art Kälte, die von den Füßen langsam aufsteigt. Diese Kälte ist nicht physischer Natur. Dieser Zustand nimmt weiter zu, d. h. die Kälte erfaßt alsbald den gesamten physischen Körper und schließlich den Kopf des Sterbenden. Während dies alles geschieht, kann es dazu kommen, daß sich die geistigen Fenster des ab- lebenden Menschen öffnen und er Einsichten in das Geistige Reich erlangt. Alsbald verläßt die Seele über das Herz-Chakra ihren physischen Körper. Die Seele ist aber immer noch über die sogenannte Silberschnur mit ihrem physischen Körper verbunden. Erst nach dem Erlöschen aller Gehirnströme und Beendigung sämtlicher körperlicher Funktionen, wird die energetische Verbindung zwischen Seele und physischen Körper unterbrochen. Die Unterbrechung erfolgt aber nicht schlagartig , sondern wird dünner und dünner, bis sie sich aufgelöst hat. Im selben Moment ist die Seele frei und erlangt ihre superlativen Kräfte und auch ihr kosmisches Bewußtsein zurück. Bei Erdenbürgern ist es meistens so, daß erst ein
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