Genforschung

- 43 - liegt der Schlüssel eures gesamten Lebens! Diese Erkenntnis ist bei den Wissenschaftlern eurer Zeit leider noch nicht angekommen. Frage: Durch die Gentechnik verliert die Evolution das Privileg, das Skript des Lebens zu schrei- ben. Die Evolution zeigt sich als Programm, wobei durch Umstellung von Buchstaben oder Silben eines Wortes, ein neues Wort entsteht. Durch Umstellung des Codes entsteht also etwas Neues. Ist Evolution nichts anderes als ein umgeschriebener Text in der Univer- salbibliothek des materiellen Lebens und der menschliche Körper nur eine bestimmte Folge von Buchstaben dieses Textes? EUPHENIUS: Die Evolution zeigt euch, daß es eine Geschichte der Entwicklung gibt. Auch dort sind die Botschaften, die notwendig waren für diese Entwicklung, neu gestaltet und neu geschrie- ben worden. Ihr habt jetzt die Möglichkeit, euer Buch und eure Geschichte selbst zu schreiben. Ihr seid aber noch am Anfang. Vergeßt das bitte nicht! Ihr bekommt die Gabe, einen Teil des Textes neu zu entwerfen und neu zu gestalten. Ihr habt die Möglichkeit, ein Stück in euren biologischen Prozeß einzugreifen. Ihr habt eine Chance, eure positiven Gedanken in diesen Prozeß hineinzulegen. Ihr habt die Möglichkeit, für euch eure Entwick- lung und eure Fortpflanzung ein Stück weit mitzugestalten. Nutzt sie, denn sie ist eine Herausforderung für eure gesamte Zukunft. Frage: Wird man bei der Erforschung der DNA auch den ursprünglichen Programmierer entdecken? EUPHENIUS: Das ist die Hoffnung, die dahinter steht, nämlich, daß hohe Erkenntnis nur über die Schiene des göttlichen Glaubens funktionieren kann. Es ist eine Möglichkeit, hier auf Erden eine ganz neue Weltreligion und eine Herausforderung des Miteinanders zu bekommen. Es ist eine Möglichkeit der Erkenntnis, daß man nur über das "wir" das Ziel gemeinsam erreichen kann. Dieses wird nur über den Gottglauben möglich und über die Fähigkeit, mit der Natur und mit dem Göttlichen zusammen diese Herausforderung anzunehmen. Es ist der zeitliche Beginn einer neuen Wende. Frage: Eine letzte Frage, die gleichzeitig unseren Dank für eure bisherigen Durchgaben zu diesem Thema einschließt: In den vergangenen Sitzungen haben wir vieles zum Thema Genfor- schung gehört. Kann man zusammenfassend sagen, daß es bei der Genforschung aus eurer Sicht primär nicht um die Freisetzung gentechnischer Phantasien über die Manipulierbar- keit von Menschen gehen sollte, sondern um grundsätzliche Interpretationen der Weltent- stehung und der Schöpfungsmythen, um Theorien zur Evolution, zur Entstehung des Lebens und im Rahmen dessen zur Evolution des Menschen? EUPHENIUS: "Genforschung" ist nur ein Ausdruck und nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges. Darunter verbirgt sich göttliches Walten , mit all seinen Herausforderungen und dem Glau- ben und mit all dem, was dazu führt, daß ihr hier auf Erden eure Seele zum Wachsen brin- gen könnt. Es ist ein wichtiges Tor, das geöffnet wird, um euch die Erkenntnis und die Möglichkeit zu geben, mehr zu erfahren über den Sinn und über die Notwendigkeit eures Lebens hier auf Erden. Es ist ein Gegenpol zu dem, was die Kirche im Namen GOTTES hier auf Erden predigt. Die Kirche hat ihren Wert leider verloren . Der Glaube muß auf einer ganz anderen Ebene und auf einer ganz anderen Frequenz gesucht werden. Durch die Genforschung wird eine Möglichkeit gegeben, hinter den Schleier zu schauen und über den Tellerrand hinaus. Sie ist eine Möglichkeit, um zu erkennen, daß es mehr gibt , als dieses Leben hier auf Erden und daß es wichtig ist, nicht nur das zu sehen, was man sehen will und das zu hören, was man hören will, sondern daß es weitaus mehr gibt , was man derzeit noch nicht erkennen, nicht sehen und nicht hören kann. Es ist das Öffnen eines unbekann- ten Bereiches, hinter dem sich eine lichte, helle Welt bewegt, und die Erkenntnis, daß der Tod nicht die Endgültigkeit besitzt, so wie er hier auf Erden immer noch geprägt und mit Angst erfüllt wird. Ihr seid auf Erden nur eine gewisse Zeit. Das wahre Sein existiert ganz woanders! Ihr bekommt dadurch die Erkenntnis, daß es einen Fortbestand der Seele gibt

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