Geistige Heilung
- 8 - LUKAS: Ja und nein. Ja, wenn Tumore zum Teil dematerialisiert werden, ohne das angrenzende Gewebe zu zerstören. Nein, wenn der Gesamtzustand des energetischen Feldes des Patien- ten zu geschwächt ist, dann hat das mit Materialisation bzw. Dematerialisation nichts zu tun. Wie ich schon schrieb: Es ist immer dieselbe Kraft. Frage: Wo stößt die Geistheilung an ihre Grenzen? LUKAS: Es gibt keine Grenzen in der Geistheilung! Wenn man überhaupt von "Grenzen" sprechen kann, so werden diese immer von den Patienten und den Heilern gezogen, die sich selber nichts oder nur wenig zutrauen. Außerdem ist der Glaube an die Kraft, d. h. an GOTT aus- schlaggebend , denn GOTT heilt und nicht der Heiler! Es kann also nicht funktionieren, wenn dies nicht zusammenpaßt. Nehmt CHRISTUS als das andere Extrem: Für CHRIS- TUS gab es überhaupt keine Grenzen. Nur die Patienten setzten ihm Grenzen, d. h. wenn die Menschen nicht an GOTT glaubten, konnte er ihnen nicht helfen. Frage: Zeigen aber die karmisch bedingten Krankheiten nicht gewisse Grenzen auf? LUKAS: Karmische Krankheiten sind von dem Heiler zu erkennen. Das sind aber keine Grenzen, sondern natürliche Begebenheiten, die eintreten und etwas in eine andere Richtung bringen, als es der Heiler vermag. Der Mensch ist für seine Gesundheit, sein Karma, ja, für seinen ganzen Lebensweg selbst verantwortlich. Leider werden diese Zusammenhänge nicht erkannt. Frage: Welche Besonderheiten müssen bei der Vorbereitung, beim eigentlichen Ablauf und beim Abschluß der geistigen Heilung beachtet werden? LUKAS: Es sollte eine entsprechende Atmosphäre vorhanden sein, d. h. der Heiler sollte zuvor in die Stille gehen und auch dem Patienten entsprechende Verhaltensregeln aufgeben. Wenn sich der Patient sträubt, sagt dies schon alles und der Heilungsvorgang ist beendet. Nach einer erfolgten Heilung bzw. wenn ein Teilerfolg eingetreten ist, sollte man für diese Hilfe danken ; nicht dem Heiler, sondern Heiler und Patient sollten dem SCHÖPFER danken. Frage: Sollte man zu Beginn einer Heilung Kerzen anzünden, harmonische Musik abspielen und ein Gebet sprechen? LUKAS: Das meinte ich damit, daß der Heiler zuvor in die Stille gehen sollte. Dabei ist meistens ein Kerzenlicht hilfreich und auch Musik. Dieses sind Hilfsmittel. Es gibt Heiler, die sich blitzartig mit dem Licht verbinden können und das, was ihre Seele ausstrahlt, sind Demut , Vertrauen und Glaube an die Kraft GOTTES. Die Einstellung des Heilers ist entscheidend wichtig für die Wirkung, die sich auf den Patienten überträgt. Es gibt eben gute und weni- ger gute Heiler, wie immer auf der Welt. Frage: Wieso gibt es gerade auf den Philippinen ein so großes Potential an Heilern und nicht auch bei uns in Europa? LUKAS: Es sind meistens einfache, zum Teil arme Leute, die von Spenden und dergleichen leben. Sie werden sich hüten, dem Patienten Rechnungen zu schreiben, weil damit die Heilkraft versiegen würde. Durch eure materialistische Einstellung wird die natürliche Heilungs- möglichkeit zerstört. Was übrigbleibt ist eine Art Pseudoheilung, die euer hart verdientes Geld auffrißt. Dieses zu ändern ist eure Aufgabe und nicht die Aufgabe GOTTES! Frage: Wir leben auf der Erde in dualistischen Verhältnissen. Wenn es eine Geistheilung im gött- lichen Sinne gibt, gibt es dann auch das Pendant dazu?
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