Die geschützte Kontaktaufnahme
- 12 - zwar jederzeit unterbrechen, jedoch ist das bei dieser Art der Hirnbelegung nicht ganz so konsequent möglich. Damit habe ich gleich zwei mediale Fähigkeiten erklärt. Frage: Wie kommen eure Antworten in das Hirn des Mediums hinein? Über die Gedanken? Durch Inspirationen? LUKAS: Nein. Die Seele unseres Mediums ist ja außerhalb des physischen Körpers, d. h. um den physischen Körper herum. Von hier aus wird auf geistigem Wege das Hirn beeinflußt. Das Hirn übernimmt die Steuerung des Körpers. Wenn wir also das Sprachzentrum übernehmen dürfen, weil unser Medium es zuläßt , dann geschieht diese Durchgabe genauso, als wenn sie selbst sprechen würde, nur daß die QUELLE des Sprechens eine andere ist. Frage: Was ist der Unterschied zwischen halb- und vollautomatischem Schreiben? LUKAS: Bei der Halbautomatik ist es so, daß wir über das Hirn den Schreibstift steuern. Es ist so, daß mein Medium einen Teil seines Hirns hierfür freigibt. Das heißt, wir haben uns diesen Teil ausgesucht und speziell dafür geschult. Das ist der Grund, warum die halbautomati- schen Medien den Durchfluß der Gedanken mitbekommen - zwangsläufig mitbekommen, denn wir benutzen ja einen Teil des Hirns. Das Medium muß nur die Bereitschaft dazu zeigen, daß es dieses möchte , den Rest übernehmen wir in Zusammenarbeit mit der Seele. Mein Medium ist derzeit auf einer Stufe zwischen Halb- und Vollautomatik. Das war es schon kurze Zeit nach unseren Übungen. Es ist gut so und wir werden sehen, was wir noch erreichen können. Bei der Vollautomatik steht ein Geistwesen neben dem Medium und führt den Stift direkt . Das bedeutet aber eine vollständige Willenlosigkeit des Mediums. Es ist nicht das richtige Wort, aber ihr kennt leider kein anderes bzw. nicht die richtige Vokabel dazu. Ihr könnt es auch als Vorstufe zum Trancesprechen sehen, was jedoch nicht immer so sein muß. Gene- rell gilt: Wenn eure Gedanken neutral sind, gebt ihr uns die Möglichkeit zu arbeiten. Je neutraler dies möglich ist, umso besser für uns und für die Durchgabe. Teilnehmer: Ich selbst habe schon beim medialen Zeichnen und auch beim Schreiben einen Druck auf meiner Hand gespürt, so, als ob sie geführt worden wäre. LUKAS: Das war eine Stufe dazwischen . Ihr steht beide diesbezüglich auf einer Stufe. Du warst sofort dort und mein Medium brauchte etwas Zeit dazu. Konkret heißt das, daß der Druck, von dem du sprachst, immer dann auftritt, wenn eine Übergangsphase von Halb- zur Voll- automatik eintritt. Dieses Schreiben ist fließend und hängt davon ab, was das Medium zuläßt und wie es reagiert. Frage: Werden auch beim Arbeiten mit einem Pendel oder mit einem Tensor Gehirnzonen des Mediums von den Geistführern benutzt oder werden dazu andere Mechanismen eingesetzt? LUKAS: Nein, im Prinzip könnt ihr das auch auf das mediale Pendeln bzw. auf die mediale Tensor- arbeit übertragen. Auch hier funktioniert alles nur so gut, wie es das Medium zuläßt . Es ist nicht so , daß wir das Pendel oder den Tensor anstoßen. Es sind immer Reflexe der Musku- latur unter unserem Einfluß. Das heißt, wir steuern dies, wenn es zugelassen wird. Negative Wesen fragen nicht danach, ob ein medialer Mensch es zuläßt oder nicht. Darin liegt eine große Gefahr! Frage: Woran läßt es sich erkennen, ob ein negatives Wesen den Tensor führt? Ist es die Art der Bewegung oder erkennt man es an der gesamten Handhabung? LUKAS: Weniger. Es ist die innere Einstellung , die einen negativen oder positiven Kontakt ermög- licht. Jeder Mensch kennt seine Gedanken am besten, ob er an GOTT glaubt und vertraut oder nicht. Demgemäß ist der Anschluß.
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