Genforschung
- 7 - bei der Ausgestaltung der Menschen gedacht hat. Dies ist nur zum Teil richtig, weil man die karmischen Gesetzgebungen nicht vergessen darf. Durch die Genforschung öffnet sich ein Feld der Krankheitsverringerung, das die großen Menschheitsgeißeln ausmerzen kann. Die Kirche müßte akzeptieren, daß für jede Ursache auch eine Wirkung existiert. Frage: GOTT ist dem Begriff nach die nicht verursachte erste Ursache alles Gewordenen aus dem Nichts. Der Mensch ist verursacht, er kann nichts aus dem Nichts hervorbringen, er ist auf das angewiesen, was er vorfindet, auf die Natur und die Naturgesetze, die er nicht gemacht hat. Auch bei der Gentechnologie geschieht grundsätzlich nichts anderes, als was der Mensch schon immer gemacht hat. Er entdeckt Naturgesetze und bedient sich ihrer. Daran ist doch nichts Verwerfliches. Oder? EUPHENIUS: Dies ist nicht verwerflich. Nur muß der Mensch akzeptieren, daß es zum Beispiel Naturge- setze gibt, die ihre Wirkung auch auf euch Menschen ausüben. Auch die Natur steht in einem Wechselspiel zu euch und zu eurer Seele und auch die Gentechnik wird in Wech- selwirkung zu euch stehen, weil sich dadurch die DNS in vielen Bereichen verändern läßt. Ihr müßt erkennen, daß all das, was ihr tut, eine Rückwirkung auf euch selber und auf eure Entwicklung hat. All dies ist ein Wechselspiel des Gebens und Nehmens. Es kann nicht sein, daß ein Mensch der Untertan eines anderen ist. Die Waage muß ausgeglichen und gleichrangig bleiben. Sie darf nicht kippen, sonst gerät das natürliche Gleichgewicht auf Erden noch weiter aus den Fugen. Frage: In der Tagespresse war zu lesen, daß Embryonen für Genzwecke gezüchtet werden sollen. Ist das im Sinne GOTTES? LUKAS: Die Züchtung von Embryonen wäre gar nicht nötig, wenn man sich innerlich so abstimmen würde, damit die göttlichen Inspirationen besser fließen könnten. Dann käme es erst gar nicht dazu. Es gibt wesentlich elegantere Wege, die jedoch nur demjenigen inspirativ mitgeteilt werden, der es wert ist, diese Inspiration zu erhalten, "wert" im weiteren Sinne gemeint. (TB: Das stimmt.) Frage: Sind gezüchtete Embryonen beseelt? (TB: Nein, nicht.) LUKAS: Ihr wißt doch oder solltet es wissen, daß die Seele von Anbeginn der Befruchtung dabei ist, ihre DNS-Struktur selbst aufzubauen und ihren eigenen Körper zu entwickeln. Beseelung findet erst im Augenblick der Geburt statt und nicht vorher. Es ist so, wie bei euch Erwach- senen: Auch euer materieller Körper ist mit eurer Seele durch eine energetische Verbin- dungsleine verbunden, auch dann, wenn ihr euch im Schlaf von eurem Körper entfernt. Nicht anders ist es bei dem im Aufbau befindlichen kleinen Körper, nur daß dort die Ver- bindungsleine, die Silberschnur, erst dann fest mit Seele und Körper verbunden wird, wenn die Geburt erfolgt ist. In der gesamten Aufbauzeit, von etwa neun Monaten, erfolgt die außerordentliche komplexe und komplizierte Verknüpfung der Energieleine mit dem werdenden Körper. Gleichzeitig läuft die Wachstumsphase. Erst die Geburt ermöglicht die endgültige Verzahnung. Gleichbedeutend mit einem Maler, der den letzten Pinselstrich durchführt und damit das große Werk vollendet. Wie im Kleinen so im Großen. Wie im Großen so im Kleinen. Frage: Sind genmanipulierte Lebensmittel ein Fluch oder ein Segen? Was kannst du uns dazu sagen? LUKAS: Nun, daß ihr möglichst die Finger davon lassen solltet. Die nicht natürlichen Stoffe bzw. Pflanzen können allergische Reaktionen eures Immunsystems auslösen und auch Krankhei-
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