Geistige Heilung

- 12 - Frage: Wie soll sich das ändern, wenn die meisten Menschen diese wichtigen Voraussetzungen ablehnen? EUPHENIUS: Nur dadurch, daß ihr weiter eure Arbeit vollbringt. Nicht nur ihr hier, als Kreis, sondern verschiedene andere Kreise und Einzelseelen auch, die bereit sind, sich diesem Irrglauben zu stellen. Ihr hier seid eine Welle im großen Ozean, um diesen Irrglauben zu beenden. Einwand: Wenn man sich aber diese Welle im großen Ozean anschaut, so ist sie vergleichbar mit dem berühmten Tropfen auf dem heißen Stein. EUPHENIUS: Auch der Tropfen auf dem heißen Stein ist zunächst nur ein Tropfen, doch mehrere Trop- fen ergeben eine kleine Pfütze, und viele kleine Pfützen ergeben einen See. Vertraue, daß das, was ihr hier als Arbeit macht, seine Wichtigkeit hat, um dazu beizutragen, diesen Seelen im göttlichen Sinne die Augen zu öffnen. Frage: Einem Patienten klarzumachen, daß er selbst seine Krankheit verursacht hat, wäre für den Patienten eine Beleidigung. Wie kann ein Arzt die Erkenntnis, daß der Patient sich selbst an der Heilung beteiligen muß, dem Kranken näherbringen? EUPHENIUS: Zunächst einmal ist es wichtig zu begreifen, daß alles im Leben seinen Sinn hat und daß auch Krankheiten dazu dienen, sich zu fragen: was soll ich verändern , was muß geschehen, was darf nicht mehr passieren. Alle Krankheiten sind Hilfestellungen zur Veränderung im Leben des Menschen. Sie sind Wegweiser und sind als Chance zu sehen. Krankheit wird auf dieser Welt als negative, energetische Einwirkung bezeichnet. Das ist falsch! Der Pati- ent muß erkennen, daß sich auch hinter diesem Augenscheinlichen etwas Positives verbirgt, daß er beginnen muß, sein Leben und insbesondere das, was er aus seinem Leben gemacht hat, zu schauen, wo er Raubbau mit seinem Körper, mit seinem Geist und seiner Seele vorgenommen hat, um dies zu verändern. Alles, was euch begegnet sind Hinweise, für die Überprüfung eurer irdischen Existenz. Frage: Warum kann nicht jeder Mensch eine erfolgreiche Geistheilung durchführen? EUPHENIUS: Weil nicht jeder Mensch diesen Gottglauben und dieses Gottvertrauen in sich trägt. Es bedarf einer echten inneren göttlichen Einstellung auf das, was die Göttlichkeit zu geben hat. Bei vielen gibt es immer noch Zweifel , der sich wie ein Dorn oder ein Stachel in dieses Vertrauen bohrt. Frage: Gibt es qualitative Unterschiede zwischen Heilern, die von Geburt an diese Fähigkeiten mitbrachten und den Autodidakten unter den Heilern? EUPHENIUS: Anlernen kann man es sich nicht. Die Energien sind in jedem vorhanden. Wichtig ist, inwieweit die geistige Führung vorhanden und der Glaube gereift ist, um Heilenergien durch diese Wesenheiten zu senden. Es besteht kein Unterschied, was die Qualität der Heilenergien betrifft. Die Energien sind dieselben! Wichtig ist die innere Einstellung , die dazu führt, als Heilmedium zu arbeiten, und das ist abhängig von der eigenen inneren Ein- stellung zu den Menschen, zur Natur und zu dem, was das Universum zu bieten hat. Frage: Angenommen, ein Mensch bringt diese Voraussetzungen mit und möchte als Geistheiler tätig sein, hat aber noch keinerlei Erfahrung darin. Wie kann er den Umgang mit seinen Fähigkeiten lernen? EUPHENIUS: Lernen muß er nichts. Er muß ehrlich darum bitten, als Medium aktiv werden zu können und die Energien werden von selber fließen.

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