Die Vorbereitung der Seele auf den Übergang
- 7- EUPHENIUS: Ihr wißt doch, daß so etwas eine andere Ebene einnimmt, die wir schon einmal besprochen haben. Das bewußte Auslöschen des materiellen Körpers hier auf der Erde bedeutet, daß die Seele nicht bewußt ihren Körper verlassen konnte, sondern daß der Verstand und sein Bewußtsein diese Regelung für sie getroffen haben. Frage: Werden Seelen bestraft, die keinen Ausweg mehr sahen und den Freitod wählten? EUPHENIUS: Eine Bestrafung wird nicht erfolgen. Es werden aber Schulungen durchgeführt, um das wieder heil zu richten, was mit der Seele passierte. Eine solche Seele durchläuft ihre Rein- karnation nochmals. (TB: GOTT sei Dank!) Frage: Du sagtest, daß eine Bestrafung nicht erfolgen wird. Du hattest aber auch gesagt, daß in solch einem Fall der Verstand und das Bewußtsein des Selbstmörders diese Regelung für die Seele getroffen hat. Schuld wären demnach der Verstand und sein Bewußtsein. Warum muß dann die Seele nochmals eine Reinkarnation durchlaufen, wenn sie doch gar nichts dafür kann? EUPHENIUS: Die Seele ist verankert und verbunden mit den anderen Elementen, das heißt die Seele besitzt eine Verbindung zum göttlichen Funken und zum Verstand, zu seinem Bewußtsein und seinem Unterbewußtsein. Die Seele unterliegt verschiedenen Bedingungen, denen auch ihr hier auf Erden unterliegt. Ihr habt hier Regeln und Normen und auch die Seele ist diesen Regelungen ausgesetzt. Der freie Wille ist der einzige Bestandteil, der eine Art Wächteramt übernehmen kann. Häufig ist es aber so, daß es in Krisensituationen zu solchen Fehlentscheidungen kommt. Die Seele unterliegt dann ihrer eigenen Motivation, wie es zu diesem Freitod gekommen ist. Die Motivation ist ausschlaggebend dafür, was der Seele im Geistigen Reich widerfährt. Bemerkung: Scheinbar leidet eine Seele immer unter dem Verstand. EUPHENIUS: Wichtig ist, das Gleichgewicht herzustellen, zwischen dem, was die Waage zwischen Verstand und Seele beinhaltet. Der Verstand darf nicht die Oberhand gewinnen und sich zu solchen Verzweiflungstaten hinreißen lassen. Das Menschliche, das Herzliche und der gött- liche Glaube sollten immer die Oberhand in eurem irdischen Leben behalten. Frage: LUKAS schrieb einmal, "daß der Verstand erlöst werden müsse". Wie soll das gehen, wenn die Seele so oft dem Verstand unterliegt? EUPHENIUS: Die Seele besitzt die Möglichkeit, über den wahrhaften Glauben sich zu stärken und so viel Energien und Kraft auszustrahlen, daß der Verstand nicht fähig ist, einen Menschen in den Selbstmord zu treiben. Wenn aber dieser Gottglaube nicht da ist und auch nicht das Ver- trauen, daß alles im göttlichen Sinne hier auf Erden gerichtet wird, so hat der Verstand im- mer die Oberhand. Frage: Woher kommt eigentlich das Gefühl, daß man sterben muß? EUPHENIUS: Das Gefühl entsteht aus einer Kopplung heraus, von verschiedenen Informationsebenen. Zuerst von den feinstofflichen Körperebenen, die den materiellen Körper umgeben. Diese feinstofflichen Körperebenen werden eingezogen und in das Innere der Seele verlagert. Die Menschenseele bekommt mit, daß sich ihre einzelnen feinstofflichen Ebenen zurückziehen und sich zusammenziehen in die innere Welt hinein, weil diese Bestandteile alle mitge- nommen werden in die geistige Welt. Es sind die Bestandteile, welche den materiellen Körper geschützt und beschützt haben. Wäre dieser Schutz nicht vorhanden gewesen, so wäre es zu einem Zerfall des materiellen Körpers gekommen.
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