Die geschützte Kontaktaufnahme

- 11 - EUPHENIUS: Disharmonien sind immer Störfelder, wobei eine mediale Arbeit nicht gut funktionieren kann. Ein Medium sollte so einen inneren Ausgleich der Gefühlswelten haben, daß es mög- lich ist, das Medium auch als Medium zu nutzen. Bei Disharmonien und Störungen wird es schwer sein, die Schwingungsebenen miteinander zu verknüpfen und es kann dann zu Falschaussagen, Falschinterpretationen und fehlerhaften Durchgaben kommen. Frage: Die Zustände auf dieser Erde gleichen mehr und mehr einer totalen Besessenheit durch die Kräfte der Gewalt und Zerstörung. Wird dadurch die Kontaktaufnahme zum Geistigen Reich gefährlicher und ein geschützter Kontakt immer schwieriger? EUPHENIUS: Deswegen ist es sehr wichtig, daß um die Personen vom Geistigen Reich her ein Schutz- wall errichtet wird. Sonst hätten wir es nicht nötig, so einen großen Aufwand zu betreiben, um einen Sitzungsabend zu gestalten. Es bedarf einer sehr intensiven und einer sehr langen Vorbereitungszeit, alles in so einem geschützten Rahmen hier stattfinden zu lassen. Ohne die Seelen, die einen Schutzwall errichten, ist es hier auf Erden so ohne weiteres nicht mehr möglich, eine positive mediale Arbeit zu leisten. In anderen Sphären braucht man diesen Schutzwall nicht, um in Kontakt mit Wesenheiten und Engeln zu treten. Es wird insoweit schwieriger, da Negative sich natürlich solche Punkte aussuchen, wo Licht aus der Erde strömt. Frage: Waren es Dummheit und Arroganz, die den Menschen in seine heutige Disharmonie hin- eingelenkt haben oder war es ein unausweichliches Schicksal? EUPHENIUS: Dazu möchten wir anmerken, daß die Menschheit sich häufig und zum großen Teil ablen- ken läßt von dem, was hier auf der Erde als "gut", "bequem" und auch als Böses ange- nommen wird. Mit Böses meine ich, die Macht zu haben über andere und zum Teil dem nachzueifern, was GOTT an und für sich positiv gesandt hat. So zu verstehen: Macht zu haben über andere, ihr sagt dazu "gottähnlich" zu sein. GOTT will diese Macht über euch nicht , sondern Er möchte, daß ihr zurückfindet zu eurer URQUELLE. Deswegen läßt Er euch diese Freiheit und greift auch nicht in euer Schicksal ein. Vieles ist hier auf Erden "hausgemacht" -, so wie ihr sagt. Ihr orientiert euch an dem, was euer Nachbar macht, ihr orientiert euch daran, was die Politik macht, ihr orientiert euch an der Andersartigkeit. Ihr versucht, in diesem Strom mitzuschwimmen, ohne zu merken, daß ihr die Ertrinkenden seid, weil ihr das wahre Sein überhaupt noch nicht erkannt habt. Frage: Könnte GOTT die Menschen verstärkt ins Positive führen? EUPHENIUS: Dies ist durchaus möglich. Frage: Dann stellt sich die Frage, warum Er das nicht macht? EUPHENIUS: Weil ihr Menschen hier auf Erden etwas mitbekommen habt, was GOTT euch gegeben hat: Eure Freiheit, euren freien Willen, eure Intelligenz, euren Geist, euren Verstand, eure See- le, euer Herz. Ich frage euch: Warum hört ihr auf eure niedrigen Instinkte und nicht auf die reine LIEBE in euch? Frage: Wie funktioniert der geistige Kontakt zu euch über unser Inspirationsmedium? LUKAS: Nun, das ist für uns eine einfache Sache, die du dir so vorstellen mußt, daß wir zum Teil gewisse Zentren des Hirns, die das Sprechen des Mediums steuern, anzapfen bzw. für uns in Anspruch nehmen. Da dieses nur zum Teil geschieht, hat unser Medium jederzeit die Möglichkeit, den Redefluß zu unterbrechen. Es ist aber erfreulich, daß unser Medium davon kaum, ja, ich möchte sagen gar nicht, Gebrauch macht. Denn meistens merkt es selber genau, was abläuft. Im Unterschied zu dir, als du noch in Trance sprachst, warst du zwar nicht aus dem Körper heraus, doch wurde dein Hirn bzw. der für das Sprechen ver- antwortliche Teil, von uns fast vollständig für unsere Zwecke benutzt. Auch du konntest

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3