Genforschung
- 25 - geben, die euch bewegen, über den Sinn, über den Zweck und über den Nutzen eures Lebens. Frage: Könnte durch diese Forschungen eine neue Gotterkenntnis entstehen? EUPHENIUS: Das ist der begleitende Lichtstrahl , der damit verbunden ist. Das ist es, weswegen wir bemüht sind, diese wissenschaftlichen Arbeiten zu unterstützen und zu fördern. Frage: Daß ein Fötus kein Mensch ist, haben heute französische Richter entschieden. Von der Tötung eines Menschen könne nur bei einem Kind die Rede sein, "das bei der Geburt geatmet und dessen Herz geschlagen hat". Dies wurde in letzter gerichtlicher Instanz bestä- tigt. Umgebracht werden kann der Mensch nur, wenn er schon geboren ist. Nach euren erstaunlichen Ausführungen vom letzten Mal teilt ihr ja diese Meinung. Oder? EUPHENIUS: Während des ersten Atemzuges findet eine Beseelung statt und somit fließt ein Teil GOTTES in den entstandenen Körper hinein. Es wäre dann eine Tötung, wenn die Seele wieder zurückkehren muß ins Geistige Reich, um eine erneute Reinkarnation anzustreben. Ein Fötus ist ein biologisch zusammengesetztes Kunstwerk, was erst ein Mensch werden soll . Es ist aber ohne Beseelung und somit unterliegt es nicht dem göttlichen Gesetz. Teilnehmer: In Deutschland ist nach einem Autounfall ein sechs Monate alter Fötus tot zur Welt gekommen. Der betrunkene Autofahrer, der den Wagen des jungen Ehepaares gerammt hatte, wurde nur wegen Körperverletzung verurteilt. Man streitet jetzt, ob er auch wegen fahrlässiger Tötung des Ungeborenen hätte verurteilt werden sollen. EUPHENIUS: Dies obliegt einer Rechtsprechung, unter der ihr Menschen lebt und deren Regelungen ihr unterliegt. Es ist die Zerstörung eines fleischlichen Gehäuses, aber nicht eines Lebewesens, weil der Begriff "Lebewesen" eine Beseelung voraussetzt. Und da diese Beseelung noch nicht stattgefunden hatte, kann man auch nicht von einer Tötung sprechen. Frage: Stimmt es wirklich, daß Embryonen keine Lebewesen sind? EUPHENIUS: Keine göttlichen Geschöpfe, so möchte ich es ausdrücken, weil die göttliche Seele in die- sem Geschöpf fehlt . Frage: Zwei bis drei Millionen Menschen sterben jährlich an der Erregerfracht der Moskitos: Malaria, Dengue- oder Gelbfieber. Ein eingeschleustes Kunst-Gen soll die körpereigene Abwehr der Moskitos so stark ankurbeln, daß die Krankheitserreger schon im Leib der Mücken vernichtet werden. In einigen Jahren könnten dann Millionen von paarungswilli- gen Gen-Moskitos in die Natur entlassen werden, bewaffnet mit einer Überdosis von Anti- körpern. Könnten solche genveränderten Moskitos mutieren, die neuartige, vielleicht gegen alles resistente Malariaseuchen verbreiten? EUPHENIUS: Dieses ist durchaus möglich, da man nicht weiß, wie sich diese Mutationen fortsetzen. Es sind Gefahrenpunkte, die beachtet und genauestes beobachtet werden sollten. Es ist so, daß dann Giftstoffe diese Mücken resistent machen, die dann, in diesem Fall, so nicht mehr getötet werden können, da sie dieses Gift ganz anders verarbeiten und abbauen. Solche Experimente sind immer fraglich, weil sie denen mit kampfbiologischen Waffen ähnlich sind. Frage: Hat das Geistige Reich gegen derartige Tierversuche etwas einzuwenden? Schließlich grei- fen Mücken ja Menschen an. EUPHENIUS: Wenn man von einer Mücke angegriffen wird, sollte man durchaus die Möglichkeit haben, sich zu wehren. Man sollte sich jedoch davor hüten, diese Tiere mit Giftstoffen oder ähnli- chen Tötungsmitteln umzubringen, da man nicht weiß, wie diese Stoffe in der Nahrungs-
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