Genforschung

- 38 - wirtschaftliche Aspekte mit hinzukommen und jeder Mensch auch seine dunklen Machen- schaften mit sich führt und trägt. Wirtschaftliche Aspekte sind legitim , da ihr hier in einem dualen System lebt. Hütet euch aber davor, euch dazu hinreißen zu lassen, das Positive, das Göttliche zu vernachlässigen . Das Göttliche, das Helle und Klare muß immer die Überhand behalten. Sicherlich müßt ihr alle arbeiten, um hier auf Erden existieren zu können. Das ist uns bewußt. Aber die Entwicklung sollte nicht so aussehen, daß, wie es heutzutage bei euch Mode wird, aus anderen Ländern Organe eingeführt und dafür Menschen getötet werden, nur weil eine reiche Persönlichkeit ein bestimmtes Organ benötigt. Frage: Sprichst du von den sogenannten "Todesschwadronen"? EUPHENIUS: Ich möchte nicht näher darauf eingehen. Doch das ist der Punkt. Es ist ein dunkles Kapitel eurer Geschichte und ihr werdet damit genug zum Abtragen haben. Frage: Weil alles miteinander verbunden ist, stellt sich die Frage, inwieweit auch die Menschen darin verstrickt sind, die damit nichts zu tun haben? EUPHENIUS: Ihr solltet euch immer vor Augen halten, daß ihr Teil eines Ganzen seid. Ihr seid sicherlich nicht direkt verantwortlich für das, was viele Menschen hier auf Erden zu unrecht tun. Aber betet dafür , daß diese Seelen den Weg ins Licht finden, um abzulassen von dieser Negativi- tät. Ihr seid mitverantwortlich für all das, was hier auf Erden geschieht, denn ihr seid ein Teil von einem Ganzen und habt die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden und für solche Belange zu beten. Frage: Heißt das: Unterlassen wir das Beten, machen wir uns schuldig, nicht alles getan zu haben, was wir hätten tun können? EUPHENIUS: Ihr hier im Kreis tragt eine gewisse Mitschuld dahingehend, daß ihr wißt , daß es göttliche Möglichkeiten gibt, solche Negativenergien umzuwenden ins Positive. Ihr seid nicht die Blinden und nicht die Tauben, ihr seid jenige, die über die göttlichen Gesetze Bescheid wissen. Frage: Ist eigentlich das eigene Recht auf Leben grenzenlos? EUPHENIUS: Das Recht auf Leben hier wird durch das geführt, was vor der Reinkarnation festgesetzt worden ist. Ihr habt durchaus Möglichkeiten, euer Leben zu verkürzen oder zu verlängern, und zwar dann, wenn erkennbar ist, daß ihr euren Auftrag hier auf Erden noch nicht voll- ends erfüllt habt, aber gewillt seid, ihn zu erfüllen und ihr die Erkenntnis darüber besitzt, was ihr hier zu erfüllen habt. Dann wird der Karmische Rat sowie eure geistigen Begleiter euer Leben hier auf Erden verlängern. Doch ihr wißt, es gibt auch Schicksalsschläge, die nicht vorhersehbar und planbar sind. Das müssen wir akzeptieren, so wie ihr auch. Frage: Findet das eigene Recht auf Leben seine Grenze im Lebensrecht anderer? EUPHENIUS: Die Qualität des Lebens und das Recht darauf sind immer sehr abhängig davon, was ihr aus diesem Leben macht. Ihr seid mit all dem ausgestattet worden, was ihr braucht, um hier euer Leben in der Richtung fristen zu können, die ihr benötigt. Ihr findet in jedem Gegen- spieler auch ein Stück von euch selbst und eine Widerspiegelung eures Selbst. Ihr könnt von jedem einzelnen, der euch begegnet, lernen und wenn es dazu dient, ihn gedanklich in Licht zu hüllen, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich selbst aus den dunklen Fängen der Negativität zu entlassen. Frage: Enthält dieses Recht, das eigene Leben um jeden Preis, auch durch Vernichtung des Lebens anderer, zu erhalten.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3