Die geschützte Kontaktaufnahme

- 26 - Frage: Wie wichtig ist es, daß die Eingangsmeditation mit Musik unterlegt wird und die weibli- chen und männlichen Sitzungsteilnehmer sich im Wechsel um den Sitzungstisch gruppie- ren? EUPHENIUS: Es ist so, daß jeder Mensch weibliche und männliche Anteile hat. Es ist nicht so wichtig und notwendig, daß die Gruppierung Frau und Mann aufeinanderfolgend ist, da das Gleichgewicht von Yin und Yang, von Frau und Mann, bei jedem unterschiedlich ist. Das gleicht das aus. Die Musik hat energetische Schwingungen, welche die Meditation eurer Gedanken unterstützen . Ihr könntet diese meditative Musik auch durch Eigengesang erset- zen. Es ist eine Unterstützung, damit ihr euch loslösen könnt von den Alltagsproblemen und von eurem eigenen inneren Getriebensein. Frage: Wären Utensilien wie Edelsteine, selbstgebaute und ausgerichtete Pyramiden auf oder über dem Sitzungstisch für euch von Vorteil? EUPHENIUS: Für uns ist von Vorteil, wie eure inneren Werte sind! Das Aufgezählte sind unterstützende Maßnahmen, aber nicht die hauptsächlichen! Wichtig ist, daß ihr mit Freude und mit LIEBE den Sitzungsabend beginnt und daß ihr wünscht, im göttlichen Sinne in eurer Ent- wicklung voranzukommen. Edelsteine, Pyramiden, Düfte, diese haben unterstützende Wirkung. Sie bilden eine untergeordnete Gruppe. Wichtig ist, wie ihr mit dem Herzen diesen Sitzungsabend leitet! Die Einstellung der Mitglieder ist das Wichtigste , um die Arbeit zu gestalten. (TB: Das ist es!) Die genannten Dinge sind äußere menschliche Begebenheiten, die durchaus ihre Wirkung haben, aber sie wiegen prozentual das nicht auf, was ihr durch eure Ausstrahlung , durch eure Aura und durch euer Licht in euch bewirken könnt. Bemerkung: Der bekannte Fußballtrainer Sepp Herberger sagte einmal zu seiner Mannschaft: "Ihr müßt elf Freunde werden, sonst könnt ihr nicht gewinnen." Würden sich alle spirituellen Arbeitskreise diesen weisen Satz zu eigen machen, würden weniger Probleme auftauchen. EUPHENIUS: Die Probleme in den Kreisen entstehen durch menschliches Versagen , durch Mißverständ- nisse und dadurch, daß man nicht offen und liebevoll miteinander spricht. Nehmt einen Chor als Beispiel: Stellt euch vor, im Chor singen Leute schief. Es wäre eine Blamage! Frage: Welche Probleme seht ihr auf einen spiritualistischen Kreis zukommen, wenn sich dessen Zusammensetzung häufig ändert? EUPHENIUS: Dieses bringt sehr viele Störfelder mit, da ein Zusammenwachsen der Seelen zu einer Seelenverkettung schwer möglich ist. Auch für uns, als Geistwesen, wird es schwer, sich jedesmal auf neue Schwingungsfrequenzen einzustellen. Deswegen haben wir hier derzeit auch keinen Besuch bzw. keine Gäste, weil dadurch neue Schwingungsimpulse herein- kommen, die im Moment schwer abzufedern sind. Dieser Kreis muß auf sicheren Füßen stehen, um andere Schwingungsebenen hereinzulassen. Wir können von uns aus sagen, daß bei häufig wechselnden Kreismitgliedern keine kontinuierliche und stetige geistige Arbeit möglich ist. Frage: Wie schwierig ist überhaupt eine Kontaktaufnahme zum Geistigen Reich? EUPHENIUS: Von eurer Seite wird sie durch eure Gedankenkraft vollzogen und durch Vertrauen und Glauben. Auf unserer Seite sieht es schwieriger aus, weil wir nicht nur über die gedankli- che Schiene mit euch Kontakt aufnehmen, sondern ja auch direkt über Medien arbeiten. Die direkte Arbeit mit Medien bedarf einer großen Arbeit von beiden Seiten. Das Medium muß bereit sein, sich der Arbeit zu öffnen, und wir haben die schwierige Aufgabe, uns energetisch auf dieses Medium einzuschwingen. Auch wir brauchen eine Rückkopplung

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