Die geschützte Kontaktaufnahme
- 10 - Frage: Nach Prof. Heisenberg sind Beobachter und Beobachtungsgegenstand nicht voneinander zu trennen, genauso wenig, wie man Elementarteilchen außerhalb ihres natürlichen Zusammenhanges studieren kann. Das heißt, jede Beobachtung beeinflußt das Beobachtete und verändert dieses. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas lenken, führen wir ihm dann Energie zu und beeinflussen es dadurch? EUPHENIUS: Das ist so richtig. Doch es hängt noch viel mehr damit zusammen. Es ist nur sehr schwie- rig, das für euch begreiflich zu machen. Jede Aktion, die ihr vollzieht, kommt irgendwo auch als Reaktion an. Alles hat seine Ursache und seine Wirkung. Ihr seid immer durch ein unsichtbares Band verknüpft. Ihr seid verknüpft mit euren Gedanken, mit euren Gefühlen, mit eurer LIEBE, mit eurem Licht , mit all dem, was euch als Qualitätsmensch auszeichnet und mit dem, was GOTT euch als Gabe mitgegeben hat. All das, ob positiv oder negativ, ist wie ein Kreislauf zusehen. Irgendwann erreicht es euch wieder. Frage: Übertragen wir diese Erkenntnis auf ein Medium, wenn es sich auf sein mediales Schreiben konzentriert, so beeinflußt es demnach die Durchgabe. Wie kann man da überhaupt sicher sein, daß die Durchgabe aus dem Geistigen Reich stammt und nicht aus dem Unterbewußt- sein des Mediums? EUPHENIUS: Ihr müßt es so verstehen: Wenn ein Medium oder überhaupt ein menschliches Wesen sich für das Geistige Reich öffnet, sind zunächst einmal Vertrauen, göttliche Ehrfurcht und Demut, vor dem, was durchkommt, notwendig. Dann kommt hinzu , daß mit diesem Medi- um schon in den Meditationen gearbeitet wird, um eine mediale Aufgabe durchführen zu können. Es ist so, daß die Schwingungen zwischen dem Geistlehrer und dem Medium angeglichen werden müssen, wie die Frequenzen beim Radio mit der Antenne. Sender und Empfänger müssen eine gewisse Ebene haben, um arbeiten zu können. Das Medium stellt sich als Werkzeug zur Verfügung und es ist so, daß gerade über das Schreiben durch Impulse Muskelreflexe gesteuert werden, um die Hand zu bewegen. Es ist nicht auszuschließen, daß eine Durchsage auch mal durch das Unterbewußtsein vermischt werden kann. Deswegen gilt immer noch als oberstes Gesetz der medialen Arbeit, die Überprüfung und die Absicherung . Wichtig sind da die Dinge, die schon besprochen wor- den sind, nämlich die des Schutzes und der Sicherung , daß wirklich ein positiver Anschluß vorhanden ist. Man kann aber nicht ausschließen, daß auch das Medium vom Unterbewuß- ten her Informationen gibt. Das heißt aber nicht, daß diese Informationen falsch oder nega- tiv sein müssen, sondern es sind Gedanken, die durch Inspiration und Impulse über das, was ihr innerlich in euch habt, zum Vorschein kommen. Bedenkt, daß ihr auch einen gan- zen Informationsbereich im Unterbewußten mitbringt , der somit auch als Anzapfzentrale für uns Geistwesen dient. Frage: Es gibt Menschen, die ständig ängstlich an mögliche Schwierigkeiten des Lebens denken oder daran, als Medium zu versagen und dadurch ihre inneren Disharmonien unaufhörlich mit neuer Energie versorgen. Wie kann man das ändern? EUPHENIUS: Es ist so, daß damit schon die erste Vorstufe nicht gegeben ist: Wo ist das Gottvertrauen, das als erstes da sein muß, um diese Arbeit zu machen? Wenn das Medium von vornherein alles in Zweifel stellt und sich selber hinterfragt, ist keine freie mediale Arbeit möglich. Wir haben dann keine Möglichkeit, durch diesen Schwingungsreflex durchzukommen, weil dort ein Eigenschutz von dem Medium aufgebaut worden ist, den wir zu akzeptieren haben . Es ist nicht unsere Art, Medien fremd zu bestimmen, wenn sie innerlich noch nicht bereit sind, diese Arbeit zu tun. Frage: Man hat beobachtet, daß Disharmonien zwischen Zellen eines Organismus eine mangelnde Kommunikation untereinander auslösen, in der näheren und weiteren Zellumgebung. Es kommt zu Krankheiten. Kann man diese Beobachtung analog auf mediale Tätigkeiten über- tragen und wird es dann gefährlich?
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3