Genforschung
- 36 - Frage: Angenommen, alle Individuen besäßen denselben genetischen Code, dann wäre auch eines der grundlegenden Elemente der menschlichen Persönlichkeit verschwunden. Ist diese genetische Individualität, auf die wir Menschen so stolz sind, die Quelle fast aller unserer Leiden? EUPHENIUS: Diese Einzigartigkeit, dieses Phänomen, daß jeder Mensch anders fühlt und anders zu begreifen ist, zeigt, wie mannigfaltig das Leben sein kann. Es ist ein Spiegelbild eurer eigenen Seelen, daß es einen Freiraum und eine Weite gibt zur Entwicklung in viele Milli- arden unterschiedlicher Richtungen. Frage: Wie kommt es, daß eineiige Zwillinge, die trotz einer in allen Einzelheiten identischen Erbmasse durch ihren individuellen Lebensweg völlig eigenständige Persönlichkeiten entwickeln, auch wenn sie durch eine rätselhafte Geschwisterlichkeit verbunden bleiben. EUPHENIUS: Dieses ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder in sich einen göttlichen Funken besitzt, der individuell verschieden reagiert. Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit, die nicht vergleich- bar ist mit einem anderen. Diese Möglichkeit der Einzelentwicklung fördert das eigene Denken und fördert das Hinterfragen des eigenen Selbst, sonst käme eventuell der Verdacht, daß man sich hinter dem anderen versteckt und sagt: "Der macht es genauso." Ihr alle seid einzigartig und selbstverantwortlich für euer Tun und Handeln. Auch eineiige Zwillinge müssen ihr eigenständiges Leben führen und können keinen anderen Menschen dafür haftbar machen. In jedem dieser eineiigen Zwillinge steckt eine andere Seele, ein anderer Entwicklungsgrad und andere Aufgabenstrukturen, die unterschiedlich zu bewälti- gen sind. Frage: Findet die Wandlung nicht im Geist statt, sondern in den Genen? EUPHENIUS: Es ist eine Verbindung. Wenn sich der Geist wandelt, werden sich auch die Gene verän- dern, denn Geist steht über der Materie. Der Geist ist die erste Vorschaltstufe für die Ver- änderung im Genbereich. Nur wenn der Geist geläutert, rein und von Licht durchflutet ist, werdet ihr auch die Kenntnis haben, eure eigenen Reflektoren zu steuern und umzurüsten. 2 Frage: Welche Nebenwirkungen hat das Manipulieren an den Genen für den gesamten Organis- mus? Wird z. B. die Veranlagung für einen athletischeren Körper durch ein erhöhtes Krebsrisiko erkauft? EUPHENIUS: Dieses wird nur dann zum Tragen kommen und sich vollziehen, wenn es nicht im positiven geistigen Bereich vollzogen wird. Wer sich solchen Machenschaften unterzieht, so wie es heute viele Sportler durch medikamentöse Behandlung tun, gefährdet seinen eigenen Gesundheitsbereich. Wenn schlechte Erbanlagen erkannt werden und diese durch reparierte Gene beseitigt werden können, so wird dadurch keine anderweitige Krankheit ausgelöst. Frage: Wissenschaftler sprechen im Rahmen der Genforschung von einem "besseren" und "glück- licheren" Menschen. Was sagt ihr zu dieser Auffassung? EUPHENIUS: Sie sehen den körperlichen Bestand des Individuums. Sie machen wieder den Fehler, die Seele und den Geist auszuklammern . Sie sehen nur das materielle Fleisch, die Organe - und daß das Erbgut veränderbar ist. Sie bedenken nicht, daß auch die Seele dadurch bereichert wird und Informationen erhält, um als geistige Komponente in diesem Körper existieren zu können. Es kommt zu Fehlinterpretationen, wenn man nur und ausschließlich den materiel- len Körper betrachtet. Frage: Inwieweit hängt die Frage, ob ein Mensch gut oder schlecht wird, von seiner Umwelt und seinen Genen ab? 2 Siehe dazu die Broschüre: "Der Schild des Lichtes."
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3