Geistige Heilung
- 19 - handlung. Es ist so, als wenn die Oberfläche eines Sees abgefischt wird. Keiner versucht den Grund zu erreichen, um zu erkennen, was verbirgt sich dort und welcher neue Weg eröffnet sich. Krankheit wird als Geißel gesehen und so ausgelegt, daß man hart von seinem Schicksal getroffen wird. Es sind nur sehr wenige, die begreifen, daß sich dadurch ein neues Tor öffnet, um zu erkennen, wohin der wirkliche Weg gehen kann. Frage: Wenn Unfälle Warnsignale sind, was haben sie dann noch für eine Wirkung, wenn der Verunfallte dadurch stirbt? EUPHENIUS: Dann war es kein Warnsignal, sondern eventuell seine Entscheidung jetzt dieses Leben zu verlassen oder es waren Umstände, die nicht vorhersehbar waren. Frage: Wer schickt diese Warnsignale? Sind es gewisse Naturgesetze? EUPHENIUS: Es sind verschiedene Impulse, die diese Warnsignale senden können. Erstens kann der Schutzpatron dir diese Warnsignale senden. Zum anderen können durchaus andere Wesen- heiten dich darauf aufmerksam machen, daß du etwas in deinem Verhalten verändern mußt. Naturgesetze sind die geringste Anzahl, die diese Warnsignale aussenden und auch nur dann, wenn bewußt Naturgesetze gebrochen worden sind. Frage: Wird es auf der Erde immer Krankheiten geben? EUPHENIUS: Die Menschheit muß sich damit abfinden, daß sie sich hier auf Erden noch über einen langen Zeitraum mit Krankheiten auseinandersetzen muß, da ihr Menschen nicht erkennt, daß ihr die Verursacher der Krankheiten seid. Es kommt nicht von außen, sondern ihr produziert eure Krankheitserreger häufig selber. Frage: Demnach sind Krankheiten Erscheinungen, die irdisch sind und zur Erde gehören, wie der Kern zur Nuß? EUPHENIUS: So ist es. Dadurch bedingt, daß ihr als Menschen derzeit nur im Zerstörerischen denkt. Das zeigt sich in eurem gesamten Verhalten. Frage: Wenn Menschen Krankheitssymptome zeigen und sich fragen, was diese bedeuten, aber keine Antwort darauf finden, wie sollen sie sich dann verhalten? EUPHENIUS: Ich rate einem solchen Menschen in die Stille zu gehen und nachzudenken, was diese Krankheit für einen Sinn und Wertigkeit für ihn hat. Das bedeutet, daß jeder bei sich erst einmal ankommen muß und dann beginnt, für sich in die Stille zu gehen, um zu erkennen, daß man mit sich gedanklich in Kontakt treten kann. Frage: Magenprobleme sollen zum Beispiel mit mangelndem Mut zu tun haben oder Herzbe- schwerden, weil man sich leicht aufregt oder nicht vergeben kann. Kann man Krankheiten tatsächlich einem Verhalten zuordnen? EUPHENIUS: Dazu ist zu sagen, daß das auch wieder nicht für alle Menschen gleichzeitig anzunehmen ist. Häufig ist es so, daß der menschliche Körper Schwachstellen aufzeigt, wo die Seele bei Erkrankung ihren Ausschlag findet. Es hängt mit dem inneren Gleichgewicht und der Verbindung der einzelnen Organe zusammen. Der einzelne Mensch unterliegt auch seinem eigenen Biorhythmus und seinem energetischen Fluß. Jeder Mensch hat andere Schmerz- punkte und wie er bei Streß oder Krankheit reagiert. Frage: Wenn jemand kurzsichtig ist und eine Brille tragen muß, kann man dann sagen, daß diesem Menschen eine entsprechende Weitsicht fehlt?
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